Hyperliquid hat heute „AQAv2“ offiziell in Betrieb genommen. Der Mechanismus ist so konzipiert, dass Erträge aus USDC-Reserven in Milliardenhöhe in automatische Rückkäufe und Verbrennungen des HYPE-Tokens fließen, wobei Circle und Coinbase die technischen Abläufe dahinter abwickeln.
AQAv2 von Hyperliquid wandelt USDC-Renditen in HYPE-Rückkäufe um

Das Wichtigste auf einen Blick
- Das AQAv2-Upgrade von Hyperliquid ist nun live und wurde von 69,08 % der Validatoren genehmigt.
- Der Mechanismus leitet 90 % der Erträge aus USDC-Reserven in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar in den Rückkauf von HYPE-Token um.
- Der Hyperliquid Assistance Fund hat bereits rund 1,1 Milliarden US-Dollar für den Erwerb von 45,07 Millionen HYPE ausgegeben.
Was AQAv2 bewirkt
Die Validatoren von Hyperliquid haben das AQAv2-Framework („Aligned Quote Asset v2“) mit einer Zustimmung von 69,08 % genehmigt. Es erweitert den „aligned“-Status auf Stablecoins, die auf Hyperliquid verwendet werden, aber nicht exklusiv auf der Plattform verfügbar sind – beginnend mit USDC – und leitet etwa 90 % der von diesen Vermögenswerten generierten Reserveerträge nach Kostenanpassungen zurück an das Protokoll.

Da derzeit schätzungsweise 5 bis 5,5 Milliarden US-Dollar an USDC auf Hyperliquid liegen, wird erwartet, dass diese Ertragsbeteiligungsregelung zusätzlich zu den rund 771 Millionen US-Dollar, die bereits jährlich aus Rückkäufen aus Handelsgebühren fließen, zwischen 135 und 160 Millionen US-Dollar pro Jahr an neuen Rückkaufmitteln generieren wird.
Das Geld fließt in 30-Tage-Zyklen durch das System, wobei die erste Zahlung an den Rückkauf-Fonds am 3. Oktober fällig ist.
Die Rollen von Circle und Coinbase
Das Upgrade baut auf einer Vereinbarung auf, die Circle und Coinbase bereits im Mai mit Hyperliquid geschlossen haben und durch die Hyperliquids eigener Stablecoin USDH zugunsten des USDC als primäres Reservevermögen der Börse praktisch aus dem Verkehr gezogen wurde. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde Coinbase zum offiziellen Verwalter der USDC-Reserven auf Hyperliquid, während Circle für die technische Umsetzung und die kettenübergreifende Infrastruktur, einschließlich seines Cross-Chain Transfer Protocol, zuständig ist.
Circle hat sich zudem verpflichtet, 500.000 HYPE-Token zu staken, um sich als Netzwerkvalidator zu etablieren, und verbindet damit seine eigenen Anreize direkt mit der Performance von HYPE und nicht nur mit der Präsenz von USDC auf der Plattform.
Eine Rückkaufmaschine, die bereits auf Hochtouren lief
AQAv2 ergänzt ein Rückkaufprogramm, das ohnehin schon sehr aggressiv ist. Genauer gesagt hat der „Hyperliquid Assistance Fund“, der den Großteil der Handelsgebühren in den Kauf von HYPE-Token auf dem offenen Markt umleitet, seit seiner Gründung mehr als 45 Millionen HYPE-Token für rund 1,1 Milliarden US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von knapp 24,90 US-Dollar pro Token erworben.
Zuletzt kamen weitere 26.000 HYPE-Token für etwa 1,5 Millionen US-Dollar zu Preisen nahe 60 US-Dollar hinzu. Darüber hinaus hat Hyperliquid eine Rückkaufgenehmigung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar formalisiert, um das Programm zu festigen. Zusammengenommen deuten die Rückkäufe aus Handelsgebühren und die neue USDC-Ertragsquelle auf ein jährliches Rückkaufvolumen von mehr als 900 Millionen US-Dollar hin – ein Tempo, das laut Analysten etwa das Vier- bis Fünffache der Rückkaufintensität im Verhältnis zur Marktkapitalisierung beträgt, wie sie bei Ethereum oder der BNB Chain zu beobachten ist.
Das offensichtliche Risiko besteht darin, dass die Ausschüttung von AQAv2 an die Zinssätze gekoppelt ist, sodass bei einem Rückgang der Rendite der USDC-Reserven auch der Umfang des Rückkaufbeitrags sinkt – selbst wenn die Rückkäufe aus Handelsgebühren bei Hyperliquid unabhängig von den Zinssätzen fortgesetzt werden. Zudem gibt es eine strukturelle Frage, auf die Analysten seit der Bekanntgabe der Vereinbarung zwischen Circle und Coinbase im Mai hingewiesen haben: Würde die Umleitung von mehr USDC-Volumen in die HYPE-Rückkäufe die Margen von Circle und Coinbase in diesem Reservegeschäft schmälern, selbst wenn dadurch der Hyperliquid-Token gestärkt wird?
Der erste echte Test findet am 3. Oktober statt, wenn die erste AQAv2-Zahlung eingeht und der Markt erstmals sehen kann, ob der Mechanismus wie angekündigt funktioniert.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












