Der Kurs von Ethereum liegt wieder nahe bei 2.600 US-Dollar, nachdem er innerhalb weniger Tage von 2.360 US-Dollar auf fast 2.668 US-Dollar gestiegen war. Dennoch bleibt die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung rund 47 % unter ihrem Höchststand vom Oktober 2025 bei knapp 4.946 US-Dollar. Das hat Prognosen von 4.000 bis 10.000 US-Dollar bis zum Jahresende jedoch nicht verhindert. Der Haken daran ist, dass es mehr als nur einen sauberen Chart braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Die Nachfrage nach börsengehandelten Fonds (ETFs), die Entwicklung des Bitcoin-Kurses, das ETH/BTC-Verhältnis, die makroökonomischen Rahmenbedingungen und das nächste große Netzwerk-Upgrade müssen alle zusammenwirken.
Ethereum-Kurs gibt von 2.668 US-Dollar nach, da die Dynamik nachlässt

Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Preis von Ethereum liegt wieder bei rund 2.600 US-Dollar, doch ETH befindet sich weiterhin etwa 47 % unter seinem Höchststand vom Oktober 2025.
- Tom Lee sieht einen Weg zu 6.000 US-Dollar, falls Bitcoin 150.000 US-Dollar erreicht und das ETH/BTC-Verhältnis wieder auf 0,04 steigt.
- Das „Glamsterdam“-Upgrade von Ethereum ist für das 4. Quartal geplant, „Sepolia“ soll am 6. Oktober stattfinden.
Ethereum ist zurück, aber noch nicht ganz
Der Kurs von Ethereum hat den Bullen endlich wieder Anlass zur Hoffnung gegeben. Nachdem der Kurs um den 16. September herum auf 2.360,70 US-Dollar gesunken war, schoss ETH auf 2.668 US-Dollar pro Coin, bevor er sich bei rund 2.600 US-Dollar einpendelte und damit Niveaus zurückeroberte, die seit Januar nicht mehr erreicht worden waren. Betrachtet man das Gesamtbild, sieht das Comeback jedoch ganz anders aus. Ether liegt immer noch etwa 47 % unter seinem Höchststand vom Oktober 2025 bei fast 4.946 $, während das ETH/BTC-Verhältnis bei etwa 0,032 liegt – meilenweit unter seinem Höchststand von 2021 bei rund 0,08.
Genau diese Lücke ist der Grund, warum die Debatte zum Jahresende interessant geworden ist. Der ETH-Kurs hinkte in diesem Zyklus lange Zeit dem Kurs von Bitcoin (BTC) hinterher, doch rund 35 % des Angebots sind mittlerweile gestaked, die Bestände an den Börsen sind gesunken, und Spot-ETH-ETFs halten Vermögenswerte in Höhe von rund 16,7 Milliarden US-Dollar. Nach Abflüssen von mehr als 400 Millionen US-Dollar Mitte der Woche flossen am 18. September rund 144 Millionen US-Dollar wieder zurück. Die Nachfrage ist da. Von einem Ansturm kann jedoch keine Rede sein.
Die 6.000-Dollar-Rechnung hat einen Haken
Tom Lee von Fundstrat hat einen der klareren bullischen Pfade dargelegt. Wenn Bitcoin 150.000 US-Dollar erreicht und sich das ETH/BTC-Verhältnis auf 0,04 erholt, würde Ethereum nach seiner Berechnung bis Dezember bei fast 6.000 US-Dollar liegen. BitMEX-Gründer Arthur Hayes ist noch weiter gegangen: Er hat ETH zu seiner größten Position gemacht und ein spekulatives Kursziel von 10.000 Dollar für Ende 2026 ins Spiel gebracht, das auf einer erheblichen Ausweitung der Liquidität basiert.
Geoff Kendrick von Standard Chartered bleibt mit einem Kursziel von 4.000 US-Dollar für Ende 2026 eher auf dem Boden der Tatsachen, während Citi zuvor ein 12-Monats-Kursziel auf bis zu 2.240 US-Dollar gesenkt hatte. Damit blicken die größten Persönlichkeiten der Wall Street und der Kryptobranche auf denselben Vermögenswert und kommen zu radikal unterschiedlichen Prognosen.
Das Seltsame daran ist, dass sie im Großen und Ganzen dieselben Faktoren im Blick haben. Die ETF-Zuflüsse müssen sich verbessern, ETH muss gegenüber Bitcoin an Boden gewinnen, und die makroökonomischen Bedingungen dürfen nicht aus den Fugen geraten. Ein Ethereum-Preis von 6.000 bis 10.000 US-Dollar ist nicht einfach nur die heutige Rallye mit ein paar zusätzlichen grünen Kerzen.
Zuerst muss Ethereum die 3.000-Dollar-Marke überwinden
Die Charts zeigen eine viel näher liegende Hürde. Ethereum notiert über fast jedem wichtigen täglichen gleitenden Durchschnitt, einschließlich seines 50-Tage-SMA bei 2.272,50 US-Dollar und seines 200-Tage-SMA bei 2.076,10 US-Dollar. Doch die Dynamik hat nachgelassen, wobei der Widerstand bei etwa 2.655–2.668 liegt und sich eine weitere technische Zone bis in Richtung 2.672 erstreckt.

Ein nachhaltiger Durchbruch dieses Bereichs bringt die 2.800–3.000 ins Spiel. Ein Scheitern rückt 2.400 wieder ins Blickfeld. Mit anderen Worten: Bevor jemand anfängt, 6.000 auf die Trophäe zu gravieren, muss ETH noch beweisen, dass es den bereits erzielten Ausbruch halten kann.
Glamsterdam steht vor der Tür – die Uhr tickt
Dann kommt Glamsterdam. Sepolia ist für den 6. Oktober geplant, während das Ethereum-Mainnet-Upgrade weiterhin für das 4. Quartal vorgesehen ist. Die Fork zielt auf einen höheren Durchsatz, parallele Ausführung, größere Blob-Kapazität und Änderungen bei der Blokkonstruktion ab. Das wird den ETH-Kurs nicht auf magische Weise verdreifachen, aber ein reibungsloser Start könnte dem Markt einen weiteren Grund geben, sich erneut mit der Skalierungsfrage von Ethereum zu befassen. Damit ergibt sich für das 4. Quartal eine überraschend übersichtliche Bilanz: 2.550–2.672, ETF-Zuflüsse, ETH/BTC und Glamsterdam. Ethereum hat sich wieder auf 2.600 Dollar hochgekämpft. Diese Erholung in 4.000 Dollar, 6.000 Dollar oder die viel lautstarker geforderten 10.000 Dollar umzumünzen, ist der Punkt, an dem der einfache Teil endet.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












