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Tom Lee rechnet mit einem bullischen 12-Monats-Ausblick, da die Wall Street Kryptowährungen für sich entdeckt

Tom Lee, Vorsitzender von Bitmine, geht davon aus, dass Kryptowährungen eine starke 12-monatige Phase erleben werden, da die Wall Street die Blockchain-Technologie annimmt, die Renditen steigen und sich der Markt dem seiner Ansicht nach tiefsten Punkt seines Vierjahreszyklus nähert.

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Tom Lee rechnet mit einem bullischen 12-Monats-Ausblick, da die Wall Street Kryptowährungen für sich entdeckt

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Tom Lee sieht 12 bullische Monate für Kryptowährungen voraus, da die Wall Street in die Tokenisierung und Stablecoins expandiert.
  • Bitmine geht davon aus, dass die Rückkehr der Hebelwirkung und ein klareres Zyklusszenario die institutionelle Nachfrage nach Kryptowährungen verstärken könnten.
  • Die Märkte werden Lees These auf die Probe stellen, nachdem die Abstimmung über den CLARITY Act im Senat gescheitert ist.

Wall Street setzt auf Blockchain – Tom Lee sieht Tiefpunkt des Kryptozyklus

Tom Lee sieht die Voraussetzungen für einen weiteren großen Krypto-Aufschwung gegeben, doch diesmal stützt sich seine These auf mehr als nur einen weiteren Spekulationszyklus.

„Ich glaube, dass die nächsten 12 Monate eine wirklich bullische Phase für Kryptowährungen werden“, sagte Lee in einem Interview mit Wealthion. Sein zentrales Argument ist, dass sich das Verhältnis der Wall Street zur Blockchain grundlegend verändert hat.

„Erst in den letzten anderthalb Jahren haben wir beobachtet, wie die Wall Street Blockchain, tokenisierte Wertpapiere, Stablecoins und die Idee, ganze Infrastrukturen auf Kryptowährungen aufzubauen, angenommen hat“, sagte Lee. Dieser Wandel, so argumentierte er, habe den adressierbaren Markt für Kryptowährungen dramatisch erweitert.

Die Wall Street schaut nicht mehr nur von der Seitenlinie zu

Lee verwies auf öffentliche Äußerungen von Robinhood-CEO Vlad Tenev und Blackrock-CEO Larry Fink zur Verlagerung von Finanzanlagen auf eine Blockchain-Infrastruktur. „In keiner anderen Phase der letzten 15 Jahre in der Geschichte der Blockchain hat das Finanzsystem diese tatsächlich als Werkzeug betrachtet“, sagte Lee. „Jetzt tut es das.“

Die Bilanz von Bitmine untermauert Lees These zu Ethereum. Das Unternehmen erwarb in der vergangenen Woche weitere 27.180 ETH, wodurch sich sein Bestand zum 13. September auf 5,96 Millionen ETH erhöhte. Das entspricht etwa 4,9 % des Ethereum-Angebots von 122 Millionen ETH, womit Bitmine bereits zu etwa 98 % auf dem Weg zu seinem Ziel ist, 5 % aller ETH zu besitzen.

Für Investoren ist dieser Unterschied von Bedeutung. Tokenisierung und Stablecoins eröffnen der Nachfrage nach Kryptowährungen potenziell Anwendungsfälle jenseits des Handels und verbinden gleichzeitig Blockchain-Netzwerke mit traditionellen Kapitalmärkten. Lee sieht Ethereum nach seiner jüngsten Marktstärke zudem als besonders anfällig für diesen Wandel an.

Die Hebelwirkung kehrt nach einem umfassenden Reset zurück

Der zweite Teil von Lees These ist zyklischer Natur. Er erklärte, ein Großteil der Hebelwirkung, die zu den Krypto-Liquidationen des letzten Jahres beigetragen habe, sei nun beseitigt worden, wodurch der Markt auf einer solideren Grundlage stehe.

Er argumentierte zudem, dass sich der traditionelle vierjährige Kryptozyklus innerhalb weniger Wochen einem Tiefpunkt nähert, während eine starke, kryptobezogene Aktienperformance institutionelle Anleger dazu ermutigen könnte, Renditen anzustreben.

Lee wies darauf hin, dass vier der 21 Aktien mit der besten Wertentwicklung im Russell 1000 im dritten Quartal kryptobezogene Titel waren, wobei Bitmine zum Zeitpunkt des Interviews um 99 % gestiegen war.

Ein Katalysator ist bereits ins Stocken geraten

Lee nannte zudem die mögliche Verabschiedung des CLARITY Act als positiven Faktor. Dieser Teil des Ausblicks hat sich inzwischen abgeschwächt.

Am 15. September lehnte der US-Senat den Antrag auf Beendigung der Debatte über den Gesetzentwurf mit 49 zu 50 Stimmen ab; damit fehlten die für die weitere verfahrenstechnische Behandlung erforderlichen 60 Stimmen. Dieser Rückschlag unterstreicht die Unsicherheit, die mit jeder 12-Monats-Marktprognose einhergeht.

Lee blickt auf eine lange Geschichte optimistischer Krypto-Prognosen zurück, und Marktkommentatoren weisen darauf hin, dass sich seine Kursziele nicht immer verwirklichen. Dennoch ist seine allgemeine Argumentation beachtenswert: Kryptowährungen treten in diesen Zyklus ein, während die Wall Street zunehmend auf der Technologie aufbaut, anstatt lediglich damit zu handeln.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.