Die Einrichtung hat personenbezogene Daten einer unbekannten Anzahl von Nutzern weitergegeben, nachdem sie eine Anfrage von einem nicht autorisierten E-Mail-Konto einer Behörde erhalten hatte. Die weitergegebenen Dokumente enthalten Identitätsdaten, Ausweis- und Verifizierungsinformationen sowie Finanzunterlagen, wodurch die betroffenen Nutzer einem Risiko ausgesetzt sind.
Revolut gibt Kundendaten an Hacker weiter, die sich als staatliche Behörde ausgeben

Das Wichtigste auf einen Blick
- Revolut hat Nutzerdaten an Hacker weitergegeben, die sich als Regierungsbehörde ausgaben, und damit Kunden dem Risiko des Identitätsdiebstahls ausgesetzt.
- Zu den durchgesickerten Daten gehörten Namen, Adressen und Ausweisfotos, wobei ZachXBT darauf hinwies, dass vor allem vermögende Nutzer ins Visier genommen wurden.
- Dieser Vorfall schürt weltweit die Kritik an verbindlichen KYC-Vorschriften, da physische Angriffe auf Kontoinhaber zunehmen.
Revolut gibt Kundendaten an unbekannte Angreifer weiter
Revolut, eine in Großbritannien ansässige Neobank, ist das jüngste Unternehmen, das versehentlich Kundendaten an Angreifer weitergegeben hat.
Laut einer E-Mail an die Kunden hat Revolut, das weltweit über 70 Millionen Kunden zählt, personenbezogene Daten (PII) an unbekannte Angreifer weitergegeben, die sich als Regierungsbehörde ausgaben. Das Unternehmen berichtete, dass es diese Daten im Rahmen der Beantwortung einer E-Mail mit einer Informationsanfrage übermittelt habe, die von einer nicht autorisierten Adresse stammte, die auf einer Domain gehostet wurde.
„Die Kommunikation enthielt echte Authentifizierungsdaten der Domain, was Revolut dazu veranlasste, der Anfrage in der begründeten Annahme nachzukommen, dass es sich um eine authentische Anfrage einer Regierungsbehörde handelte“, betonte das Unternehmen.
Revolut gab den Namen der angeblich beteiligten Institution nicht bekannt. Dennoch wies das Unternehmen darauf hin, dass die weitergegebenen Informationen wichtige Details enthielten: Namen, Geburtsdaten, Berufe, Postanschriften, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, was die persönliche Sicherheit der von der Datenpanne betroffenen Kunden potenziell gefährden könnte.
Darüber hinaus gab Revolut auch Dokumente und Verifizierungsdaten weiter, darunter Bilder von Reisepässen und Führerscheinen mit Gesichtsverifizierungsfotos, was die Betroffenen dem Risiko eines Identitätsdiebstahls aussetzen kann.
Marc Zeller, Gründer der inzwischen aufgelösten Aave Chan Initiative, war einer der von der Datenpanne betroffenen Kunden.
„Ich bin aufgewacht und musste feststellen, dass alle meine Daten von Revolut geleakt wurden. Eine deutliche Erinnerung daran, dass KYC keine nennenswerten Vorteile gebracht hat und viele in Gefahr gebracht hat“, schrieb er in den sozialen Medien.
Der Onchain-Ermittler ZachXBT wies darauf hin, dass der Vorfall zwar wahrscheinlich von begrenztem Ausmaß war, offenbar jedoch auf vermögende Nutzer abzielte, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass betroffene Kunden ins Visier genommen werden.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund einer weltweiten Gegenreaktion gegen das „Know-Your-Customer“-Verfahren (KYC), nachdem mehrere Institutionen und Krypto-Unternehmen ebenfalls Kundendaten an Angreifer weitergegeben hatten und damit die persönliche Sicherheit der Nutzer gefährdeten, während Angriffe mit „Wrench-Tools“ an Häufigkeit und Heftigkeit zugenommen haben.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












