Diese Woche diskutiert die Krypto-Community darüber, wie Cybersicherheitsexperten rund um Krebs on Security – allen voran der Forscher und Journalist Brian Krebs – einen Darknet-Dienst namens Nexus entdeckt haben, der behauptet, Scans von mehr als 153 Millionen Führerscheinen von in den USA und Kanada lebenden Menschen zu verkaufen. Die Diskussion hat einen Aufschrei gegen die Know-Your-Customer-(KYC)-Richtlinie ausgelöst und darüber, wie sie ganz normale Menschen gefährdet.
153 Millionen Führerschein-Datenleck entfacht explosive KYC-Gegenreaktion

Wichtige Erkenntnisse
- Nexus behauptet, über beträchtliche 153 Millionen Führerscheindatensätze aus den USA und Kanada sowie eine Fülle weiterer Dokumente zu verfügen.
- Venice.ai- und Shapeshift-Gründer Erik Voorhees verurteilte das KYC-Modell, da das mutmaßliche Leck große Empörung unter Krypto- und Fintech-Befürwortern auslöste.
- Das FBI hat Berichten zufolge am 1. September eine Untersuchung eingeleitet, doch woher die Daten stammen und wie groß das Ganze wirklich ist, ist weiterhin unklar.
Nexus behauptet, 153 Millionen Führerscheine stehen zum Verkauf
Am 31. August wurde der Cybersicherheitsjournalist Brian Krebs auf einen neuen Darknet-Dienst für Identitätsdiebstahl aufmerksam gemacht. Die Deep-Web-Plattform heißt Nexus und wurde Berichten zufolge im russischsprachigen Forum namens Exploit beworben. Laut dem Krebs-Bericht werden 153 Millionen Führerscheine von US- und kanadischen Bürgern verkauft. Daneben sind auch Millionen anderer Identitätsdokumente zum Kauf verfügbar.
Am 1. September schrieb Krebs außerdem, das Team „habe erfahren, dass das New-Orleans-Außenbüro des Federal Bureau of Investigation (FBI) heute eine offizielle Untersuchung zur Quelle der Bilder eingeleitet hat“.
Nexus behauptet, 153.347.439 Führerscheindatensätze von Menschen aus beiden Ländern zu besitzen. Außerdem sagen die Darknet-Verkäufer, sie hätten zudem 10.335.678 Datensätze von Ausweiskarten, 3.304.030 Reisedokumente und Pässe sowie 579.000 Gesundheitskarten. Berichten zufolge betraf der Großteil der Datensätze US-Personen. Gleichzeitig verifizierte Krebs mit Zustimmung der Betroffenen auch die Echtheit dieser Scans, und es wurden reale Personen identifiziert.

Der Cybersicherheitsbericht sagte, dass die Führerscheine sowohl von vorne als auch von hinten abfotografiert waren und viele Infrarot- und Ultraviolett-Versionen enthielten. Die Diebe prahlten außerdem damit, dass das Kontingent an Scans eine ID von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth enthalte – konkret seinen Führerschein.
Krypto-Stimmen explodieren wegen KYC nach massivem Identitätsleck
Das Leck und seine Entdeckung sind auf Social-Media-Plattformen wie X, Facebook und Reddit zu Trendthemen geworden. Mitglieder der Krypto-Community teilen ebenfalls ihre Meinung. Venice.ai- und Shapeshift-Gründer Erik Voorhees kritisierte Know-Your-Customer-(KYC)-Vorschriften scharf. „KYC ist ein Bullsh**-Betrug, der Millionen unschuldiger Menschen gefährdet, damit Regulierer das Gefühl haben, als würden sie der Welt einen Mehrwert liefern“, bemerkte Voorhees auf X zum Leck der US- und kanadischen Führerscheine.
Der beliebte Krypto-Account auf X namens TFTC erklärte: „KYC- und AML-Politik bringt weit mehr unschuldige Menschen in Gefahr, als dass sie Kriminelle fängt. Motivierte Kriminelle umgehen Compliance mit gestohlenen Identitäten, Strohmännern, Briefkastenfirmen und korrupten Insidern. Die gesetzestreue Person tut, was der Bildschirm ihr sagt. Scannt ihren Führerschein. Dann ihr Gesicht. Dann vertraut sie einem Unternehmen, von dem sie noch nie gehört hat, weil ein Mietwagenschalter oder eine Börse es verlangt hat.“
„Der Kriminelle bekommt ein weiteres Hindernis, das er umgehen kann. Die unschuldige Person wird einem weiteren Honigtopf hinzugefügt.“
Im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Hawaii Tribune Herald nannte der Threat-Researcher Zach Edwards von Infoblox den Vorfall beispiellos. „Es hat noch nie ein Führerschein-Leck in diesem Ausmaß gegeben“, betonte der Forscher. Er argumentierte außerdem, der Vorfall habe „legitime nationale Sicherheitsrisiken für hochrangige Personen“ geschaffen.
FBI-Untersuchung lässt Millionen auf Antworten warten
Während das FBI einigen Cybersicherheitsforschern gegenüber Stellung nahm, hat es keine formelle Pressemitteilung auf seiner offiziellen Website veröffentlicht. Die Ermittler haben weder eine eindeutige Quelle der Daten noch die tatsächliche Zahl der nachweislich geleakten Führerscheine offengelegt. Dadurch bleiben Millionen Amerikaner und Kanadier im Ungewissen. Zum Zeitpunkt der Erstellung ist nicht bekannt, ob bundesweite Strafverfolgungsbehörden dies weiterverfolgen werden – etwa mit einer Liste betroffener Personen oder Organisationen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












