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Schumer sagt, die Demokraten wollten ein gutes Kryptogesetz, während der CLARITY Act in eine entscheidende Phase eintritt

Der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, möchte, dass „ein gutes Krypto-Gesetz verabschiedet wird“, was auf eine mögliche parteiübergreifende Bereitschaft hindeutet, während die US-Gesetzgeber daran arbeiten, zwei wichtige Gesetze zu digitalen Vermögenswerten im Jahr 2026 fertigzustellen.

Key Takeaways

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Schumer sagt, die Demokraten wollten ein gutes Kryptogesetz, während der CLARITY Act in eine entscheidende Phase eintritt
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  • <li><span style="font-weight: 400;"> Schumer sprach sich öffentlich für eine Krypto-Gesetzgebung aus und erklärte, die Demokraten wollten, dass 2026 „ein gutes Krypto-Gesetz“ verabschiedet wird.</span></li>
  • <li><span style="font-weight: 400;"> Der GENIUS Act wurde 2025 mit 68 zu 30 Stimmen vom Senat verabschiedet, wobei 18 Demokraten trotz Schumers früherem Widerstand dafür stimmten.</span></li>
  • <li><span style="font-weight: 400;"> Der Vorsitzende des Senatsbankausschusses, Tim Scott, strebt eine Anhörung zum CLARITY Act am 14. Mai und eine Abstimmung im Plenum bis Juni oder Juli an.</span></li>
  • </ul>
  • <p><span style="font-weight: 400;">

VON DER ABLEHNUNG ZUR OFFENHEIT

Schumers Äußerung erfolgte in einer für die US-Krypto-Gesetzgebung turbulenten Phase. Zu Beginn der Debatte über den GENIUS Act (Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act) hatte Schumer den demokratischen Mitgliedern geraten, sich nicht auf eine Zustimmung zu dem Gesetzentwurf festzulegen, bis Änderungen vorgenommen worden seien. Trotz dieses Drucks verabschiedete der Senat den GENIUS Act mit 68 zu 30 Stimmen, wobei 18 Demokraten die Seiten wechselten. Der Gesetzentwurf wurde im Juli 2025 unterzeichnet.

Bildquelle: X

Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf den nächsten wichtigen Gesetzentwurf, nämlich den Digital Asset Market Clarity (CLARITY) Act, der die breitere Marktstruktur für Krypto-Assets über Stablecoins hinaus abdeckt. Schumers wohlgewählte Worte in Bezug auf einen „guten Krypto-Gesetzentwurf“ könnten eine pointierte Einschränkung beinhalten, da sich der Widerstand der Demokratischen Partei gegen den CLARITY Act zunehmend auf eine Ethikklausel konzentriert, die hochrangigen Regierungsbeamten,

einschließlich des Präsidenten, verbieten würde, von Kryptomärkten zu profitieren, während sie die Branche regulieren.

Diese Bestimmung wurde aus dem Gesetzentwurf vom Mai 2026 gestrichen, was zu heftigem Widerstand seitens demokratischer Senatoren führte, die behaupten, der Gesetzentwurf sei ohne sie „von vornherein zum Scheitern verurteilt“. Senatorin Kirsten Gillibrand, eine der ursprünglichen Architektinnen des GENIUS Act, hat erklärt, dass der CLARITY Act ohne eine solche Schutzklausel nicht vorankommen könne.

Diese Spannung spiegelt eine umfassendere Dynamik wider, da die Kryptoindustrie den Kompromiss zum Ertrag im Gesetzentwurf unterstützt hat, der Erträge aus Stablecoins, die Bankguthaben entsprechen, verbietet, aber „bona fide Aktivitäten“ zulässt. Dennoch bleibt die ethische Frage ungelöst. Sowohl Coinbase als auch Circle drängten den Bankenausschuss des Senats, CLARITY voranzutreiben, nachdem die Einigung zum Ertrag erzielt worden war.

WARUM ES WICHTIG IST

Der CLARITY Act würde einen umfassenden Regulierungsrahmen für den breiteren Kryptomarkt schaffen und klären, welche Token als Wertpapiere und welche als Rohstoffe gelten und welche Aufsichtsbehörden – die SEC oder die CFTC – zuständig sind. Für Börsen, Projekte und institutionelle Akteure, die in den USA tätig sind, wäre das Gesetz transformativ.

Schumers Signal, so vorsichtig es auch sein mag, deutet darauf hin, dass die Demokraten nicht darauf aus sind, die Krypto-Gesetzgebung gänzlich zu blockieren, sondern spezifische Leitplanken wünschen. Sollte die Ethikklausel wieder in den Entwurf aufgenommen werden, erscheint ein parteiübergreifender Weg zur Verabschiedung vor Ende 2026 plausibler. Für eine Branche, die seit Jahren mit regulatorischer Feindseligkeit zu kämpfen hat, ist selbst dieses Maß an politischer Offenheit genau zu beobachten.

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