Ein Markt-Stressindikator, der seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Bitcoin-Tiefpunkt markiert hat, liegt derzeit bei knapp 40 % – ein Wert, der zwar erheblichen Druck widerspiegelt, aber noch nicht die historische „Maximum-Opportunity“-Zone erreicht.Key Takeaways
Cryptoquant: Die On-Chain-Linie hinter jedem Bitcoin-Tiefpunkt liegt bei knapp 40 % und damit noch unter dem „maximalen Potenzial“

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- <li><span style="font-weight: 400;">Der Cryptoquant-Mitwirkende MorenoDV sagt, der Stressindikator liege bei fast 40 % und damit unter den niedrigeren Werten, die vergangene Tiefststände markierten. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Bitcoin eröffnete den Juni unter 70.000 US-Dollar, nachdem es im Mai zu einem Abfluss von 2,43 Milliarden US-Dollar aus Spot-ETFs gekommen war – dem schlimmsten des Jahres 2026. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">MorenoDV mahnt zur Geduld und weist darauf hin, dass die besten Einstiegsmöglichkeiten erst dann auftreten, wenn eine Erschöpfung des Verkaufsdrucks bestätigt ist.</span></li>
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Eine Linie, die immer wieder Tiefststände markiert
MorenoDV verwies auf einen On-Chain-Stressindikator, der seiner Aussage nach seit über einem Jahrzehnt mit jedem bedeutenden Bitcoin-Tiefpunkt übereinstimmt. Der Indikator misst, wie viel finanziellen Stress der Markt absorbiert, und hat in der Vergangenheit genau in den Momenten Extremwerte erreicht, in denen Bitcoin seine Zyklustiefs markierte.Die Beiträge von Cryptoquant sind zu einem festen Bezugspunkt für Trader geworden, die versuchen, die Wendepunkte des Marktes zu timen, und MorenoDVs Tiefpunktindikator gehört zu den Kennzahlen, die während Kursrückgängen die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die aktuelle Botschaft ist jedoch eher nuanciert als ein eindeutiges Kaufsignal

Diese Einschätzung deckt sich mit anderen Arbeiten des Unternehmens zum gleichen Thema, da andere Cryptoquant-Analysten festgestellt haben, dass die kurzfristigen risikobereinigten Renditen von Bitcoin kürzlich auf ein Vierjahrestief gefallen sind, wobei der entsprechende Stresswert nahe den Zyklustiefs lag, die Ende 2015, 2019 und 2022 zu beobachten waren. Jedem dieser Tiefpunkte ging eine kräftige Erholung voraus, weshalb diese Kennzahl so genau beobachtet wird.
Dennoch ist die Geschichte nur ein Anhaltspunkt, keine Garantie, und dieser Hintergrund könnte erklären, woher der Stress kommt. Bitcoin eröffnete den Juni unter 70.000 US-Dollar, nachdem es seine dritte rote Monatskerze des Jahres 2026 verbuchte, und US-amerikanische Bitcoin-Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs) verzeichneten im Mai Abflüsse in Höhe von etwa 2,43 Milliarden US-Dollar – den größten monatlichen Abfluss des Jahres. Diese Rücknahmen schränkten eine wichtige Nachfragequelle ein und verstärkten den Druck, den der Indikator derzeit anzeigt.
Ein gespaltener Cryptoquant-Desk
Die zurückhaltende Einschätzung von MorenoDV steht im Kontext einer breiteren, wenn auch nicht immer einheitlichen Debatte unter den Cryptoquant-Analysten. Firmengründer Ki Young Ju warnte kürzlich, dass der Bärenmarkt für Bitcoin bis Anfang 2027 andauern könnte, und argumentierte, dass sich die Gewinne und Verluste der Anleger in der Regel etwa 18 Monate lang verschlechtern, sobald Gewinnmitnahmen einsetzen, bevor sich der Trend wieder normalisiert.
Andere Berichte des Unternehmens haben ähnliche Vorsicht geäußert und teilweise davor gewarnt, dass der Tiefpunkt des Bärenmarktes noch nicht erreicht sei. Doch derselbe Desk hat auch Anzeichen einer Verkäufermüdigkeit signalisiert, die einem Preistief vorausgehen kann, und sein Bullen-Bären-Zyklus-Indikator hat in diesem Jahr zeitweise auf bullisch umgeschlagen, was das Bild vernebelt.
Derzeit deuten die Daten darauf hin, dass sich der Markt in einer Phase hoher Anspannung befindet, in der sich Geduld in der Vergangenheit gegenüber Eile ausgezahlt hat. Das nächste Signal, auf das MorenoDV wartet, ist die Bestätigung, dass die Verkaufswelle abgeklungen ist – der Punkt, an dem frühere Messwerte in die „Maximum Opportunity“-Zone drängten und Bitcoin-Tiefststände erst im Nachhinein sichtbar wurden.










