Strategy Inc. (Nasdaq: MSTR) verfügt nun über eine Reserve von 3 Milliarden US-Dollar sowie 843.775 BTC im Wert von rund 55 Milliarden US-Dollar – eine sogenannte „Barbell“-Struktur, die der Vorstandsvorsitzende Michael Saylor als Strategie des Unternehmens für die Bewältigung des Bärenmarkts präsentiert.
Saylor hortet 3 Milliarden Dollar in bar, während die 55-Milliarden-Dollar-Bitcoin-Wette von Strategy 9,9 Milliarden Dollar an Wert verliert

Das Wichtigste auf einen Blick
- Strategy verfügt zum Stand vom 16. Juli über USD-Reserven in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar sowie über 843.775 BTC im Wert von etwa 55 Milliarden US-Dollar.
- Saylors Unternehmen hat seit dem 22. Juni keine Bitcoins mehr gekauft und 3.588 BTC verkauft, um seine Liquiditätsposition zu stärken.
- Die 3-Milliarden-Dollar-Reserve deckt etwa 20 Monate an Dividenden und Zinsen ab, sollte sich der Abschwung verschärfen.
Eine neue Strategie – ohne Wortspiel beabsichtigt
Der weltweit größte unternehmerische Bitcoin-Besitzer hat aufgehört, Bitcoin zu horten, und begonnen, Dollar anzuhäufen. Strategy verfolgt nun eine Strategie, die Beobachter als „Barbell-Strategie“ bezeichnen: einen Berg an Bitcoin auf der einen Seite, einen wachsenden Liquiditätspuffer auf der anderen – und nichts dazwischen.

Anfang dieser Woche gab Saylor auf X bekannt, dass das Unternehmen seinen Bargeldbestand um 450 Millionen US-Dollar aufgestockt habe, und schrieb:
Strategy hat seine USD-Reserve um 450 Millionen US-Dollar erhöht. Stand 12.07.2026 halten wir ₿843.775 in unseren BTC-Reserven und 3,0 Milliarden US-Dollar in unseren USD-Reserven.
Das Unternehmen nahm in dieser Woche durch einen Verkauf von Stammaktien im Rahmen seines „At-the-Market“-Programms rund 467 Millionen US-Dollar ein, womit erneut eine Woche ohne Kauf oder Verkauf von Bitcoin verging (die dritte Woche in Folge ohne Akquisitionen seitens des Unternehmens).
Die beiden Enden der Hantel
Bei aktuellen Kursen von knapp 64.500 US-Dollar haben die 843.775 BTC von Strategy einen Wert von rund 55 Milliarden US-Dollar. Die Position wurde zu einer Gesamtanschaffungskostenbasis von 63,69 Milliarden US-Dollar (etwa 75.500 US-Dollar pro Coin) aufgebaut, wodurch das Unternehmen angesichts eines Bitcoin-Kursrückgangs von rund 30 % in diesem Jahr einen nicht realisierten Verlust von fast 9,9 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen hat.
Das andere Ende der Hantel soll diesen Verlust verkraftbar machen, da die Reserve von 3 Milliarden US-Dollar Strategy eine Deckung von etwa 20 Monaten für die Dividenden- und Zinsverpflichtungen aus seinen Vorzugsaktien und Schulden bietet – ein Liquiditätspolster, das das Unternehmen seit dem 22. Juni gegenüber neuen Bitcoin-Käufen priorisiert hat.
Der Aufbau dieser Reserve verlief nicht ohne Schwierigkeiten, da das Unternehmen in den letzten Wochen 3.588 BTC verkaufte – ein Schritt, der Kritik von langjährigen Unterstützern hervorrief und mit einem On-Chain-Tiefsignal zusammenfiel, wie es zuletzt beim Zusammenbruch von FTX zu beobachten war.
Vom Bitcoin-Käufer zur „Digital Credit“-Fabrik
Saylor hat diesen Kurswechsel als Produktstrategie und nicht als Rückzug dargestellt. In einer aktuellen Präsentation präsentierte er das Unternehmen als Hersteller von Renditeinstrumenten, die auf seiner Bitcoin-Basis aufbauen. „Bitcoin ist digitales Kapital. Strategy wandelt es in digitalen Kredit um“, schrieb Saylor neben den Folien.
Die von ihm vorgestellten Zahlen waren beeindruckend: eine effektive Rendite von 16,69 % auf die nachrangigen STRD-Vorzugsaktien des Unternehmens und 13,79 % auf sein Flaggschiff-Produkt STRC – im Vergleich zu etwa 4 % bei vergleichbaren US-Staatsanleihefonds. Kritiker halten dem entgegen, dass diese Renditen durch die niedrigen Kurse der Wertpapiere (STRD notiert bei rund 60,42 $ und STRC bei rund 88,28 $) aufgebläht seien, was bedeute, dass der Markt eine hohe Risikoprämie verlange und das Modell nicht lobe.
Sollte sich Bitcoin gemäß den in dieser Woche kursierenden pessimistischeren Bären-Szenarien entwickeln, würde die Bitcoin-Sicherheitenbasis von Strategy dramatisch schrumpfen, während sich die Dividendenverpflichtungen weiter summieren. Das Bar-Ende der „Barbell“-Strategie mit einer Deckung von etwa 20 Monaten ist genau der Spielraum, den das Unternehmen benötigen würde, um den Verkauf von Coins in einem fallenden Markt zu vermeiden.
Die nächste wöchentliche Veröffentlichung wird zeigen, welches Ende der „Barbell“ Saylor zuerst auffüllt und ob die vom Markt am meisten beachtete Bitcoin-Bilanz bis zum Ende des Zyklus Geduld bewahren kann.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












