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Ripples Chefjustiziar fordert den Kongress auf, Kryptopraktiken und nicht die Technologie zu regulieren

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Der Chefjustiziar von Ripple hat den Kongress dazu aufgerufen, sich auf innovationsfreundliche Kryptoregulierung zu konzentrieren und strafende Maßnahmen sowie abstrakte Politiken angesichts wachsender Kritik an der Herangehensweise der SEC abzulehnen.

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Ripples Chefjustiziar fordert den Kongress auf, Kryptopraktiken und nicht die Technologie zu regulieren

Neuer Kongress, neue Regeln? Ripples Vision für Kryptoregulierung enthüllt

Der Chefjustiziar von Ripple, Stuart Alderoty, hat für einen pragmatischen Ansatz bei der Regulierung von Kryptowährungen im kommenden Kongress plädiert. In einer am Mittwoch auf der Social-Media-Plattform X geteilten Stellungnahme betonte Alderoty die Wichtigkeit, Gesetze auszuarbeiten, die Innovation unterstützen und sich auf regulatorische Rahmen verlassen, die Richtern und Regulierern bereits vertraut sind. Er erklärte:

Um schnell und effektiv im neuen Kongress voranzukommen, müssen wir uns auf Gesetze konzentrieren, die Innovation fördern und in Rahmenwerken verwurzelt sind, die Regulierern und Richtern bekannt sind, solche, die Aktivitäten regulieren, nicht die Technologie.

Er forderte die Gesetzgeber auf, abstrakte Prinzipien aus den Richtlinien der vorherigen Administration nicht ohne gründliche Untersuchung und breite Übereinstimmung zu kodifizieren. “Die Kodifizierung abstrakter Konzepte, die den Krieg der vorherigen Administration gegen Krypto angefeuert haben – ohne ernsthafte Untersuchung und breite Übereinstimmung – sollte vermieden werden”, betonte der Ripple-Manager.

Dieses Gefühl entsteht angesichts der wachsenden Kritik an dem harten Vorgehen der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) bei der Durchsetzung von Kryptowährungsregeln. SEC-Kommissar Mark Uyeda hat öffentlich für eine Änderung der Taktik der Agentur plädiert, insbesondere für Maßnahmen gegen Firmen, die sich allein aufgrund des Versäumnisses zu registrieren ins Visier genommen werden, ohne dass Betrug oder Schaden vorliegt. “Der Krieg der Kommission gegen Krypto muss enden”, sagte Uyeda in einem kürzlichen Interview und betonte die Notwendigkeit klarer Regulierung anstelle von Strafmaßnahmen. Diese Stellungnahmen spiegeln ein breiteres Bemühen innerhalb der Branche wider, Regeln zu schaffen, die Verantwortlichkeiten klären, ohne das technologische Wachstum zu ersticken.

Die sich ändernde politische Landschaft könnte die Richtung der US-Kryptopolitik weiter beeinflussen. Mit der Wahl von Präsident Donald Trump, der Unterstützung für digitale Vermögenswerte geäußert hat, erwarten Branchenexperten günstigere Vorschriften für Kryptowährungen. Seine Administration hat signalisiert, eine unterstützendere Umgebung schaffen zu wollen, wie durch die Ernennung des Krypto-Befürworters Paul Atkins in Schlüsselpositionen bei den Regulierungsbehörden deutlich wird. Diese Entwicklungen unterstreichen die Dringlichkeit, starke Anlegerschutzmaßnahmen mit Politiken in Einklang zu bringen, die Innovation fördern. Alderotys Forderung nach einer Regulierung, die sich auf Aktivitäten anstatt auf die Technologie konzentriert, spiegelt diese Prioritäten wider und schlägt vor, dass Zusammenarbeit und durchdachte Gesetzgebung entscheidend dafür sein werden, dass die USA eine Führungsrolle im Bereich digitaler Vermögenswerte behalten.

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