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61 führende Persönlichkeiten der Kryptobranche fordern den Senat auf, den CLARITY Act mit Schutzmaßnahmen für Entwickler zu verabschieden

Eine Koalition aus 61 Branchenführern, Gründern und Investoren fordert die Führung des Senats nachdrücklich auf, den CLARITY Act zu verabschieden und dabei wichtige Schutzmaßnahmen für Entwickler beizubehalten. Diese Initiative folgt auf die Zustimmung des Senatsbankausschusses zum „Blockchain Regulatory Certainty Act“ (BRCA), der die Vorschriften für Entwickler und Dienstleister klarstellen würde.

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61 führende Persönlichkeiten der Kryptobranche fordern den Senat auf, den CLARITY Act mit Schutzmaßnahmen für Entwickler zu verabschieden

Die wichtigsten Punkte

  • 61 führende Persönlichkeiten der Kryptobranche forderten die Senatoren auf, die Schutzmaßnahmen für Entwickler im CLARITY Act beizubehalten.
  • Befürworter argumentieren, dass klarere Regeln dazu beitragen könnten, Softwareentwickler von Finanzintermediären zu unterscheiden.
  • Änderungen im Senat könnten darüber entscheiden, ob Krypto-Entwickler weiterhin in den Vereinigten Staaten entwickeln.

Schutzmaßnahmen für Entwickler rücken in den Mittelpunkt der Debatte um die US-Krypto-Regulierung

Die Krypto-Regulierung tritt in eine entscheidende Phase im Senat ein, da 61 Branchenführer, Gründer und Investoren die Gesetzgeber dazu drängen, den Schutz für Entwickler im CLARITY Act beizubehalten. In einem Brief vom 9. Juni an die Senatsvorsitzenden John Thune (R-SD) und Charles Schumer (D-NY) forderte die Gruppe die Verabschiedung des Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA) in unveränderter Form.

Der Appell spiegelt die wachsende Besorgnis der Branche darüber wider, wie die Gesetzgebung zur Marktstruktur Softwareentwickler, Dienstleister und Protokolle der dezentralen Finanzwirtschaft (DeFi) behandeln könnte. Der Bankenausschuss des Senats hat kürzlich den „Blockchain Regulatory Certainty Act“ vorangetrieben, eine Bestimmung, die klären soll, wie nicht kontrollierende Softwareentwickler und Dienstleister nach US-Recht behandelt werden.

Die Gruppe schrieb:

„Wir fordern den Senat höflich auf, den Clarity Act mit dem parteiübergreifenden BRCA, wie er vom Ausschuss vorgelegt wurde, zu verabschieden.“

Entwickler stehen im Mittelpunkt der Auseinandersetzung, von den Kernmitwirkenden an Bitcoin bis hin zu den Entwicklern von DeFi-Smart-Contracts. In dem Schreiben wird argumentiert, dass offene Softwareprojekte rechtliche Klarheit benötigen, um in den Vereinigten Staaten tätig zu sein, insbesondere wenn Entwickler keine Kundengelder kontrollieren oder als Finanzintermediäre agieren.

Branchenführer stellten das Thema zudem als umfassender dar als eine einzelne Bestimmung. Sie forderten die Gesetzgeber auf, Abschnitt 601 des CLARITY Act und Abschnitt 207 des Digital Commodity Intermediaries Act beizubehalten, die regeln, wann Wertpapier- und Rohstoffgesetze für Softwareentwickler und -anbieter gelten.

Führungskräfte von Coinbase, Block, Solana und Uniswap drängen auf klarere Grenzen

Zu den Unterzeichnern gehören Chris Dixon von A16z Crypto, Mike Belshe von Bitho, Hunter Horsley von Bitwise Asset Management, Jack Dorsey von Block, Brian Armstrong von Coinbase, Barry Silbert von DCG, Mike Novogratz von Galaxy, Pascal Gauthier von Ledger, Arjun Sethi von Payward und Kraken, Anthony Scaramucci von Skybridge Capital, Anatoly Yakovenko von Solana Labs, Lily Liu von der Solana Foundation und Hayden Adams von Uniswap. Ihre Beteiligung zeigt, wie sich der Kampf mittlerweile über Börsen, Venture-Capital-Firmen, Wallets, Protokolle und Infrastrukturunternehmen erstreckt.

Die Gruppe argumentiert, dass klare Regeln dezentrale Softwareaktivitäten von der vermittelten Finanzwirtschaft trennen würden. Diese Unterscheidung könnte die Prioritäten bei der Durchsetzung, die Compliance-Kosten und die Frage beeinflussen, ob Krypto-Entwickler die Vereinigten Staaten als tragfähigen Standort für eine langfristige Entwicklung betrachten. Sie schrieben:

„Klare Grenzen schwächen die Durchsetzung nicht; sie stärken sie, indem sie rechtmäßige Aktivitäten von illegalen oder nicht konformen Verhaltensweisen unterscheiden.“

Der Brief unterstützt zudem die Abschnitte des CLARITY Act zu illegaler Finanztätigkeit und dezentraler Finanzwirtschaft. Die Gruppe argumentiert, dass diese Bestimmungen Regulierungsbehörden, Staatsanwälten und Strafverfolgungsbehörden Instrumente an die Hand geben würden, um gegen rechtswidrige Akteure vorzugehen und gleichzeitig legitime Entwickler vor unklaren Verpflichtungen zu schützen.

Die Entscheidung des Senats hat nun erhebliche Konsequenzen für die US-Krypto-Politik. Eine Verabschiedung mit den BRCA-Schutzmaßnahmen würde Entwicklern eine solidere rechtliche Grundlage bieten, während Änderungen Open-Source-Mitwirkende der Unsicherheit aussetzen könnten. Der Brief stellt diese Entscheidung als entscheidend dafür dar, ob die Innovation im Bereich digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten weiter voranschreiten kann.

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