Revolut hat sich eine bedingte OCC-Genehmigung für eine US-Bundesbanklizenz gesichert und damit in nur sechs Monaten eine wichtige regulatorische Hürde genommen. Wenn die endgültigen Genehmigungen erteilt werden, plant das Fintech, 2027 Revolut Bank US mit Einlagen, Krediten, Karten, Krypto und später auch Stablecoins zu starten.
UK-Revolut nähert sich dem Start einer US-Bank, da Bitcoin-Dienste folgen könnten

Wichtige Erkenntnisse
- Revolut erhielt in sechs Monaten eine bedingte OCC-Genehmigung für eine US-Banklizenz.
- Eine Lizenz könnte die Abhängigkeit von Partnerbanken verringern und den Wettbewerb im US-Fintech- und Kryptobereich verschärfen.
- Revolut peilt den Start in H1 2027 an – vorbehaltlich der Genehmigungen durch FDIC, Fed und der endgültigen OCC-Freigabe.
Revolut nimmt US-Stablecoins ins Visier, nachdem eine zentrale OCC-Hürde genommen wurde
Revolut ist einen großen Schritt näher daran, eine Full-Service-Bank in den USA zu werden – und könnte damit einem der größten Fintech-Unternehmen Europas eine deutlich stärkere Position im größten Finanzmarkt der Welt verschaffen.
Das in Großbritannien ansässige Unternehmen, das mehr als 80 Millionen Kunden bedient und in den nächsten zwei Jahren an die Börse gehen könnte, erhielt vom Office of the Comptroller of the Currency eine bedingte Genehmigung für Revolut Bank US.
Die geplante Bank mit Sitz in Stamford, Connecticut, zielt auf einen Start in der ersten Hälfte des Jahres 2027 ab. Revolut benötigt weiterhin Genehmigungen der Federal Deposit Insurance Corporation, der Federal Reserve sowie die endgültige OCC-Freigabe.
Nach der Zulassung plant das Unternehmen, Girokonten, Kredite, Kreditkarten und Devisengeschäfte anzubieten. Stablecoins und umfassendere Krypto-Dienste sollen anschließend folgen.
„Die bedingte OCC-Genehmigung ist ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zur Gründung der geplanten Revolut Bank US. Sie gibt uns die Grundlage, um Millionen von Amerikanern das vollständige Revolut-Erlebnis zu bringen“, sagte Gründer und CEO Nik Storonsky.
Sechsmonatige Genehmigung zieht Aufmerksamkeit der Branche auf sich
Die Geschwindigkeit der Entscheidung stach heraus. Revolut-U.S.-CEO Cetin Duransoy sagte, die OCC sei im Prozess sowohl „gründlich als auch zügig“ gewesen, wodurch das Unternehmen im Zeitplan für 2027 bleiben konnte.
Fintech-Kommentator Simon Taylor hob diesen Kontrast hervor und merkte an, dass Wise und Bunq bei ihren eigenen US-Lizenzbemühungen Rückschläge erlitten. Er wies außerdem darauf hin, dass Revolut sich die bedingte Genehmigung in sechs Monaten gesichert habe – im Vergleich zu Jahren regulatorischer Arbeit im Vereinigten Königreich.
Er sagte, der direkte Zugang zu FDIC-versicherten Einlagen, Kreditvergabe, Kreditkarten, Stablecoins und der föderalen Zahlungsinfrastruktur würde es Revolut ermöglichen, über seine derzeitige Abhängigkeit von Lead Bank hinauszugehen.
Revolut steigt in ein größeres US-Fintech-Rennen ein
Max Karpis bezeichnete die Genehmigung als eine Hürde, an der Monzo, Wise und Bunq gescheitert seien. „Jetzt befindet sich Revolut in einer ähnlichen Situation wie Nubank“, schrieb er und fügte hinzu: „Das Rennen läuft!“
Nubank erhielt in diesem Jahr ebenfalls eine bedingte Genehmigung für eine US-Banklizenz, wodurch zwei der größten Digitalbanken außerhalb Chinas auf einen Weg zu einer tieferen Expansion in den USA gebracht werden.
FT Partners’ Steve McLaughlin war sogar noch optimistischer. Er sagte, Revolut könne in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu einem „Multi-Billionen-Dollar-Unternehmen“ werden, und verwies dabei auf das Tempo der Produktexpansion und das globale Wachstum.
Das Timing ist bemerkenswert. Revolut meldete 2025 einen Umsatz von 6 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn vor Steuern von 2,3 Milliarden US-Dollar, während es seine Bankpräsenz weiter in Mexiko ausbaute – ebenso in Brasilien, Kolumbien, Peru und Argentinien.
Zudem hat das Unternehmen Bank- oder Zahlungszulassungen in Frankreich, Australien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten und verfolgt weitere Lizenzen anderswo. Revolut sagt, man sei weiterhin auf Kurs, bis Mitte 2027 100 Millionen Kunden zu erreichen.
Die Auswirkungen reichen bis in den Kryptobereich. Revolut bietet bereits in mehreren Märkten Bitcoin- und Digital-Asset-Dienste an, und eine US-Banklizenz könnte langfristig traditionelles Banking, Stablecoins und Bitcoin-Zugang unter einem regulierten Dach zusammenführen.
Für US-Banken, Fintechs und Krypto-Plattformen könnte es die Wettbewerbslandschaft spürbar verändern, wenn Revolut eine eigene Lizenz erhält.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












