Das Volumen der Kryptotransaktionen im Nahen Osten und in Nordafrika ist von rund 100 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf geschätzte 350 Milliarden US-Dollar in den Jahren 2025–2026 gestiegen. Dieses Wachstum ist zunehmend auf zwei Faktoren zurückzuführen: die regulierte Einführung in den Golfstaaten und die Nachfrage nach Bitcoin und Stablecoins in Zeiten von Krieg, Inflation und Währungsstress.
Bitcoin gewinnt in der MENA-Region an Boden, während sich das Krypto-Handelsvolumen auf 350 Mrd. US-Dollar verdreifacht

Wichtigste Erkenntnisse
- Das Krypto-Transaktionsvolumen in der MENA-Region stieg von 100 Mrd. US-Dollar im Jahr 2022 auf etwa 350 Mrd. US-Dollar bis 2025–2026, angeführt von der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
- Bitcoin und Stablecoins gewinnen als Absicherung gegen Krieg, Inflation und Währungsschwäche an Bedeutung.
- Die Regulierung in den Golfstaaten und die krisenbedingte Nachfrage könnten die MENA-Region weiter in zwei unterschiedliche Kryptomärkte spalten.
Die Türkei führt den Kryptomarkt in der MENA-Region mit 200 Mrd. US-Dollar an, während die Nutzung von Bitcoin zunimmt
Die Kryptoaktivitäten im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA) haben sich in nur wenigen Jahren mehr als verdreifacht und machen die geopolitische Instabilität zu einem unerwarteten Test für die Rolle von Bitcoin als finanzielles Absicherungsinstrument.
Das jährliche On-Chain-Transaktionsvolumen in der MENA-Region stieg laut dem Bitcoin Policy Institute von rund 100 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf geschätzte 350 Milliarden US-Dollar bis 2025–2026.
Die Türkei bleibt mit einem jährlichen Transaktionsvolumen von fast 200 Milliarden US-Dollar der größte Markt der Region. Die Vereinigten Arabischen Emirate verzeichneten im Jahr 2025 ein Transaktionsvolumen von rund 150 Milliarden US-Dollar, während Saudi-Arabien mit 154 % im Jahresvergleich das schnellste Wachstum verzeichnete. Katar folgte mit 120 %.
Diese Zahlen sind von Bedeutung, da die Krypto-Expansion in der Region nicht mehr nur von einer bestimmten Nutzergruppe vorangetrieben wird. In den wohlhabenderen Golfstaaten beschleunigen Regulierung und institutionelles Engagement die Akzeptanz. In Volkswirtschaften, die mit Sanktionen, Konflikten oder Währungsabwertungen konfrontiert sind, werden Bitcoin und dollargestützte Stablecoins zunehmend zur Werterhaltung genutzt.

Der Iran-Konflikt stellte Bitcoins Ruf als sicherer Hafen auf die Probe
Der Israel-Iran-Konflikt zeigte, dass sich Bitcoin nicht sofort wie ein traditioneller sicherer Hafen verhält. Nach den ersten israelischen Angriffen im Juni 2025 verlor der gesamte Kryptomarkt innerhalb weniger Stunden etwa 3,7 %. Bitcoin fiel um rund 2,3 %, während Ether um 7,5 % nachgab, da Anleger ihre Risiken reduzierten. Doch die Reaktion des Marktes änderte sich im weiteren Verlauf des Konflikts.
Kapital floss aus risikoreicheren Altcoins ab und strömte in Bitcoin, wodurch die BTC-Dominanz auf 64,8 % stieg – den damals höchsten Stand. Dieses Muster ist von Bedeutung. Anstatt dass Anleger Kryptowährungen gänzlich den Rücken kehrten, floss ein größerer Teil des Kapitals in Bitcoin, als die Sorgen um Ölpreise, Inflation und die Straße von Hormus zunahmen.
Dies unterstrich die operative Widerstandsfähigkeit digitaler Vermögenswerte während regionaler Konflikte, da Kryptobörsen auch dann weiter funktionierten, wenn herkömmliche Börsen geschlossen waren.
In der MENA-Region entstehen zwei unterschiedliche Kryptomärkte
Die MENA-Region spaltet sich zunehmend in zwei Entwicklungstrends. In Ägypten, der Türkei, dem Libanon und dem Iran hat die Währungsschwäche die Nachfrage nach Bitcoin und an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins beflügelt. Der Peer-to-Peer-Handel mit Bitcoin stieg in Ägypten nach aufeinanderfolgenden Abwertungen des ägyptischen Pfunds um mehr als 300 %.
Die Golfstaaten verfolgen aus anderen Gründen einen anderen Kurs.
Die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Saudi-Arabien und Katar bauen im Rahmen umfassenderer Programme zur wirtschaftlichen Diversifizierung regulierte Märkte für digitale Vermögenswerte auf. In den Vereinigten Arabischen Emiraten macht Bitcoin etwa 38 % des Kryptohandels aus und liegt damit vor Ether mit 22 %, während dollargestützte Stablecoins rund 30 % ausmachen.
Die Schlussfolgerung lässt sich immer schwerer ignorieren: Geopolitische Schocks mögen Bitcoin zunächst noch schaden, doch in der MENA-Region stärken sie zugleich die Argumente für Kryptowährungen als tragbare, kontinuierlich gehandelte Finanzinfrastruktur. Für Anleger, die mit Krieg, Inflation oder Währungsrisiken leben müssen, wird diese Unterscheidung mehr als nur theoretisch.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










