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EU-Kohlenstoffsteuern treiben Bitcoin-Mining nach Russland, so eine Studie

Die von drei vietnamesischen Forschern veröffentlichte Studie stellte einen positiven Zusammenhang zwischen der CO₂-Bepreisung in der EU und einer sogenannten „Verlagerung“ in Länder mit günstigeren Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Russland, fest. Das bedeutet, dass mit steigenden Preisen für CO₂-Zertifikate ein Teil dieser Bergbauaktivitäten nach Russland verlagert wird, um die Gewinne zu maximieren.

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EU-Kohlenstoffsteuern treiben Bitcoin-Mining nach Russland, so eine Studie

Wichtigste Erkenntnisse

  • Eine Studie zeigt, dass strenge CO₂-Vorschriften der EU Bitcoin-Miner dazu veranlassen könnten, ihren Betrieb nach Russland zu verlagern.
  • Unternehmen maximieren ihre Gewinne, indem sie in Zeiten hoher Kosten ihre Minen in der EU abschalten und stattdessen russische Minen in Betrieb nehmen.
  • Allerdings könnten neue russische Verbote für das Krypto-Mining ab 2025 diese Strategie der Betriebsverlagerung einschränken.

Studie legt nahe, dass hohe CO₂-Preise in der EU eine Verlagerung des Mining nach Russland verursachen

Die strengen Kontrollen, die die Europäische Union (EU) hinsichtlich der CO₂-Emissionen durchführt, könnten ein Faktor für die Verlagerung dieser Branchen – zumindest in betrieblicher Hinsicht – in Länder ohne CO₂-Steuern sein.

Die Studie „Does Carbon Pricing Displace Crypto-Mining Emissions? Quantile-Beweise für Carbon Leakage aus den Stromnetzen der EU-27, Russlands und der übrigen Welt), veröffentlicht von den drei vietnamesischen Forschern Pham Ngoc Toan, Le Tran Trung Hieu und Nguyen Vu Trung Nguyen, untersuchte, ob die CO₂-Bepreisung in der EU eine relevante Ursache für die Verlagerung von Bitcoin-Mining-Betrieben nach Russland sein könnte.

Zu diesem Zweck untersuchte die Studie die täglichen Emissionen des Stromsektors in der EU, im Rest der Welt und in Russland von 2019 bis 2025 und setzte sie in Beziehung zu den täglichen Schlusskursen von Bitcoin.

Die Ergebnisse zeigten eine statistische Korrelation zwischen den CO₂-Preisen in Europa und den CO₂-Emissionen in Russland und kamen zu dem Schluss, dass Bitcoin-Mining-Betriebe zu Zeiten außerhalb der Spitzenlastzeiten nach Russland „abwandern“, wenn sowohl der Bitcoin-Kurs als auch die Preise für EU-Emissionszertifikate steigen.

Bei der Untersuchung desselben Zusammenhangs zwischen der EU und dem Rest der Welt zeigte sich diese statistische Beziehung nicht, was die Erkenntnis noch relevanter macht. Im Gegensatz zur EU verfügt Russland über keine CO₂-Bepreisungsstruktur, was bedeutet, dass Mining-Betriebe dort rentabler sein können.

Da die Studie jedoch keine physische Verlagerung von Mining-Geräten nach Russland beobachtete, betont sie, dass das Phänomen betriebliche Ursachen haben könnte: Unternehmen, die über Hardware in beiden Regionen verfügen, schalten ihre Anlagen in der EU ab und in Russland ein, um ihre Gewinnmargen zu maximieren.

Dennoch räumt die Studie auch mehrere Einschränkungen ein, darunter die negativen Auswirkungen des chinesischen Bitcoin-Mining-Verbots vom Mai 2021 auf den festgestellten Zusammenhang sowie die Nichtberücksichtigung anderer relevanter Faktoren.

Zudem hat die russische Regierung ab 2025 in bestimmten Regionen ein Verbot des Krypto-Mining eingeführt, dessen Ausweitung auf Moskau in diesem Jahr genehmigt wurde. Dies könnte die operative Verlagerung dieser Aktivitäten nach Russland erschweren und die Möglichkeiten für Mining-Unternehmen einschränken.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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