MARA-CEO Fred Thiel erklärt, dass knappe Stromressourcen weitaus höhere Renditen erzielen können, wenn sie für künstliche Intelligenz genutzt werden statt für das Bitcoin-Mining. Das Unternehmen plant weiterhin, Bitcoin zu schürfen, sofern kostengünstige oder überschüssige Energie die Wirtschaftlichkeit attraktiv macht.
MARA-CEO: KI bringt mehr Einnahmen aus dem Stromgeschäft als das Bitcoin-Mining

Das Wichtigste auf einen Blick
- Fred Thiel von MARA erklärte, dass KI pro Elektron mehr einbringt als das Bitcoin-Mining.
- MARA strebt kurzfristig 1 GW und später 2,5 GW an, was zeigt, dass Stromressourcen mittlerweile den Wert von Mining-Unternehmen bestimmen.
- MARA wird weiterhin mit kostengünstiger Energie schürfen, während die KI-Pachtverträge von Hut 8 im Wert von 19,6 Mrd. US-Dollar die nächsten Schritte der Branche bestimmen.
MARA überdenkt sein Stromportfolio, da die Margen bei KI die des Bitcoin-Minings übertreffen
Strom, nicht Mining-Maschinen, wird zum entscheidenden Vermögenswert in der Bitcoin-Mining-Branche. MARA-CEO Fred Thiel erklärte, dass Strom, der für KI-Infrastruktur genutzt wird, deutlich höhere Erträge erzielen kann als derselbe Strom, der für das Bitcoin-Mining eingesetzt wird. Diese Differenz zwingt die Mining-Unternehmen dazu, sich neu als Entwickler von Rechenzentren zu positionieren.
„Man verdient viel mehr Geld pro Elektron, wenn man es für KI nutzt als für das Bitcoin-Mining“, sagte Thiel in einem Interview mit Natalie Brunell am 23. Juli.
Diese Verlagerung spiegelt die schwieriger gewordene Wirtschaftlichkeit des Minings wider. Die geplanten Halbierungen bei Bitcoin reduzieren die Belohnung pro Block, während Strom nach wie vor den größten Betriebsaufwand der Branche darstellt. Thiel erklärte, Miner müssten die Stromversorgung direkt kontrollieren oder eng mit Energieversorgern zusammenarbeiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
MARA setzt auf knappe Stromressourcen
MARA begann Ende 2023 und Anfang 2024 damit, Standorte aufzukaufen, an denen das Unternehmen zuvor Mining-Anlagen betrieben hatte – oft unterhalb der Wiederbeschaffungskosten, so Thiel. Bis Ende 2024 besaß das Unternehmen etwa 70 % der Infrastruktur, die seinen Betrieb unterstützt.
Anschließend richtete das Unternehmen seinen Fokus auf Energieanlagen. MARA hat sich mit Starwood zu einer Plattform zusammengeschlossen, die kurzfristig eine Rechenkapazität von etwa 1 Gigawatt anstrebt, mit einer Ausbauperspektive auf über 2,5 GW. Im Juli vereinbarte das Unternehmen zudem den Erwerb eines Standorts in Texas mit Zugang zu rund 2 GW Strom für digitale Infrastruktur.
Dennoch wies Thiel die Vorstellung zurück, dass KI das Mining im gesamten Portfolio von MARA ersetzen werde.
„Bitcoin ist eine großartige Möglichkeit, Elektronen zu optimieren, selbst in einer von Rechenzentren geprägten Welt“, sagte er. Das Mining bleibt in Gebieten mit kostenloser, ungenutzter oder ungewöhnlich günstiger Energie sinnvoll, da es Strom aufnehmen kann, der andernfalls ungenutzt bliebe.
Miner im Wettlauf um KI-Einnahmen
Die Strategie von MARA spiegelt einen breiteren Branchentrend wider. TeraWulf unterzeichnete mit Anthropic einen 20-jährigen Mietvertrag für einen 401-MW-Standort in Kentucky, der voraussichtlich vertraglich vereinbarte Einnahmen in Höhe von rund 19 Milliarden US-Dollar generieren wird. CleanSpark sicherte sich einen 20-jährigen Mietvertrag im Wert von 6,6 Milliarden US-Dollar für seinen Standort in Sandersville, Georgia.
Hut 8 hat seinen 1-GW-Campus in Beacon Point durch zwei 15-jährige Mietverträge im Wert von 19,6 Milliarden US-Dollar während ihrer Grundlaufzeit vollständig vertraglich abgesichert. IREN hat unterdessen sein annualisiertes Umsatzziel für den KI-Cloud-Bereich für 2026 auf über 4 Milliarden US-Dollar angehoben, nachdem das Unternehmen neue Verträge im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar unterzeichnet hatte.
Der Vergleich hinkt jedoch. KI-Anlagen erfordern mehr Kapital, komplexe Kühlsysteme und feste Liefertermine. Zudem sehen sie sich lokalem Widerstand hinsichtlich Stromverbrauch, Wasserverbrauch und Lärm ausgesetzt. Thiel sagte, diese Bedenken rührten oft von begrenzten Informationen her. Seine allgemeine Schlussfolgerung fiel jedoch unverblümt aus:
„Im Kern geht es jedoch um Energie und Strom.“
Für Mining-Betreiber mit Netzanschluss und bebaubarem Land könnte Bitcoin zunehmend zu einer von mehreren Verwendungsmöglichkeiten für Strom werden und nicht mehr die einzige sein.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











