Der Leiter des Bereichs „Institutional“ bei Kalshi sagt, die häufigste Anfrage der Nutzer des Binnenmarkts habe nichts mit Sport oder Wahlen zu tun, sondern drehe sich darum, ob ihre eigene Beziehung Bestand haben werde.
Kalshi's meistgefragter Markt ist nicht Politik, sondern Scheidung

Das Wichtigste auf einen Blick
- Andy Ross von Kalshi sagt, dass Nutzer am häufigsten einen Markt mit der Frage „Wird sich mein Partner von mir scheiden lassen?“ anfragen.
- Ross kam im März zu Kalshi, nachdem er 16 Jahre bei Morgan Stanley und Standard Chartered tätig war.
- Das Volumen im institutionellen Bereich von Kalshi erreichte kürzlich 178 Milliarden US-Dollar (auf Jahresbasis), nachdem es innerhalb von sechs Monaten um 800 % gestiegen war.
Der Markt, von dem niemand erwartet hätte, dass er die Anfrageliste anführt
Kalshi hat in seiner App ein Tool integriert, mit dem Nutzer Märkte vorschlagen können, die sie gerne gelistet sehen würden. Fragt man Andy Ross, den Leiter des institutionellen Geschäfts der Plattform, was ganz oben auf dieser Wunschliste steht, lautet die Antwort nicht die Federal Reserve, die Zwischenwahlen oder die nächste große Sportmeisterschaft, sondern etwas völlig Unerwartetes. Ross verriet:
„Der Markt, der bei den Anfragen von Privatpersonen an erster Stelle steht, lautet: ‚Wird sich mein Partner von mir scheiden lassen?‘“
Das ist zwar eine lustige Anekdote, aber auch ein wirklich aufschlussreicher Hinweis darauf, in welche Richtung sich Prognosemärkte entwickeln. Kalshi hat das vergangene Jahr damit verbracht, politisch und wirtschaftlich bedeutende Märkte aufzubauen (Entscheidungen der Federal Reserve, Wahlquoten, Veröffentlichungen makroökonomischer Daten), während sich die eigentliche Nutzerbasis weiterhin auf Märkte konzentriert, die ihr eigenes Leben betreffen.
Diese Spannung zwischen dem, was eine Plattform für Schlagzeilen aufbaut, und dem, worüber die Menschen tatsächlich handeln wollen, ist eine der interessanteren Strömungen im gesamten Boom der Prognosemärkte.
Ein Wall-Street-Veteran plädiert dafür, auf alles zu wetten
Ross ist kein langjähriger Anhänger von Prognosemärkten, der zufällig in die Branche geraten ist, sondern ein Wall-Street-Veteran, der extra dafür das Schiff gewechselt hat. Er kam im März dieses Jahres als Führungskraft zu Kalshi, nachdem er zuvor als globaler Leiter des Prime-Brokerage-Geschäfts bei Standard Chartered tätig war. Davor leitete er Curve Global, eine von der London Stock Exchange Group unterstützte Plattform für Zinsderivate, nachdem er 16 Jahre lang im OTC-Clearing bei Morgan Stanley gearbeitet hatte. In einem kürzlich geführten Interview äußerte er sich wie folgt:
„Ich glaube, dass Prognosemärkte die wichtigste disruptive Kraft auf den Finanzmärkten seit der Entwicklung des Eurodollar-Futures sind.“
Sein allgemeines Verkaufsargument gegenüber Institutionen basiert auf einer einfachen Idee: Prognosemärkte funktionieren wie Rohstoffbörsen, nicht wie Sportwettenanbieter. „Die Börse funktioniert genau wie eine Rohstoffbörse, an der Käufer den Verkäufern gegenüberstehen. Man steht nicht einem Buchmacher gegenüber, der einen Kurs gegen einen selbst festlegt“, sagte Ross und stellte das Orderbuch-Modell von Kalshi als grundlegend anders dar als ein Sportwettenanbieter in Las Vegas, der seine eigenen Quoten gegen die Kunden festlegt.
Ein solcher Denkansatz hat bei den Institutionen, um die Kalshi wirbt, offensichtlich Anklang gefunden, da das institutionelle Handelsvolumen der Plattform in einem sechsmonatigen Zeitraum im Jahr 2026 um rund 800 % gestiegen ist und das annualisierte Volumen auf 178 Milliarden Dollar getrieben hat.
Der Fed-Aspekt, auf den niemand gegen wettet
Ross’ bedeutendste Äußerungen betreffen jedoch möglicherweise die Federal Reserve. Seit Kevin Warsh Anfang dieses Jahres Jerome Powell als Fed-Vorsitzenden abgelöst hat, hat Warsh die detaillierten Forward Guidance-Hinweise, auf die sich die Märkte früher stützten, weitgehend aufgegeben, sodass die Händler die Lücken nun selbst füllen müssen. Er merkte an:
„Da Herr Warsh vielleicht weniger Forward Guidance geben wird, sind die eingehenden Kalshi-Daten … eine hervorragende Möglichkeit, sich ein Bild vom Wert des Gemeinguts zu machen“, Ross argumentierte weiter, dass die Preisbildung an den Prognosemärkten eine Rolle übernimmt, die früher die Fed selbst expliziter ausgefüllt hat. Bitcoin.com News hat verfolgt, wie ernst die Händler diese Verschiebung nehmen: Während sich die Teilnehmer bei Kalshi und Polymarket mit Einsätzen in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar auf die Märkte für die Zinsentscheidungen der Fed stürzen, sind sich Citadel Securities und die Prognosemärkte offen uneinig darüber, in welche Richtung die Geldpolitik als Nächstes gehen wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












