Der August neigt sich dem Ende zu, und der CLARITY Act steuert mit großen Schritten auf eine entscheidende Abstimmung im Senat am 15. September zu, wobei die Quoten auf den Prognosemärkten ernsthafte Zweifel daran lassen, dass der Kongress den umfangreichen Gesetzentwurf zur Regulierung des US-Kryptomarktes noch vor Ende des Jahres 2026 über die Ziellinie bringen kann.
Die Aussichten für den CLARITY Act bleiben ungewiss, während die entscheidende Abstimmung im Senat näher rückt

Das Wichtigste auf einen Blick
- Kalshi schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Abstimmung über den CLARITY Act im Senat vor dem 1. Oktober auf 91 %.
- Polymarket beziffert die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des CLARITY Act im Jahr 2026 nach einem Handelsvolumen von 11,5 Mio. US-Dollar auf 13 %.
- Lummis steht am 15. September vor einer Senatsabstimmung, bei der eine Hürde von 60 Stimmen für die Beendigung der Debatte überwunden werden muss.
Die Meinungsverschiedenheit ist kaum zu übersehen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels beziffern Kalshi-Händler die Wahrscheinlichkeit einer Abstimmung im Senat vor dem 1. Oktober auf 91 %, während Polymarket die Chancen des CLARITY Act, noch in diesem Jahr Gesetz zu werden, als äußerst gering einschätzt.

Händler erwarten, dass die Senatoren erscheinen und abstimmen, doch die Prognosen der Vorhersagemärkte deuten darauf hin, dass der Kongress die Aufgabe wahrscheinlich nicht zu Ende bringen wird.
Die Abstimmung im Senat am 15. September läutet den Countdown für den CLARITY Act ein
Der Senat verließ Washington am 8. August, nachdem Mehrheitsführer John Thune einen Antrag auf Beendigung der Debatte gestellt hatte, wodurch eine Verfahrensabstimmung am 15. September auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Für die Beendigung der Debatte sind in der Regel 60 Stimmen erforderlich; sie würde es dem Senat ermöglichen, zur Debatte über den Gesetzentwurf überzugehen und diesen möglicherweise zu verabschieden.
Dies löst jedoch nur das erste Problem. Laut einem Bericht von „American Banker“ senkte Ian Katz von Capital Alpha Partners seine Schätzung für eine Verabschiedung von rund 40 % auf 25 % – möglicherweise sogar noch tiefer – und warnte, dass die Überwindung der Cloture-Hürde noch keine Garantie für die Verabschiedung sei. Galaxy Digital ging noch weiter und senkte seine Schätzung im August auf 10 %, während der Kongress wertvolle Kalendertage verstreichen ließ.
Prognosemärkte setzen darauf, dass der Kongress abstimmt, aber keine Einigung erzielen kann
Die Geldströme, die in die Prognosemärkte fließen, erzählen im Wesentlichen dieselbe Geschichte. Der Markt für Senatsabstimmungen bei Kalshi hat ein Volumen von mehr als 1,25 Millionen Dollar erreicht, während der breiter angelegte Kontrakt zur Verabschiedung der Krypto-Marktstruktur mehr als 6,8 Millionen Dollar angezogen hat.

Polymarkets präzisere Wette darauf, ob H.R. 3633 im Jahr 2026 Gesetz wird, hat rund 11,5 Millionen Dollar angezogen. Die implizite Wahrscheinlichkeit liegt bei mageren 13 % – ein dramatischer Einbruch gegenüber den 82 %, die Händler im Februar noch eingepreist hatten.

Drei Kämpfe drohen, die Krypto-Regelwerke des Kongresses zu sprengen
Dieser Kampf geht weit über eine weitere Runde des Theaters in Washington hinaus. Der CLARITY Act würde einen bundesweiten Rahmen für Kryptomärkte schaffen, der Commodity Futures Trading Commission die ausschließliche Zuständigkeit für digitale Spot-Rohstoffmärkte übertragen und der Securities and Exchange Commission die Aufsicht über bestimmte Wertpapieremissionen und Börsenaktivitäten überlassen.
Drei Streitpunkte setzen nun die Koalition unter Druck, die erforderlich ist, um 60 Stimmen im Senat zu erreichen: ethische Beschränkungen für Regierungsbeamte im Zusammenhang mit Kryptowährungen, Stablecoin-Vergütungen, die Banken als Konkurrenz für Einlagen betrachten, sowie Schutzmaßnahmen für dezentrale Finanzen (DeFi) und Entwickler von nicht-verwahrender Software.
Mehrere Demokraten, die einst offen für Verhandlungen schienen, haben den aktuellen Gesetzestext kritisiert, während Bankenverbände weiterhin die Renditen von Stablecoins ins Visier nehmen. Republikaner, darunter die Senatoren Cynthia Lummis, Tim Scott, John Boozman, John Thune und Thom Tillis, gehören nach wie vor zu den stärksten Befürwortern des Gesetzesentwurfs.
SEC und CFTC preschen voran, während der Kongress die Zeit verstreichen lässt
Die Aufsichtsbehörden warten nicht auf die Gesetzgeber. Die Krypto-Regelungsarbeiten der SEC und die Maßnahmen der CFTC in Bezug auf Börsen, den Handel mit Hebeleffekten und die dezentrale Finanzwirtschaft (DeFi) könnten wichtige Teile des Regulierungsrahmens auch ohne den Kongress schaffen, obwohl künftige Regierungen Vorschriften der Behörden im Allgemeinen leichter aufheben können als Bundesgesetze.
Damit wird der 15. September zum entscheidenden Zeitpunkt. Selbst wenn die Senatoren die verfahrensrechtliche Hürde von 60 Stimmen nehmen, steht dem Kongress ein brutaler Terminkalender bevor, der mit der Staatshaushaltsfinanzierung, Verteidigungsgesetzen und den bevorstehenden Zwischenwahlen vollgepackt ist. Ein weiteres Scheitern könnte den Kampf um die allgemeine Marktstruktur in eine „Lame-Duck“-Sitzung oder ins Jahr 2027 verschieben.
Für Krypto-Unternehmen, Banken und Investoren geht es nun nicht mehr darum, ob in Washington weiterhin über CLARITY gesprochen wird, sondern ob die Senatoren am 15. September genügend Stimmen zusammenbekommen, um das Gesetz am Leben zu erhalten.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












