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Japan und die USA planen eine Rettung des Yen, während Spekulanten mit den Folgen rechnen müssen

Japan und die Vereinigten Staaten bereiten sich darauf vor, bereits nächste Woche eine gemeinsame Strategie vorzustellen, um Spekulanten daran zu hindern, den japanischen Yen auf neue Mehrjahrestiefs zu treiben.

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Japan und die USA planen eine Rettung des Yen, während Spekulanten mit den Folgen rechnen müssen

Das Wichtigste im Überblick

  • Japan und die USA könnten nächste Woche eine gemeinsame Yen-Strategie vorstellen, berichten Kyodo News und CNBC.
  • Japan verkaufte am 30. Juli Yen im Wert von bis zu 58,97 Milliarden US-Dollar – die größte Yen-Transaktion an einem einzigen Tag seit 2022.
  • Bessents Notizblock enthüllte Pläne, Yen im Wert von 5 bis 10 Milliarden US-Dollar zu kaufen, wie Reuters fotografierte.

Japan schlägt zuerst zu und kauft an einem Tag fast 59 Milliarden US-Dollar

Dieser Schritt folgt auf eine dramatische Woche mit starken Währungsschwankungen. Am 30. Juli verkaufte das japanische Finanzministerium nach Angaben der Zentralbank an einem einzigen Tag Yen im Wert von bis zu 58,97 Milliarden US-Dollar, was den größten Tagesgewinn der Währung gegenüber dem Dollar seit 2022 darstellte. Der Yen sprang von knapp 164 pro Dollar in den oberen 150er-Bereich.

Das US-Finanzministerium folgt dem Beispiel Tokios

Einen Tag später wies das US-Finanzministerium laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person große Banken an, sich auf eine mögliche eigene Intervention vorzubereiten. Die „Financial Times“ (FT) berichtete später, dass die Federal Reserve Bank von New York über Banken wie Goldman Sachs und Morgan Stanley Euro verkauft habe, um Yen zu kaufen.

Dies wäre Washingtons erster direkter Schritt zur Stützung des Yen seit mehr als einem Jahrzehnt, seit den koordinierten Maßnahmen der G7 nach dem Erdbeben und Tsunami in Japan im Jahr 2011.

Bessents Notizblock bestätigt den Plan

Ein Foto von Reuters lieferte einen visuellen Beweis für die Beteiligung der USA. Es zeigte den Notizblock von Finanzminister Scott Bessent während einer Kabinettssitzung in Camp David mit einer handschriftlichen Notiz: „Japanische Yen (JPY) kaufen, 5–10 Mrd. $“. Japans oberster Währungsbeauftragter, Atsushi Mimura, erklärte, die Unterstützung der USA gehe über eine symbolische Rückendeckung hinaus.

X post screenshot.
Bildquelle: Screenshot eines X-Posts, Bildnachweis: Reuters.

Laut einem Bericht von CNBC berichtete Kyodo News am Samstag, dass informierte Quellen davon ausgehen, dass Japan und die Vereinigten Staaten innerhalb weniger Tage eine formelle gemeinsame Strategie vorstellen werden. Der genaue Inhalt bleibt unklar, doch es wird erwartet, dass die Ankündigung in erster Linie als Warnung an Händler dienen soll, die gegen den Yen wetten, und weniger als Verpflichtung zu unbefristeten Währungsankäufen.

Jahrelange Zinsunterschiede trieben den Yen-Verfall an

Der Yen hat seit 2022 stetig an Wert verloren, da die Bank of Japan die Zinsen deutlich unter denen der Federal Reserve hielt. Diese Differenz befeuerte den „Yen-Carry-Trade“, bei dem Investoren günstig Yen aufnehmen und das Geld in höher verzinsliche Dollar-Anlagen investieren. Diese Strategie drückte den Yen auf ein Niveau, das zuletzt Mitte der 1980er Jahre zu beobachten war, und erhöhte die Kosten japanischer Haushalte für importierte Energie und Lebensmittel.

Japanese Yen / United States Dollar screenshot
Japanischer Yen / US-Dollar am 1. August 2026.

Japan hatte bereits im April und Mai eine rekordverdächtige Intervention in Höhe von rund 11,73 Billionen Yen (etwa 73 Milliarden US-Dollar) versucht. Der Yen legte kurzzeitig zu, bevor er wieder in Richtung seiner früheren Tiefststände abrutschte – ein Muster, das typisch für japanische Interventionen ist, wenn sie nicht mit einer dauerhaften Änderung der Zinspolitik einhergehen.

Bessent bezeichnet den Yen als unterbewertet

Bessent bezeichnete den Yen als „sehr unterbewertet“ und erklärte, übermäßige Volatilität sei ungesund für die Märkte. Seine Äußerungen, gepaart mit den gemeldeten Käufen von US-Staatsanleihen, deuten auf ein seltenes Maß an Koordination zwischen der weltweit größten und der viertgrößten Volkswirtschaft in der Währungspolitik hin.

Haushalte und Investoren werden die Veränderung zu spüren bekommen

Für japanische Haushalte könnte ein stärkerer Yen die Belastung durch hohe Importkosten mildern. Für amerikanische Unternehmen beseitigt ein stabilerer Yen eine Quelle von Störungen der globalen Kapitalströme. Japan bleibt einer der größten ausländischen Inhaber von US-Staatsanleihen, und Vertreter beider Seiten haben ein Interesse daran, ungeordnete Marktschwankungen zu vermeiden, die ungeplante Verkäufe auslösen könnten.

Was Marktbeobachter als Nächstes im Auge behalten sollten

Ob sich die Politik als nachhaltig erweist, hängt laut Analysten von den Fundamentaldaten ab. Sollte die Bank of Japan die Zinsen weiter anheben oder die Federal Reserve sie senken, würde sich die Zinsdifferenz, die die Yen-Schwäche antreibt, verringern und etwaige offizielle Maßnahmen verstärken. Ohne diese Verschiebung sind verbale Zusagen und einmalige Interventionen in der Vergangenheit meist innerhalb von Wochen oder Monaten verpufft.

Globale Märkte aller Art werden auf konkrete Details achten. Händler wollen wissen, ob die Politik explizite Schwellenwerte für künftige Interventionen festlegt, einen definierten Zeitplan nennt oder lediglich die bestehende Zusammenarbeit bekräftigt. Die Ankündigung wird zudem voraussichtlich kurz vor dem Treffen der Finanzminister der G20 erfolgen, was beiden Regierungen die Gelegenheit bietet, auf einer breiteren Bühne Einigkeit zu signalisieren.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.