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„Das offensichtlichste Makrorisiko für Bitcoin“: Warum Bitfinex Anleger vor dem Yen-Carry-Trade warnt

Analysten warnen davor, dass eine Umkehr der aktuellen Entwicklung des japanischen Yen – sollte die Bank of Japan Maßnahmen zum Schutz ihrer Fiat-Währung ergreifen – dazu führen würde, dass Anleger weltweit ihre Risikopositionen abbauen, was sich vor allem auf Technologieaktien und den Bitcoin-Markt auswirken würde.

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„Das offensichtlichste Makrorisiko für Bitcoin“: Warum Bitfinex Anleger vor dem Yen-Carry-Trade warnt

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der Yen fiel auf historische Tiefststände, was Befürchtungen hinsichtlich einer geldpolitischen Straffung schürte, die die globale Krypto-Liquidität bedroht.
  • Bitfinex stufte den Yen-Carry-Trade als makroökonomisches Risiko ein und warnte, dass eine scharfe Trendwende BTC und ETH treffen werde.
  • Japan gab 73 Mrd. US-Dollar für Devisenmarktinterventionen aus, was angesichts der enormen globalen Handelsvolumina nur begrenzte Auswirkungen zeigte.

Umkehr des Yen-Carry-Trades weckt Befürchtungen bei Bitcoin-Analysten

Einer der wichtigsten globalen Liquiditätstreiber, der japanische Carry-Trade, steht aufgrund der jüngsten Abwertung des Yen erneut im Fokus der Analysten, da diese zu einer Umkehr der Bedingungen führen könnte, die ihn ursprünglich entstehen ließen.

Wie bereits in Bitcoin News erläutert, hat der Yen-Carry-Trade seinen Ursprung in den historisch niedrigen Kreditkosten in Japan. Investoren nutzen diese Liquidität, führen sie aus dem Land ab und leiten sie in lukrativere Märkte um, wo sie in Risikoanlagen wie Tech-Aktien und Bitcoin investieren.

Die jüngste Abwertung des japanischen Yen, der historische Tiefststände erreicht hat, veranlasst Experten dazu, mögliche Maßnahmen der Bank of Japan zu untersuchen. Diese könnte sich für eine Straffung ihrer Geldpolitik entscheiden, was sich auf den Carry-Trade und die davon profitierenden Vermögenswerte auswirken würde.

Analysten von Bitfinex haben den Yen-Carry-Trade als das derzeit deutlichste makroökonomische Risiko für Bitcoin bezeichnet.

„Die Rendite 10-jähriger japanischer Staatsanleihen (JP10Y) hat neue Höchststände erreicht, während der Yen bei etwa 162 notiert. Eine scharfe Umkehr des Yen von diesem Niveau aus würde die Liquidität verknappen und Druck auf $BTC und $ETH ausüben. Ein echtes Risiko für einen Markt, der noch immer versucht, einen Boden zu finden“, betonten sie und wiesen damit auf die Risiken einer möglichen Politikänderung für Risikoanlagen hin.

Dennoch behaupten einige, diese Befürchtungen seien unbegründet, da der Markt davon ausgeht, dass Japan aufgrund seiner massiven Verschuldung keine aggressiven Maßnahmen ergreifen kann. „Infolgedessen dürften die große Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan – und die strukturelle Schwäche des Yen – bestehen bleiben“, sagte Bosco Wu, Anlagestratege bei der Bank of East Asia.

Die Zentralbank prognostizierte, dass der Yen noch weiter nachgeben und in zwölf Monaten einen Kurs von 165 pro Dollar erreichen werde. Sie hat bereits Interventionen zur Stützung des Yen-Kurses durchgeführt und von April bis Mai rund 73 Milliarden Dollar in Devisenmarktinterventionen investiert.

Diese waren jedoch in ihrem Umfang begrenzt und hatten kaum Auswirkungen auf einen Devisenmarkt, der fast 17 % des gesamten weltweiten Handelsvolumens ausmacht – täglich über 1,6 Billionen US-Dollar.

Dennoch könnten sich veränderte Erwartungen auf den Markt auswirken, selbst wenn es letztendlich nicht zu einer Trendwende kommt.

Cliff Zhao, Chefökonom bei CCB International, und die globale Strategin Vera Jiang erklärten gegenüber der SCMP: „Sollten sich die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik sowohl der USA als auch Japans gleichzeitig verschieben, könnten ein stärkerer Yen, Verkäufe von Risikoanlagen und die Auflösung gehebelter Positionen sich schnell gegenseitig verstärken und die Volatilität an den globalen Märkten durch hochliquide Vermögenswerte verstärken.“

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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