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Grayscale: Die Politik der Fed könnte darüber entscheiden, ob der Bitcoin-Bärenmarkt jetzt endet oder bis Oktober andauert

Grayscale geht davon aus, dass Bitcoin bis September oder Oktober unter Druck bleiben könnte, sollte sich sein historischer Vierjahreszyklus wiederholen. Der Vermögensverwalter ist jedoch der Ansicht, dass das Wirtschaftswachstum und die Politik der Federal Reserve derzeit aussagekräftigere Anhaltspunkte für die Marktentwicklung bieten.

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Grayscale: Die Politik der Fed könnte darüber entscheiden, ob der Bitcoin-Bärenmarkt jetzt endet oder bis Oktober andauert

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Grayscale geht davon aus, dass Bitcoin bis September oder Oktober schwach bleiben könnte, sollte sich sein Vierjahreszyklus wiederholen.
  • Die historischen Verluste von Bitcoin in Höhe von 80 % während der Baisse könnten an Bedeutung verlieren, da die Politik der Fed die institutionelle Nachfrage ankurbelt.
  • Grayscale sieht eine Bodenbildung, falls die Fed Zinserhöhungen vermeidet und das US-Wachstum bis 2026 anhält.

Zach Pandl: Bitcoin könnte die Talsohle erreicht haben, wenn die Fed eine weitere Zinserhöhung vermeidet

Der Bärenmarkt bei Bitcoin könnte näher am Ende sein, als historische Handelsmuster vermuten lassen, so Grayscale. Das Unternehmen argumentiert, dass makroökonomische Bedingungen mittlerweile wichtiger sind als der traditionelle Vierjahreszyklus der Kryptowährung.

Zach Pandl, Forschungsleiter bei Grayscale, skizzierte zwei konkurrierende Ansichten darüber, wann der Abschwung seinen Tiefpunkt erreichen könnte. Die erste betrachtet den Halving-Zeitplan von Bitcoin als Haupttreiber seines Boom-and-Bust-Musters.

Frühere Bärenmärkte erreichten ihren Tiefpunkt in der Regel etwa ein Jahr nach einem Zyklushöhepunkt und rund zweieinhalb Jahre nach einem Halving. Diese Abschwünge führten laut Grayscale zu durchschnittlichen Verlusten von fast 80 %. Nach diesem Modell könnte Bitcoin noch weiter fallen, bevor es im September oder Oktober seinen Tiefpunkt erreicht.

Historischer Zyklus deutet auf weitere Schwäche hin

Befürworter des Vierjahresmodells erwarten, dass Angebotsverknappungen durch Bitcoin-Halvings wiederholt Phasen der Expansion und Kontraktion auslösen werden. Diese Sichtweise geht davon aus, dass der aktuelle Rückgang im Großen und Ganzen früheren Zyklen folgen wird. Ein ähnlicher Verlauf würde den Markt noch niedrigeren Kursen aussetzen, bevor eine nachhaltige Erholung einsetzt.

„Die Vier-Jahres-Zyklus-Prognose sagt tiefere Tiefststände für den Bitcoin-Preis voraus“, sagte Pandl.

Dennoch ist es schwieriger geworden, sich auf vergangene Zyklen zu stützen, da sich die Investorenbasis und die Marktstruktur von Bitcoin weiterentwickelt haben. Institutionelle Fonds, börsennotierte Anlageprodukte und sich verändernde geldpolitische Rahmenbedingungen spielen nun eine größere Rolle bei der Bestimmung der Nachfrage. Grayscale ist der Ansicht, dass diese Entwicklungen den Einfluss des Halving-Zyklus geschwächt haben könnten.

Grayscale Says Fed Policy Could Decide if Bitcoin Bear Market Ends Now or Runs to October
Quelle: Grayscale Research

Die Politik der Fed könnte ein besseres Signal liefern

Das Unternehmen befürwortet einen makroökonomischen Rahmen, der Bitcoin eher wie andere wichtige Anlageklassen behandelt. Frühere Bärenmärkte bei Kryptowährungen fielen oft mit schwächerem Wirtschaftswachstum oder steigenden Realzinsen zusammen. Der aktuelle Abschwung vollzieht sich zudem parallel zu Erwartungen einer strafferen Geldpolitik der Federal Reserve und einem Anstieg der inflationsbereinigten Renditen.

Sollten diese Belastungen nachlassen, könnte sich Bitcoin erholen, ohne die in früheren Zyklen beobachteten vollständigen Kursrückgänge zu wiederholen. „Wenn die Fed auf Zinserhöhungen verzichtet und sich das Wirtschaftswachstum gut hält, könnte der Bitcoin-Kurs bereits seinen Tiefpunkt erreicht haben“, sagte Pandl. Dieser Ausblick hängt stark von der Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft ab. Ein erneuter Anstieg der Zinsen oder eine starke Verlangsamung des Wachstums könnte neuen Druck auf Risikoanlagen, einschließlich Bitcoin, ausüben. Die Analyse von Grayscale schließt die Möglichkeit eines weiteren Rückgangs nicht aus. Stattdessen legt sie nahe, dass Anleger bei der Beurteilung des Marktes über den Halving-Kalender hinausblicken sollten.

Die Debatte spiegelt die sich wandelnde Stellung von Bitcoin in der globalen Finanzwelt wider. Sein Angebot wird zwar weiterhin durch den Code geregelt, doch sein Preis wird zunehmend von denselben Kräften bestimmt, die auch Aktien, Anleihen und andere risikosensible Anlagen bewegen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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