Blackrock hat die Mindestgrenze für die Umwandlung in Sachanteile bei seinem iShares Bitcoin Trust (IBIT) auf 1 Million US-Dollar gesenkt – eine Senkung um 96 % gegenüber der bisherigen Schwelle von 25 Millionen US-Dollar –, wodurch der Rücknahmemechanismus des Fonds nun einem weitaus größeren Kreis von Anlegern offensteht.
Blackrock senkt die Mindestsumme für die Umwandlung von IBIT-Bitcoins von 25 Mio. US-Dollar auf 1 Mio. US-Dollar

Das Wichtigste im Überblick
- Robbie Mitchnick von Blackrock bestätigte die Schwelle von 1 Million US-Dollar gegenüber Bloomberg TV.
- Der IBIT verzeichnete innerhalb von drei Tagen Zuflüsse in Höhe von 479 Millionen US-Dollar, während die wöchentlichen Zuflüsse in Bitcoin-ETFs auf über 750 Millionen US-Dollar anstiegen.
- Die niedrigere Schwelle ermöglicht es kleineren Institutionen, IBIT-Anteile gegen Bitcoin einzulösen, wodurch die Kursnachbildung des Fonds verbessert wird.
Mitchnick bestätigt die Änderung
Robbie Mitchnick, Leiter des Bereichs Digital Assets bei Blackrock, gab die Änderung gestern während eines Auftritts bei Bloomberg Television bekannt und erklärte:
„Bitcoin-Besitzer können nun ab einem Mindestbetrag von 1 Million US-Dollar BTC gegen IBIT-Anteile tauschen. Früher lag die Schwelle bei 25 Millionen US-Dollar.“

Bei einem Sachumtausch kann ein autorisierter Teilnehmer tatsächliche Bitcoin übergeben und im Gegenzug IBIT-Anteile erhalten, anstatt die Transaktion in bar abzuwickeln. Ein autorisierter Teilnehmer ist in der Regel eine große Bank oder ein Handelsunternehmen, das lizenziert ist, Anteile eines börsengehandelten Fonds (ETF) direkt beim Emittenten zu schaffen und zurückzugeben.
Die Aufsichtsbehörden haben Blackrock und anderen Emittenten bereits Anfang 2026 die Genehmigung erteilt, diesen Mechanismus für ihre Spot-Bitcoin-ETFs anzubieten, und der iShares Bitcoin Trust hat seitdem den Kreis der berechtigten Nutzer stetig erweitert.
Warum der Mindestbetrag eine Rolle spielte
Bei einer Schwelle von 25 Millionen US-Dollar war die Sachumwandlung praktisch großen Market Makern und institutionellen Handelsabteilungen vorbehalten, die in der Lage waren, eine derart große Menge an Bitcoin auf einmal zu bewegen. Die Senkung der Schwelle auf 1 Million US-Dollar ermöglicht nun einem weitaus breiteren Kreis von autorisierten Teilnehmern und mittelgroßen Institutionen die Nutzung dieses Mechanismus.
In der Praxis führt dies zu einer engeren Kopplung zwischen dem Kurs der IBIT-Anteile und dem zugrunde liegenden Bitcoin-Kassakurs. Wenn mehr Teilnehmer den Fonds direkt gegen den von ihm gehaltenen Vermögenswert arbitrieren können, werden Preisabweichungen schneller korrigiert, was den gewöhnlichen IBIT-Anteilseignern im Laufe der Zeit durch eine bessere Liquidität am Sekundärmarkt und engere Geld-Brief-Spannen zugutekommen dürfte.
Hinzu kommt ein steuerlicher Aspekt: Durch die direkte Umwandlung von Bitcoin in IBIT-Anteile in Form einer Sacheinlage kann vermieden werden, dass für Institutionen, die den Vermögenswert bereits halten, ein steuerpflichtiger Barverkauf ausgelöst wird – ein struktureller Vorteil, den bar abgerechnete ETFs nicht bieten können.
Blackrock hat angekündigt, die Schwelle weiter senken zu wollen, wobei Mitchnick zuvor erklärte, das Unternehmen hoffe, die Umwandlung in Sachanteile letztendlich „bei jedem Transaktionsvolumen“ ermöglichen zu können.
Die Zuflussserie des IBIT hält an
Die Senkung des Mindestbetrags fällt mitten in eine starke Phase für Blackrocks Flaggschiff-Bitcoin-Produkt. IBIT verzeichnete in der vergangenen Woche über einen Zeitraum von drei Tagen Zuflüsse in Höhe von 479 Millionen US-Dollar, was rund 76 % der gesamten Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs während dieses Zeitraums entspricht. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten als Gruppe Anfang August ebenfalls fünf Tage in Folge Nettozuflüsse und zogen in dieser Woche mehr als 750 Millionen US-Dollar an, obwohl der Bitcoin-Preis unter 65.000 US-Dollar schwankte.
Der Kontrast zum GBTC von Grayscale ist eklatant, da der Fonds seit seiner Umwandlung in einen ETF im Jahr 2024 kumulierte Abflüsse in Höhe von rund 27,47 Milliarden US-Dollar verzeichnet hat, während Anleger in Produkte mit niedrigeren Gebühren wie den IBIT umschichten. Ein kostengünstigerer, liquiderer Mechanismus auf Sachbasis verschafft Blackrock einen weiteren Vorteil in diesem Wettbewerb, da Institutionen, die bereits direkt Bitcoin halten, nun effizienter in IBIT-Anteile umschichten können, ohne ihre Position zuvor in Bargeld auflösen zu müssen.
Seit seiner Auflegung im Januar 2024 hat sich der IBIT zum nach Vermögenswerten größten Spot-Bitcoin-ETF entwickelt, und Blackrock hat das Produkt als Aushängeschild für die umfassendere Offensive des Unternehmens im Bereich digitaler Vermögenswerte positioniert, die mittlerweile einen Ether-ETF und eine wachsende Reihe von Tokenisierungsinitiativen umfasst.
Mit Blick auf die Zukunft dürfte die Senkung des Mindestbetrags kaum die letzte Änderung an den Mechanismen des IBIT sein, da Analysten davon ausgehen, dass Blackrock und konkurrierende Emittenten die Auflegungs- und Rücknahmeprozesse weiter verfeinern werden, während der Spot-Bitcoin-ETF-Markt reift und die täglichen Handelsvolumina wachsen. Experten haben die zunehmende In-Kind-Aktivität als einen Indikator hervorgehoben, den es zu beobachten gilt, da ein wachsender Anteil von In-Kind- gegenüber Bar-Schöpfungen und -Rücknahmen in der Regel als Zeichen einer effizienteren, reifenden Marktstruktur gewertet wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












