Weltweit integrierte 128-Bit-Post-Quanten-Sicherheit unter Verwendung des WHIR-Hash-basierten Verfahrens, um Fälschungen auch in Zukunft zu verhindern und die Richtlinien des National Institute of Standards and Technology zu erfüllen.
World erweitert sein neues ZK-Beweis-Toolkit um postquanten-sichere Funktionen

Wichtige Erkenntnisse
- Die NIST-Leitlinien empfehlen eine frühzeitige Einführung, um zu verhindern, dass Quantencomputer aktuelle Identitätsnachweise knacken können.
- Hash-basierte postquantenmodelle mindern Fälschungsrisiken und verhindern damit Bedrohungsvektoren nach dem Prinzip „Harvest Now, Decrypt Later“ (Jetzt sammeln, später entschlüsseln).
- World ID und Ethereum streben eine vollständige Umstellung auf postquanten-sichere Standards noch vor den für die 2030er Jahre erwarteten Zeitplänen an.
Proaktive Einführung postquantener Lösungen
World hat kürzlich ein quelloffenes und einsatzbereites Zero-Knowledge-Proof-Toolkit (ZK) vorgestellt, mit dem Einzelpersonen kryptografische Nachweise direkt auf Smartphones und in Webbrowsern erstellen können. Das bereits in World ID integrierte Toolkit namens Provekit v1 ermöglicht es Nutzern, persönliche Informationen zu verifizieren, ohne zugrunde liegende sensible Daten an Dritte preiszugeben.
Die Einführung erfolgt wenige Monate, nachdem das von Sam Altman gegründete Unternehmen ein Entwickler-Toolkit vorgestellt hatte, das darauf abzielt, kryptografische Nachweise der menschlichen Identität in den wachsenden Bereich der KI-Agenten (Künstliche Intelligenz) zu bringen. Damals erklärte World, das Toolkit würde es KI-Agenten ermöglichen, über World ID nachzuweisen, dass hinter ihnen eine eindeutige und verifizierte Person steht.
Auf die Frage nach den Gründen für die Integration von 128-Bit-Post-Quanten-Sicherheit in das Toolkit erklärte ein Sprecher der World Foundation, dass die Umstellung auf quantenresistente Standards nun im Einklang mit den Empfehlungen von Normungsgremien wie dem National Institute of Standards and Technology (NIST) stehe.
„Sicherheit erfordert es, ein reales, wenn auch unwahrscheinliches Risiko ernst zu nehmen“, sagte der Sprecher und merkte an, dass praktische Quantenangriffe zwar noch fünf bis 15 Jahre entfernt sein mögen, die Erneuerung der eingebetteten kryptografischen Infrastruktur in Hardware- und Softwaresystemen jedoch Jahre in Anspruch nimmt. Der Vertreter fügte hinzu, dass Post-Quantum-Sicherheit und Leistung mit geringer Latenz eher synergetische als widersprüchliche Ziele seien. Laut einer Medienmitteilung stützt sich das Toolkit auf ein hashbasiertes Commitment-Schema namens WHIR anstelle der traditionellen Mathematik elliptischer Kurven, wodurch die Notwendigkeit eines vertrauenswürdigen Setups entfällt. Ohne ein vertrauenswürdiges Setup müssen Smartphones, auf denen die World App läuft, keine großen Nachweisschlüssel im Speicher vorhalten, wodurch auch Low-End-Geräte direkt Berechnungen durchführen können. Benchmark-Tests zeigen, dass Provekit auf Standard-Smartphones in nur wenigen Sekunden und auf Low-End-Hardware in weniger als 30 Sekunden Nachweise generiert, wobei die Nachweiskörper durchschnittlich etwa 1 MB groß sind. Für Umgebungen wie die On-Chain-Verifizierung bei Ethereum, in denen geringerer Speicherbedarf erforderlich ist, empfiehlt World eine rekursive Verifizierung unter Verwendung eines kompakten Beweissystems wie Groth16.
Auf Fragen zu potenziellen „Harvest Now, Decrypt Later“ (HNDL)-Angriffen hin stellte der Sprecher gegenüber Bitcoin.com News klar, dass dies nicht der Hauptgrund für das Design von Provekit gewesen sei. Da das Toolkit Zero-Knowledge-Beweise lokal verarbeitet, anstatt rohe biometrische Daten oder Anmeldedaten über das Internet zu übertragen, bleibt die Privatsphäre der Nutzer informationstheoretisch sicher – unabhängig von Fortschritten in der Quanteninformatik.
Stattdessen besteht das primäre Post-Quanten-Risiko für Zero-Knowledge-Systeme in der Korrektheit der Beweise und der Fälschungsgefahr. Ohne Post-Quanten-Schutzmaßnahmen könnte ein Quantencomputer es einem Angreifer ermöglichen, Identitätsnachweise zu fälschen oder sich als eine andere Person auszugeben.
„Ein Zero-Knowledge-Beweis ist kein Geheimnis, das darauf wartet, entschlüsselt oder aufgedeckt zu werden; es ist die Behauptung, dass etwas wahr ist. Daher geht es um Fälschung, nicht um Vertraulichkeit“, erklärte der Sprecher und fügte hinzu, dass World ID und Ethereum auf einen umfassenden postquantum-Schutz hinarbeiten, um die langfristige Vorwärtssicherheit zu gewährleisten.
Entwickler, die auf Provekit aufbauen, können mithilfe von Noir – einer von Aztec entwickelten, von Rust inspirierten, domänenspezifischen Open-Source-Sprache – benutzerdefinierte Behauptungen erstellen. Benutzerdefinierte Behauptungen können dynamisch verteilt werden, ohne sie direkt in Primäranwendungen einzubinden. Die Software unterstützt zudem World-ID-Zugangsdaten und ermöglicht das lokale Auslesen und Speichern verschlüsselter Daten aus NFC-fähigen Ausweisdokumenten.
Die gespeicherten Informationen bleiben für externe Parteien, einschließlich der World Foundation und Tools for Humanity, unzugänglich. World gab unterdessen bekannt, dass derzeit an Provekit v2 gearbeitet wird, das darauf abzielt, die Größe der Nachweise und den Speicherverbrauch weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz der On-Chain-Verifizierung zu verbessern.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












