Das neue Rahmenwerk von Swift für grenzüberschreitende Zahlungen ist nun bei der Bank of America und J.P. Morgan in Betrieb und verbessert damit internationale Überweisungen für Nutzer in den USA. Die Einführung verstärkt den Wettbewerb zwischen Banken, Blockchain-Unternehmen und Krypto-Firmen, die den globalen Zahlungsverkehr neu gestalten.
Swifts neues Zahlungssystem geht bei der Bank of America und bei JPMorgan in Betrieb

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Bank of America und J.P. Morgan aktivieren das Swift-Zahlungs-Upgrade.
- Das Swift-System umfasst mittlerweile mehr als 60 Banken in 25 Ländern.
- Ripple und Circle stellen traditionelle grenzüberschreitende Netzwerke in Frage.
Swift ermöglicht schnellere Überweisungen bei großen US-Banken
SWIFT gab am 5. August bekannt, dass die Bank of America und J.P. Morgan ihre neue Initiative für internationale Privatkundenüberweisungen in Betrieb genommen haben. Damit werden zwei große US-Banken in ein Netzwerk integriert, das darauf ausgelegt ist, grenzüberschreitende Zahlungen zu verbessern. Die Initiative ermöglicht es Verbrauchern und Unternehmen, die Kosten vor dem Geldtransfer einzusehen, den vollen Überweisungsbetrag zu erhalten und von einer schnelleren Überweisung zu profitieren, sofern die lokalen Bankensysteme dies unterstützen.
Das neue Rahmenwerk ermöglicht es Absendern, Gebühren und Wechselkurse vor der Bestätigung von Transaktionen einzusehen, während Empfänger den gesamten gesendeten Betrag ohne unerwartete Abzüge erhalten können. In unterstützten Märkten können Überweisungen innerhalb von Minuten ankommen, was für Personen, die Geld von Familienangehörigen, Unternehmen und internationalen Partnern erhalten, eine besser vorhersehbare Erfahrung schafft. Swift erklärte:
„Bislang unterstützen über 60 Banken aus 25 Ländern die Initiative, die erst in diesem Jahr in Kraft getreten ist.“
Die anfängliche Zahlungsunterstützung umfasst Australien, Brasilien, China, Indien, Südafrika, Südkorea, Spanien und die Türkei, wobei die Bank of America und J.P. Morgan zu den ersten US-Banken gehören, die das Rahmenwerk implementieren.
Banken, Ripple und Circle konkurrieren um die Zukunft des Zahlungsverkehrs
Das Swift-Upgrade kommt zu einer Zeit, in der Banken, Blockchain-Unternehmen und Stablecoin-Emittenten unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung des internationalen Geldverkehrs entwickeln. Traditionelle Finanznetzwerke, Blockchain-Unternehmen und Stablecoin-Emittenten entwickeln unterschiedliche Ansätze für eine schnellere Abwicklung, weniger Reibungsverluste und mehr Transparenz im Zahlungsverkehr.
Die Organisation hat ihre technologischen Bemühungen durch eine Blockchain-Ledger-Initiative ausgeweitet, die darauf ausgelegt ist, grenzüberschreitende Zahlungen rund um die Uhr zu unterstützen, und bietet Finanzinstituten damit ein neues Infrastrukturmodell für schnellere Abwicklung und die Anbindung digitaler Vermögenswerte.
J.P. Morgan hat sich zudem am „Project Agorá“ der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) beteiligt, einer Initiative für tokenisierte Einlagen, an der große Finanzinstitute beteiligt sind und die untersucht, wie die Tokenisierung die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen und die Abwicklungsprozesse verbessern könnte.
Blockchain-Unternehmen verfolgen neben den traditionellen Bankennetzwerken alternative Zahlungswege. Ripple baut eine Blockchain-basierte Infrastruktur für internationale Zahlungen auf und nutzt dabei die Technologie digitaler Vermögenswerte sowie Anbindungen an lokale Währungen, um Unternehmen und Finanzinstituten den grenzüberschreitenden Geldtransfer zu erleichtern.
Stablecoins stellen einen weiteren Blockchain-basierten Ansatz für dieselbe Herausforderung dar, indem sie digitale Versionen von Fiat-Währungen nutzen, um schnellere internationale Überweisungen zu ermöglichen. Circle hat sich auf die Infrastruktur für dollar-gestützte Stablecoins konzentriert, während seine Partnerschaft mit Nium grenzüberschreitende USDC-Zahlungen für Unternehmen erweitert hat, die nach Blockchain-basierten Abwicklungsoptionen suchen.
Die Nachfrage nach grenzüberschreitenden Zahlungen treibt Innovationen voran
Den Angaben der Weltbank zufolge gehen in den Vereinigten Staaten jährlich Überweisungen aus dem Ausland in Höhe von rund 9 Milliarden US-Dollar ein, die Familien, Studenten und international vernetzte Haushalte unterstützen. Die steigende Nachfrage nach schnelleren und transparenteren Überweisungen hat den Wettbewerb zwischen traditionellen Zahlungsnetzwerken und digitalen Finanzplattformen verschärft.
Digitale Vermögenswerte haben zusätzliche Zahlungsmodelle eingeführt, die es Nutzern ermöglichen, Werte über Blockchain-Netzwerke mithilfe von Wallet-Adressen, Transaktionsgebühren und Bestätigungsverfahren zu überweisen.
Das globale Messaging-Netzwerk verbindet mehr als 11.500 Finanzinstitute in über 200 Ländern und Gebieten. Das erweiterte Rahmenwerk wird wachsen, sobald weitere Banken beitreten und zusätzliche Zahlungskorridore verfügbar werden, wodurch der Zugang zu schnelleren internationalen Überweisungen ausgebaut wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












