Morgan Stanley (NYSE: MS) hat sich zur führenden Bank der Wall Street für Kreditgeschäfte im Bereich künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, indem das Unternehmen Finanzierungen in Milliardenhöhe für den Ausbau von Rechenzentren auf die Beine gestellt und damit seinen langjährigen Rivalen Goldman Sachs überholt hat.
Morgan Stanley überholt Goldman Sachs als führende KI-Kreditbank an der Wall Street: Was das bedeutet

Das Wichtigste auf einen Blick
- Morgan Stanley hat Goldman Sachs als führende Bank für KI-Kreditgeschäfte überholt, während sich das weltweite Emissionsvolumen im KI-Bereich im Jahr 2026 auf fast 570 Mrd. US-Dollar belaufen wird.
- Ted Pick, CEO von Morgan Stanley, sagt, dass sich die Investitionsausgaben für Rechenzentren im Jahr 2026 auf fast 850 Mrd. US-Dollar belaufen werden – ein Anstieg gegenüber der ursprünglichen Prognose von 575 Mrd. US-Dollar.
- Morgan Stanley und JPMorgan arrangieren rund 13 Mrd. US-Dollar für ein Meta-Rechenzentrum in El Paso, Texas.
Ein neuer Marktführer an der Wall Street
Diese Verschiebung ist bemerkenswert, da sich die Emission von Anleihen still und leise zu einem der lukrativsten Geschäftsfelder im Zusammenhang mit dem Ausbau der künstlichen Intelligenz entwickelt hat, da Hyperscaler und Cloud-Anbieter in großem Umfang Kredite aufnehmen, um Rechenzentren zu finanzieren, anstatt diese ausschließlich aus eigenen Mitteln zu bestreiten.
Ted Pick, Chief Executive Officer von Morgan Stanley, hat sich deutlich zum Umfang dieser Ausgaben geäußert und erklärt, dass die Investitionsausgaben für Rechenzentren (die im November 2025 ursprünglich auf 575 Mrd. US-Dollar für das Jahr 2026 prognostiziert worden waren) nun eher bei 850 Mrd. US-Dollar liegen – ein Anstieg von rund 48 % innerhalb von acht Monaten.
Die wachsende Präsenz der Bank zeigt sich bereits in konkreten Geschäften: Morgan Stanley und JPMorgan Chase gaben kürzlich bekannt, dass sie an einem Finanzierungspaket in Höhe von rund 13 Milliarden US-Dollar für ein Rechenzentrum von Meta Platforms in El Paso, Texas, arbeiten.
Woher das Geld kommt
Laut einer eigenen Studie von Morgan Stanley wird das weltweite Emissionsvolumen von KI-bezogenen Anleihen im Jahr 2026 voraussichtlich 570 Milliarden US-Dollar erreichen, da Unternehmen zunehmend auf Leveraged Finance, Investment-Grade-Anleihen und strukturierte Kredite zurückgreifen, um Rechenzentren im Gigawatt-Maßstab zu finanzieren.
Der Bankanalyst Mike Mayo von Wells Fargo hat Morgan Stanley, Goldman Sachs und JPMorgan als die drei größten Nutznießer dieses Trends identifiziert, und die Bank of America hat seit 2025 separat dazu beigetragen, fast 500 Milliarden US-Dollar für KI-bezogene Unternehmen zu beschaffen.
Bitcoin.com News hat dieselbe Finanzierungswelle verfolgt, die krypto-nahe Mining-Unternehmen neu prägt. Morgan Stanley unterstützte das ehemalige Mining-Unternehmen und heutige KI-Infrastrukturunternehmen Core Scientific mit einer Finanzierung von bis zu 1 Milliarde US-Dollar für den Ausbau von Rechenzentren – eine Fazilität, die JPMorgan später um weitere 500 Millionen US-Dollar aufstockte, sodass sich der Gesamtbetrag auf 1 Milliarde US-Dollar belief.
Die Neuausrichtung von Core Scientific gipfelte in einer vollständig aktienbasierten Übernahme durch CoreWeave im Wert von rund 9 Milliarden US-Dollar; die fusionierten Unternehmen planen, bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027 etwa 5,5 Milliarden US-Dollar in den Aufbau von sechs Rechenzentren an fünf Standorten zu investieren.
Ein Markt, der nervös wird
Nicht alle Anzeichen deuten auf einen reibungslosen Verlauf hin, da Anleiheinvestoren angesichts der auf 570 Milliarden US-Dollar zusteigenden KI-bezogenen Verschuldung begonnen haben, Widerstand zu leisten; sinkende Deckungsquoten bei Hyperscaler-Anleihen deuten darauf hin, dass Kreditgeber bald höhere Renditen verlangen könnten, um das Risiko auszugleichen.
David Solomon, CEO von Goldman Sachs, hat das Umfeld als Mitte eines „AI-Capex-Superzyklus“ beschrieben, in dem Banken jedes verfügbare Finanzierungsinstrument einsetzen (Investment-Grade-Anleihen, Leveraged Loans und Eigenkapitalmärkte gleichermaßen).
Vor diesem Hintergrund steht für die Bank, die die Ranglisten anführt, noch mehr auf dem Spiel, da der Gewinn des AI-Kreditgeschäfts nun auch bedeutet, ein höheres Risiko zu tragen, falls die Ausgaben der Hyperscaler die Einnahmen übersteigen, die sie eigentlich generieren sollen.
Dennoch gibt Goldman Sachs im Wettlauf um die KI-Finanzierung nicht auf; stattdessen positioniert sich die Bank gemeinsam mit Morgan Stanley für anstehende Börsengänge im KI-Sektor, darunter ein mögliches Angebot von Anthropic. Sie war sogar gemeinsam mit Morgan Stanley als Co-Arrangeur an einer separaten 2,6-Milliarden-Dollar-Finanzierungsfazilität für CoreWeave beteiligt und leitete damit die Transaktion zwischen den mit Meta verbundenen Unternehmen CoreWeave und Core Scientific mit.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











