Bereitgestellt von
Featured

Morgan Stanley schließt die Einführung von E*Trade Crypto mit Gebühren von 50 Basispunkten ab: Das erwartet die Kunden

E*Trade, eine Tochtergesellschaft von Morgan Stanley, hat am 16. Juli die Einführung des Spot-Handels mit Bitcoin, Ether und Solana für US-Kunden abgeschlossen und unterbietet damit die Konkurrenz mit einer Gebühr von 50 Basispunkten, während sich der Krypto-Wettlauf an der Wall Street weiter beschleunigt.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Morgan Stanley schließt die Einführung von E*Trade Crypto mit Gebühren von 50 Basispunkten ab: Das erwartet die Kunden

Das Wichtigste auf einen Blick

  • E*Trade bietet nun rund um die Uhr den Spot-Handel mit BTC, ETH und SOL an, wobei Zerohash die Verwahrung und Abwicklung übernimmt.
  • Die Gebühr von 50 Basispunkten bei Morgan Stanley liegt unter den Sätzen von Coinbase und Robinhood, die bis zu 95 Basispunkte betragen.
  • Krypto-Überweisungen zu und von E*Trade werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 möglich sein, da die Bank ihren Vorstoß im Bereich der digitalen Vermögenswerte weiter vorantreibt.

Was wird angeboten?

Die abgeschlossene Einführung bedeutet, dass berechtigte E*Trade-Kunden die drei größten digitalen Vermögenswerte (außer Stablecoins) über dieselbe Benutzeroberfläche kaufen, verkaufen und halten können, die sie auch für Aktien und börsengehandelte Fonds (ETFs) nutzen, wobei der Handel rund um die Uhr über die Web- und Mobil-Apps der Plattform möglich ist. Es handelt sich um ein direktes Spot-Engagement und nicht um einen Fonds oder ein Terminprodukt. Matt Jones, Leiter von E*Trade, erklärte:

„Die Bedürfnisse unserer Kunden entwickeln sich weiter, und sie möchten an einem einzigen Ort investieren, handeln, Bankgeschäfte tätigen und für die Zukunft planen.“

Morgan Stanley information regarding its new rollout.
Bildquelle: X

Hinter den Kulissen kümmert sich Zerohash, ein B2B-Anbieter von Krypto-Infrastruktur, um Liquidität, Ausführung, Verwahrung und Abwicklung und verwahrt die digitalen Vermögenswerte auf Konten, die mit den Brokerage-Konten der Kunden verknüpft sind. Die Möglichkeit, Kryptowährungen auf die Plattform zu übertragen und von ihr abzuheben, wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 verfügbar sein.

Ein Seitenhieb gegen Coinbase und Robinhood

Morgan Stanley berechnet 50 Basispunkte pro Transaktion, d. h. 5 Dollar pro 1.000 Dollar Handelsvolumen. Diese Preisgestaltung unterbietet die etablierten Anbieter für Privatkunden, die bei Coinbase und Robinhood bis zu 60 bzw. 95 Basispunkte pro Dollar verlangen. Die Bank startete Anfang des Jahres zunächst ein Pilotprojekt für einen kleinen Teil der Kunden, bevor der Dienst am Donnerstag für alle verfügbar wurde. Chad Turner, Leiter der Morgan Stanley Wealth Management Platforms, erklärte:

„Mit der Einführung des Kryptohandels bei E*TRADE treiben wir unsere Strategie für digitale Vermögenswerte voran und bieten unseren Kunden auf integrierte Weise neue Möglichkeiten.“

Der Schritt wurde erstmals im September 2025 angekündigt, als die Bank mitteilte, gemeinsam mit Zerohash daran zu arbeiten, den Handel mit Bitcoin, Ether und Solana in der ersten Hälfte des Jahres 2026 auf E*TRADE einzuführen (ein Zeitplan, den sie nun eingehalten hat).

Morgan Stanleys wachsendes Krypto-Angebot

Die Einführung bei E*TRADE ist Teil eines umfassenderen Ausbaus im Bereich der digitalen Vermögenswerte. Morgan Stanley reichte im Januar 2026 Anträge für Spot-Bitcoin- und Solana-ETFs ein und hat seitdem seine Anträge für Ether- und Solana-ETFs aktualisiert, wobei Coinbase als Verwahrstelle und Staking-Vermittler benannt wurde. Die Bank hat zudem beim Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eine nationale Treuhandlizenz beantragt, um eine bundesweit regulierte Tochtergesellschaft zu gründen, die sich auf die Verwahrung digitaler Vermögenswerte konzentriert.

Die Markteinführung erfolgt in einem schwachen Marktumfeld: Am 17. Juli notierte Bitcoin bei rund 63.000 US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 2 % innerhalb von 24 Stunden entspricht. Dennoch verschafft dieser Zeitpunkt einem der größten Vermögensverwalter der Wall Street einen Zugang zum Krypto-Privatkundenmarkt im Vorfeld eines möglichen Bundesgesetzes zur Marktstruktur, während der Senat über den CLARITY Act berät.

Da die Millionen Privatkundenkonten von E*Trade nun nur noch einen Klick vom Spot-Bitcoin-Handel entfernt sind, erscheint die Kryptostrategie von Morgan Stanley zunehmend operativ und weniger explorativ.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.