Der Wall-Street-Riese hat nun im Rahmen seiner E*Trade-Plattform den Kryptohandel für einen kleinen Teil seiner Kunden eingeführt, da das Unternehmen plant, weitere Anlageoptionen im Zusammenhang mit der Anlageklasse der Kryptowährungen anzubieten. Auch bei den Gebühren unterbietet Morgan Stanley seine Konkurrenten.
Morgan Stanley steigt mit aggressiven Gebühren von 50 Basispunkten in den Kampf um den Kryptohandel ein

Key Takeaways
- Morgan Stanley hat den Kryptohandel über E*Trade eingeführt und wird noch in diesem Jahr auf 8,6 Millionen Nutzer ausweiten.
- Mit einer niedrigen Gebühr von 50 Basispunkten unterbietet Morgan Stanley Coinbase und revolutioniert damit den institutionellen Kryptomarkt.
- Über seinen MSBT-Bitcoin-ETF hinaus strebt Morgan Stanley als Nächstes eine Banklizenz für die Krypto-Verwahrung an.
Morgan Stanley startet Krypto-Handelspilot auf E*Trade
Die Giganten der Finanzwelt sind nun dabei, Kryptowährungen als Portfolio-Option für ihre Kunden aufzunehmen.
Morgan Stanley, ein Wall-Street-Gigant mit einer Bewertung von fast 300 Milliarden US-Dollar und einem verwalteten Vermögen (AUM) von über 1 Billion US-Dollar, hat Berichten zufolge den Kryptohandel auf seiner E*Trade-Plattform für eine kleine Anzahl seiner Kunden gestartet, wobei der Zugang zu dieser Option noch in diesem Jahr auf alle 8,6 Millionen E*Trade-Nutzer ausgeweitet werden soll.

Dieser Schritt markiert einen Meilenstein für das Unternehmen, das nicht nur zu einer Kryptobörse, sondern auch zu einem Betreiber von börsengehandelten Fonds (ETFs) geworden ist, nachdem es im April seinen MSBT Bitcoin ETF aufgelegt hat.
Morgan Stanleys Einstieg in den Kryptohandel zielt darauf ab, preisbewusste Käufer durch günstigere Gebühren anzulocken. Während etablierte Anbieter wie Coinbase und Robinhood bis zu 60 bzw. 95 Basispunkte pro Dollar verlangen, startet Morgan Stanley mit einer Gebühr von 50 Basispunkten, um Großkunden anzulocken. MSBT wurde ebenfalls mit Gebühren eingeführt, die unter denen der Konkurrenz liegen, was offenbar eine Strategie zur Einführung der Bankprodukte ist.
Morgan Stanley möchte den Übergang von dezentralen zu institutionellen Krypto-Anlageangeboten erleichtern und plant laut Bloomberg angeblich, die Option hinzuzufügen, Krypto-Bestände direkt in entsprechende ETFs umzuwandeln. Für Jed Finn, Leiter des Vermögensverwaltungsbereichs bei Morgan Stanley, ist dies ein Schritt, der die Überzeugung der Bank von der Konvergenz traditioneller und dezentraler Finanzdienstleistungen untermauert – angetrieben durch aktuelle Regulierungsbemühungen, die ebenfalls in diese Richtung gehen.
„Dies geht weit über den Handel mit Kryptowährungen zu günstigeren Konditionen hinaus. In gewisser Weise zielt die Strategie darauf ab, die Disintermediatoren selbst zu disintermediieren“, erklärte er. Die Bank hat zudem eine nationale Banklizenz beantragt, um Verwahrungsdienste für Kryptowährungen anbieten zu können, und plant, noch in diesem Jahr Optionen für den Handel mit tokenisierten Aktien einzuführen.

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