Mehr als ein Dutzend Banken rechnen damit, dass die Federal Reserve die Zinsen am 16. September um 25 Basispunkte anheben wird.
Goldman, JPMorgan, BofA, Morgan Stanley und weitere erwarten morgen eine Zinserhöhung durch die Fed

Das Wichtigste im Überblick
- Neun große Wall-Street-Institute rechnen diese Woche mit einer Zinserhöhung.
- CME Fedwatch beziffert die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung um einen Viertelpunkt bei der Entscheidung der Fed am 16. September auf 87,3 %.
- Der Bitcoin-Kurs bewegt sich heute um die 76.700 US-Dollar, nachdem Leerverkäufer gestern innerhalb von 30 Minuten 100 Millionen US-Dollar verloren haben.
Die Liste
UBS, HSBC, Barclays, Citigroup, Wells Fargo, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Bank of America und JPMorgan Chase gehen alle davon aus, dass die Federal Reserve die Zinsen diese Woche um 25 Basispunkte (bps) anheben wird.
- Sowohl JPMorgan als auch Goldman Sachs haben ihre „Hold“-Empfehlungen für eine Anhebung um 25 Basispunkte zurückgezogen und rechnen nun mit Erhöhungen im September.
- Auch die HSBC rechnet mit Erhöhungen im September und Dezember, während die Deutsche Bank mit Maßnahmen im September, Dezember und März 2027 rechnet.
- Barclays hat nach der Rede von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh in Jackson Hole seine Prognose auf Erhöhungen im September und Dezember angepasst.
- Die Bank of America rechnet mit Anhebungen um 75 Basispunkte im Jahr 2026, und auch Citigroup, Wells Fargo und Piper Sandler erwarten eine Zinserhöhung im September.
- UBS prognostiziert eine Straffung um 50 Basispunkte bis zum Jahresende.
- Morgan Stanley rechnet mit zwei Zinserhöhungen sowie einer Zinserhöhung der EZB in naher Zukunft.
Was die Wall Street auf den Kopf stellte
Der Kern-Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im August gegenüber dem Vormonat um 0,3 %, während die Konsensprognose bei 0,2 % lag. In Jackson Hole hatte Warsh bereits gewarnt:
Wir müssen sicher sein, dass sich die zugrunde liegende Inflation klar und mit ausreichender Geschwindigkeit in Richtung unseres Ziels bewegt. Andernfalls haben wir noch Arbeit vor uns.
In diesem Zusammenhang liegt die Inflation der privaten Konsumausgaben (PCE) bei 3,7 %, während der Ölpreis wieder über 100 US-Dollar pro Barrel geklettert ist. Die Märkte sind den Banken gefolgt: Das CME-Fedwatch-Tool beziffert die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf 87,3 %, gegenüber 61,9 % Ende August. Der Zielkorridor für den Federal Funds Rate liegt derzeit bei 3,50 % bis 3,75 %. Der Bitcoin-Maxi Anthony Pompliano teilt jedoch nicht die Ansicht der Banken und schrieb, dass die Federal Reserve im Idealfall „die Zinsen NICHT anheben sollte“ – eine Meinung, die in der Öffentlichkeit auf große Zustimmung stieß.
Wo steht Bitcoin inmitten all dieser Diskussionen?
Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) beginnt seine zweitägige Sitzung am 15. September – am selben Tag, an dem im Senat über die Beendigung der Debatte zum CLARITY Act abgestimmt wird –, wobei die Zinsentscheidung für den 16. September erwartet wird. Inmitten all dessen scheint es bei den Kryptowährungen heiß herzugehen: Bitcoin überschritt gestern die 79.000-Dollar-Marke, als innerhalb von 30 Minuten Short-Positionen im Wert von mehr als 100 Millionen Dollar liquidiert wurden.
Seitdem ist der Kurs der Kryptowährung jedoch wieder auf etwa 77.000 US-Dollar zurückgefallen, wobei viele Analysten den Bereich zwischen 79.500 und 80.000 US-Dollar als Schlüsselzone ausmachen, in der sich Verkaufsdruck aufbauen dürfte. Der Bitcoin-Kurs ist in diesem Monat wiederholt an der 80.000-Dollar-Marke gescheitert, und eine überraschende Inflationsentwicklung Anfang September hatte bereits Liquidationen in Höhe von 562 Millionen Dollar ausgelöst.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












