Die in Brüssel ansässige Institution hob hervor, dass das diesem Projekt zugrunde liegende Blockchain-Ledger innerhalb von neun Monaten vom Proof-of-Concept zur Aktivierung und zum Piloteinsatz übergegangen sei. Siebzehn Banken auf sechs Kontinenten werden nun Pilotzahlungen mit tokenisierten Einlagen auf Basis des SWIFT-Ledgers durchführen.
Swift führt ein Blockchain-Ledger ein, um grenzüberschreitende Zahlungen rund um die Uhr in das globale Bankensystem zu integrieren

Das Wichtigste im Überblick
- SWIFT hat ein Blockchain-Ledger für tokenisierte Einlagen eingeführt, das rund um die Uhr globale Interbank-Transaktionen ermöglicht.
- Siebzehn Banken werden das Netzwerk im Pilotbetrieb testen, um Liquiditätsengpässe zu verringern und die Effizienz der Mittelverwaltung zu verbessern.
- SWIFT hat das Ledger in nur neun Monaten entwickelt und damit den Grundstein für zukünftiges programmierbares Geld gelegt.
SWIFT startet mit neuem Netzwerk auf Basis tokenisierter Einlagen in das Blockchain-Zeitalter
Finanzinstitute verlagern ihre Abläufe zunehmend auf die Blockchain und erkennen dabei die zahlreichen Vorteile dieser dezentralen Struktur an.
Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT), die in Brüssel ansässige Institution, die den Standard für das Nachrichtenübermittlungsnetzwerk bei globalen grenzüberschreitenden Interbank-Transaktionen verwaltet, hat die Einführung eines Blockchain-basierten Ledgers angekündigt, das das traditionelle System ergänzt, um Transaktionen rund um die Uhr zu ermöglichen.
Das Ledger ermöglicht es den teilnehmenden Banken, tokenisierte Einlagen über ihr eigenes internes System abzuwickeln, wodurch Dienstleistungen für Kunden auch über Nacht und am Wochenende erbracht werden können – Funktionen, die herkömmliche Netzwerke aufgrund ihrer Einschränkungen nur schwer bereitstellen können.
Siebzehn Banken aus sechs Kontinenten, darunter BNP Paribas, Citi, HSBC, Itaú Unibanco, Lloyds Bank, MUFG Bank, Standard Chartered, UBS und Wells Fargo, werden Pilotzahlungen über das Swift-Netzwerk durchführen. Dies ermöglicht es Korrespondenzbanken, ihre Liquiditätsengpässe zu verringern und ihre Effizienz bei der Verwaltung von Geldmitteln zu steigern.
Thierry Chilosi, Chief Business Officer bei Swift, betonte, dass einer der zentralen Aspekte dieser Entwicklung mit der Compliance zusammenhängt, die das von Swift unterstützte System bei der Implementierung dieser neuen Technologie gewährleistet. Er erklärte, dass das Blockchain-System es ermöglichen werde, tokenisierte Werte „mit der Geschwindigkeit und Flexibilität über Grenzen hinweg zu bewegen, die der moderne Handel erwartet, und dabei gleichzeitig das gleiche hohe Maß an Ausfallsicherheit, Sicherheit und Compliance zu gewährleisten, das die globale Finanzwelt erfordert“.
Swift hob die Geschwindigkeit hervor, mit der dieses Ledger entwickelt wurde: In nur neun Monaten gelang der Übergang vom Proof-of-Concept zum operativen Betrieb. Das Swift-Netzwerk wurde erst im September angekündigt, an dem sich über 30 Banken beteiligen.
Mit dieser Erweiterung seines Dienstleistungsportfolios zielt Swift darauf ab, seine Führungsposition im Bereich des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs zu behaupten, einschließlich eines neuen Rahmens, der eine „solide Grundlage für die Zukunft bietet, die es ermöglicht, Werte in jeder regulierten Form und überall mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Ausfallsicherheit zu bewegen“, und deutete damit die zukünftige Einbeziehung von programmierbarem Geld und agentenbasierten Zahlungen an.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












