Alan Greenspan ist im Alter von 100 Jahren verstorben, nachdem er 18 Jahre lang als Vorsitzender der Federal Reserve tätig war. Bitcoin und der Kryptowährungssektor im Allgemeinen gehörten zu den Finanzthemen, zu denen er sich nach seinem Ausscheiden aus dem Amt äußerte, wobei der ehemalige Fed-Chef den inneren Wert und die langfristige Tragfähigkeit digitaler Vermögenswerte in Frage stellte.
Der ehemalige Fed-Vorsitzende Alan Greenspan stirbt im Alter von 100 Jahren, nachdem er 18 Jahre lang die US-Geldpolitik geprägt hatte

Das Wichtigste auf einen Blick
- Alan Greenspan, einer der am längsten amtierenden Vorsitzenden der US-Notenbank in der Geschichte der USA, ist im Alter von 100 Jahren verstorben.
- Die Fed würdigte Greenspan dafür, dass er während seiner 18-jährigen Amtszeit maßgeblich zur Gestaltung der Geldpolitik, zur Preisstabilität und zur institutionellen Glaubwürdigkeit beigetragen habe.
- Greenspan stand Bitcoin während dessen gesamten Aufstiegs skeptisch gegenüber – im Gegensatz zur Ansicht des derzeitigen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, dass digitale Vermögenswerte nützliche Marktsignale liefern können.
Die Zentralbank hebt Greenspans langjährigen Einfluss auf die Geldpolitik hervor
Die Federal Reserve gab am Montag bekannt, dass Alan Greenspan, ihr 13. Vorsitzender und einer der einflussreichsten Zentralbanker der Neuzeit, im Alter von 100 Jahren verstorben ist. Greenspan stand von 1987 bis 2006 an der Spitze des Gouverneursrats und war damit einer der am längsten amtierenden Fed-Vorsitzenden in der Geschichte der USA.
Seine Amtszeit umfasste bedeutende Ereignisse wie den Börsencrash von 1987, den Aufschwung der 1990er Jahre, die asiatische Finanzkrise und den Dotcom-Crash. Die Fed erklärte, sein Einfluss habe die geldpolitische Ausrichtung der Institution noch lange nach seinem Ausscheiden geprägt. Greenspan blieb zudem ein aktiver Kommentator zu den Finanzmärkten, einschließlich Bitcoin.
Die Federal Reserve erklärte:
„Vorsitzender Greenspan war von 1987 bis 2006 der 13. Vorsitzende des Gouverneursrats, und seine Beiträge zur Geldpolitik und zum wirtschaftswissenschaftlichen Denken haben diese Institution, die Wirtschaftswissenschaften im weiteren Sinne sowie das Land nachhaltig geprägt.“
Über vier Präsidentschaftsperioden hinweg prägte Greenspan eine Phase relativ stabiler Inflation und wirtschaftlichen Wachstums. Die Fed würdigte seine Betonung rigoroser Analysen und disziplinierter Politikgestaltung als einen wichtigen Faktor für die Stärkung des öffentlichen Vertrauens in die Zentralbank.
Greenspans Skepsis gegenüber Bitcoin im Gegensatz zu Warshs Ansatz
Greenspan stand Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten ausgesprochen skeptisch gegenüber. Nach dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2023 bemerkte er: „Der Zusammenbruch von FTX war nicht das Ergebnis von laxem Risikomanagement, unzureichenden Rechnungslegungsverfahren oder irgendeiner den Kryptowährungen innewohnenden Eigenschaft – es war reiner Betrug.“ Er fügte hinzu: „Was das Kryptoumfeld im weiteren Sinne betrifft, so halte ich diese Anlageklasse für zu stark von der ‚Greater-Fool-Theorie‘ abhängig, um eine wünschenswerte Investition zu sein.“ Ähnliche Zweifel hatte er bereits Jahre zuvor geäußert, als er in öffentlichen Äußerungen während des frühen Aufstiegs von Bitcoin dessen inneren Wert in Frage stellte und es als spekulativen Vermögenswert bezeichnete, dessen langfristiger Wert schwer zu bestimmen sei. Im Jahr 2017 verglich er Bitcoin zudem mit der während der amerikanischen Revolution ausgegebenen „Continental“-Währung, wobei er darauf hinwies, dass diese Währung letztendlich wertlos geworden sei, und andeutete, dass Bitcoin mit ähnlichen Fragen hinsichtlich seines inneren Werts konfrontiert sei. Die Federal Reserve fügte am 22. Juni hinzu:
„Das Vermächtnis von Chairman Greenspan lebt bei der Federal Reserve weiter – in denen, die er direkt betreut hat, in den Ökonomen und Beamten, die er inspiriert hat, sowie in den Rahmenbedingungen und Praktiken, die er mitgestaltet hat.“
Mehr als zwei Jahrzehnte nach Greenspans Ausscheiden aus dem Amt wird die Federal Reserve nun von einer anderen Generation von Entscheidungsträgern geführt. Kevin Warsh übernahm am 22. Mai den Vorsitz. Warsh hat Bitcoin als einen wichtigen Vermögenswert beschrieben, den Entscheidungsträger verstehen sollten, und argumentiert, dass digitale Vermögenswerte nützliche Signale über das Vertrauen in Fiat-Währungen und das Finanzsystem im Allgemeinen liefern können. Seine Amtszeit als Fed-Vorsitzender läuft bis zum 21. Mai 2030, während seine Ernennung zum Mitglied des Gouverneursrats bis zum 31. Januar 2040 gilt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










