Morgan Stanley hat börsengehandelte Produkte auf den Markt gebracht, die Ether und Solana nachbilden, und erweitert damit sein Angebot an digitalen Vermögenswerten, das mit Bitcoin begann. Die Gebühren in Höhe von 0,14 % und die Staking-Programme erhöhen den Wettbewerbsdruck auf etablierte Krypto-Fondsmanager.
Morgan Stanley bringt Ether- und Solana-ETPs mit Staking-Funktion und branchenweit niedrigen Gebühren auf den Markt

Das Wichtigste auf einen Blick
- Morgan Stanley hat MSSE und MSOL mit einer Gebühr von 0,14 % auf den Markt gebracht und unterbietet damit konkurrierende Ether- und Solana-Fonds.
- Die 16.000 Berater von Morgan Stanley könnten die Mittelzuflüsse in Krypto-ETFs in Richtung gebührenarmer, durch Staking abgesicherter Produkte lenken.
- MSSE und MSOL bieten Staking bei einer Gebühr von 0,14 % an, während Slashings und Sperrfristen die zukünftigen Renditen auf die Probe stellen.
Morgan Stanley kombiniert Gebühren von 0,14 % mit Staking, um die Marktführer bei Kryptofonds herauszufordern
Morgan Stanley bringt seine Vertriebsstärke in den expandierenden Markt für Kryptowährungsfonds ein und bringt Ether- und Solana-Produkte mit Gebühren auf den Markt, die unter denen bestehender Konkurrenten liegen. Der Morgan Stanley Ethereum Trust, der unter dem Tickersymbol MSSE gehandelt wird, und der Morgan Stanley Solana Trust (MSOL) wurden am Dienstag, dem 28. Juli, an der NYSE Arca zum Handel zugelassen.
Beide erheben eine jährliche Kostenquote von 0,14 %. Damit sind sie zum Zeitpunkt der Auflegung die kostengünstigsten Produkte in ihren jeweiligen Kategorien und unterbieten konkurrierende Ether- und Solana-Fonds.
Staking sorgt für zusätzlichen Wettbewerb
Morgan Stanley plant, einen Teil der Bestände jedes Trusts zu staken, um Belohnungen aus den Ethereum- und Solana-Netzwerken zu erhalten. Das Unternehmen erklärte, dass es keinen Anteil an diesen Belohnungen einbehalten werde, sodass die Gewinne wieder in die Produkte zurückfließen können.
Staking kann die Renditen verbessern, birgt aber auch Risiken. Vermögenswerte können während der Ein- und Ausstiegsphasen des Netzwerks vorübergehend nicht verfügbar sein. Fehler von Validatoren können zudem zu Strafen führen, die als „Slashing“ bezeichnet werden. Morgan Stanley geht daher davon aus, weniger als den gesamten Bestand der Fonds zu staken. „Digitale Vermögenswerte werden zu einem immer wichtigeren Bestandteil diversifizierter Anlageportfolios. Da das Interesse der Kunden an digitalen Vermögenswerten weiter wächst, konzentrieren wir uns darauf, eine Reihe von Lösungen für digitale Vermögenswerte anzubieten, die es Anlegern ermöglichen, ihre Portfolios über traditionelle und dezentrale Anlageklassen hinweg zu diversifizieren“, sagte Amy Oldenburg, Leiterin der Strategie für digitale Vermögenswerte bei Morgan Stanley, in der Ankündigung.
Der Einfluss der Wall Street könnte den Markt neu gestalten
Die Auflegung dieser Fonds folgt auf den Morgan Stanley Bitcoin Trust, der nach seiner Einführung Anfang 2026 bis zum 27. Juli kumulierte Nettomittelzuflüsse von mehr als 400 Millionen US-Dollar verzeichnete. Das gesamte Geschäft mit börsengehandelten Produkten von Morgan Stanley verwaltet mittlerweile mehr als 14 Milliarden US-Dollar über 22 Produkte.
Eric Balchunas, Analyst bei Bloomberg Intelligence, bezeichnete die neuen Fonds als die bedeutendsten Ether- und Solana-Einführungen seit dem Markteintritt der ersten Produkte. Als entscheidende Vorteile hob er das große Beraternetzwerk von Morgan Stanley und die Reichweite der Plattform hervor.

Das Unternehmen verfügt über rund 16.000 Finanzberater, wodurch die Fonds Zugang zu einem Vertriebsnetz erhalten, mit dem nur wenige rein auf Kryptowährungen spezialisierte Emittenten mithalten können.
Beim Einstieg von Morgan Stanley geht es daher um mehr als nur zwei neue Ticker. Durch die Kombination aus niedrigen Gebühren, Staking-Erträgen und einem riesigen Vermögensverwaltungskanal treibt die Bank den Kryptofondsmarkt in eine neue Wettbewerbsphase.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












