Metaplanet hat am 31. August innerhalb von nur drei Stunden 2.400 BTC im Wert von rund 186 Millionen US-Dollar an Coinbase Prime überwiesen – dies war die dritte große Überweisung an die Börse seit dem 25. August.
Metaplanet überweist innerhalb von drei Stunden weitere 188 Millionen Dollar in Bitcoin an Coinbase

Das Wichtigste im Überblick
- Metaplanet hat am 31. August innerhalb von drei Stunden 2.400 BTC im Wert von rund 186 Millionen US-Dollar an Coinbase Prime überwiesen.
- Damit belaufen sich die bestätigten Überweisungen von Metaplanet an Coinbase Prime seit dem 25. August auf mindestens 4.750 BTC.
- CEO Simon Gerovich erklärte zu den vorherigen Überweisungen, dass es sich um treuhänderische Transaktionen handelte und diese keine „Absicht zur Liquidation“ signalisierten.
Sechs Transaktionen, drei Stunden, 186 Millionen US-Dollar
Metaplanet war erneut aktiv, und diesmal haben On-Chain-Tracker fast jeden Schritt erfasst. Den Trackern zufolge hat das in Tokio notierte Bitcoin-Treasury-Unternehmen am Morgen des 31. August innerhalb eines Zeitfensters von drei Stunden 2.400 BTC im Wert von rund 186 Millionen US-Dollar bei Coinbase Prime eingezahlt, wie aus Arkham-Daten hervorgeht, die mit der von Metaplanet verfolgten Entität verknüpft sind.
Die Transaktion gliederte sich in sechs separate Einzahlungen im Umfang von jeweils 103 bis 800 BTC, wobei die größte einzelne Überweisung 800 BTC im Wert von etwa 62 Millionen US-Dollar umfasste und etwa eine halbe Stunde vor den übrigen Einzahlungen erfolgte, die dann in schneller Folge folgten.
Ein Muster, kein Einzelfall
Dies ist nicht Metaplanets erster oder gar zweiter Besuch bei Coinbase Prime in den letzten sieben Tagen. Bitcoin.com News berichtete am 25. August, dass das Unternehmen 1.000 BTC – damals im Wert von etwa 79,77 Millionen US-Dollar – in die Verwahrung von Coinbase Prime übertragen hatte. Drei Tage später, am 28. August, schickte es weitere 1.350 BTC im Wert von rund 108 Millionen US-Dollar.
Lookonchain wies zudem auf eine separate Gruppe von Transfers um den 29. August hin, die das gleitende 24-Stunden-Gesamtvolumen auf rund 3.000 BTC im Wert von etwa 237 Millionen US-Dollar erhöhten, wobei unklar ist, inwieweit sich dieser Zeitraum mit den bereits gemeldeten Transfers überschneidet. Zählt man nur die drei klar voneinander zu unterscheidenden Überweisungen, hat Metaplanet in weniger als einer Woche mindestens 4.750 BTC im Wert von rund 374 Millionen US-Dollar in die Verwahrung von Coinbase Prime übertragen.
Die offiziellen Bitcoin-Bestände von Metaplanet haben sich dabei in keiner Weise verändert. Das Unternehmen weist in seiner Bilanz weiterhin 43.000 BTC aus, die nun einen Wert von etwa 3,48 Milliarden US-Dollar haben, bei durchschnittlichen Anschaffungskosten von rund 96.191 US-Dollar pro Coin. Geschäftsführer Simon Gerovich ging Anfang dieses Monats auf die Spekulationen ein und erklärte, die anhaltende Flut von Überweisungen sei rein verwahrungstechnischer Natur und deute nicht auf „eine Absicht zur Veräußerung“ hin.
Coinbase Prime bietet neben dem regulären Zugang zur Börse auch regulierte Verwahrung, außerbörsliche Abwicklung und Sicherheiten-Services an, und keine der jüngsten Einzahlungen von Metaplanet ging mit einer bestätigten Verringerung der ausgewiesenen Bestände einher.
Das große Ganze: Metaplanet und der Bitcoin-Preis
Die Transfers finden vor dem Hintergrund einer größeren strukturellen Veränderung statt, da Metaplanet vorgeschlagen hat, 2.100 BTC und 2,5 Millionen US-Dollar in bar – etwa 4,9 % seiner aktuellen Bestände – in ein neues Unternehmen namens Superplanet einzubringen, eine in den USA ansässige, an der Nasdaq notierte Bitcoin-Treasury-Plattform, die gemeinsam mit Super League Enterprises aufgebaut wurde.
Dieser Deal bedarf noch einer Abstimmung der Super-League-Aktionäre, die für das vierte Quartal 2026 angestrebt wird, sowie der Einreichung von Unterlagen bei der Nasdaq und der behördlichen Genehmigung sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Japan. Dies gibt Metaplanet allen Grund, seine Bitcoins in der Zwischenzeit liquide und zentral verwahrt zu halten, anstatt sie auf ein Dutzend Cold-Storage-Wallets zu verteilen.
Der Zeitpunkt fällt zudem ungünstig mit dem Bitcoin-Kurs zusammen, der die gesamte letzte Woche bei rund 78.000 US-Dollar lag – deutlich unter den durchschnittlichen Anschaffungskosten von Metaplanet von etwa 96.191 US-Dollar pro Coin. Diese Differenz macht einen kurzfristigen Verkauf zwar nicht unmöglich, verteuert ihn jedoch.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












