Laser Digital Japan, ein Unternehmen der Nomura Holdings, hat die Hürde der Krypto-Lizenzierung in Japan genommen und damit eine rund vierjährige Durststrecke ohne neue Marktteilnehmer beendet – und gleichzeitig eines der Finanzschwergewichte des Landes fest im regulierten Handel mit digitalen Vermögenswerten verankert.
Japans Krypto-Stopp bröckelt – Nomura erhält begehrte neue Lizenz

Das Wichtigste auf einen Blick
- Laser Digital erhielt die japanische Lizenz Nr. 00032 und beendete damit eine rund vierjährige Durststrecke bei den Zulassungen.
- Die Tochtergesellschaft von Nomura startet mit sechs Krypto-Assets, während sich der institutionelle Markt in Japan öffnet.
- Laser Digital steht vor seiner nächsten Bewährungsprobe, wenn im Geschäftsjahr 2027 die neuen japanischen Krypto-Vorschriften in Kraft treten.
Laser Digital Japan gab diese Woche bekannt, dass es die Registrierung als Anbieter von Krypto-Asset-Börsendiensten gemäß dem japanischen Zahlungsdienstleistungsgesetz abgeschlossen hat. Das Kanto Local Finance Bureau führt das Unternehmen unter der Registrierungsnummer 00032 und es ist der Japan Virtual and Crypto Assets Exchange Association beigetreten.
Nomura setzt auf den Großhandelsmarkt
Nomura nutzt die Lizenz nicht, um Privatanleger mit einer weiteren Krypto-App anzusprechen. Laser Digital setzt dort an, wo institutionelle Handelsabteilungen Unterstützung benötigen, und stellt den lizenzierten japanischen Krypto-Unternehmen Liquidität zur Verfügung, damit größere Aufträge abgewickelt werden können, ohne die dünnen Orderbücher zu sprengen.
Der institutionelle Handel für professionelle japanische Anleger folgt später, obwohl Laser Digital noch keinen Starttermin festgelegt oder seine vollständige Produktpalette bekannt gegeben hat. Die Lizenz umfasst eine Vielzahl von Krypto-Assets wie Bitcoin, Ethereum, XRP, Bitcoin Cash, Litecoin und Shiba Inu. Alle sechs stehen auf der „Green List“ des Branchenverbands, wodurch registrierte Betreiber diese anbieten dürfen, ohne für jeden Token separate behördliche Anträge stellen zu müssen. Steve Ashley, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Laser Digital, sagte, die Genehmigung spiegele die wachsende Nachfrage professioneller Anleger nach einer regulierten Infrastruktur wider. Der Geschäftsführer erklärte:
„Da das Interesse institutioneller Anleger an digitalen Vermögenswerten auf den globalen Märkten wächst, suchen erfahrene Investoren zunehmend nach Zugangsmöglichkeiten und der dafür erforderlichen Qualität der zugrunde liegenden Infrastruktur. Diese Registrierung spiegelt unsere Fähigkeit wider, die regulatorischen Anforderungen in Japan zu erfüllen, und baut auf der Erfolgsbilanz auf, die wir in anderen Märkten aufgebaut haben.“
Japans vierjährige Krypto-Durststrecke endet
Dieser Durchbruch ist von großer Bedeutung, da Japan Krypto-Anbieter seit dem Zusammenbruch der Bitcoin-Börse Mt. Gox im Jahr 2014 und dem Hackerangriff auf Coincheck im Jahr 2018 streng unter Kontrolle gehalten hat. Nach 2022 waren neue Registrierungen praktisch zum Erliegen gekommen, sodass das mit einer Bank verbundene Unternehmen von Nomura eine deutliche Abkehr von diesem Muster darstellt.
Japans Sicherheitsvorkehrungen bleiben unerbittlich. Kundenvermögen muss von Unternehmensmitteln getrennt bleiben, mindestens 95 % der Kryptowährungen der Kunden müssen in einem Offline-Cold-Storage aufbewahrt werden, und jährliche Prüfungen bestätigen die Einhaltung dieser Kontrollen. Die Lizenz deckt keine Krypto-Derivate ab und erlaubt es Laser Digital nicht, einen börsengehandelten Fonds zu sponsern.
Institutionelles Kapital testet vorsichtig den Markt
Nomuras eigene Zahlen zeigen, dass professionelle Anleger zunehmend Interesse zeigen. Eine Umfrage unter 518 japanischen Anlageexperten ergab, dass 31 % die Ein-Jahres-Aussichten für Kryptowährungen optimistisch einschätzten, während 65 % digitale Vermögenswerte als Diversifizierungsinstrument betrachteten. Von den Befragten, die eine Allokation innerhalb der nächsten drei Jahre in Betracht zogen, planten 79 %, zu investieren. Das Unternehmen macht auch in den Vereinigten Staaten Fortschritte. Der Zeitpunkt verschafft Laser Digital zudem einen Vorsprung vor der größeren regulatorischen Neuausrichtung in Japan. Der Gesetzgeber verabschiedete am 15. Juli ein Gesetz, um Kryptowährungen stärker in den Wertpapierrahmen einzubinden, wobei wesentliche Bestimmungen bis zum Geschäftsjahr 2027 erwartet werden. Die politischen Entscheidungsträger erwägen zudem Steueränderungen und Vorschriften, die letztendlich den Weg für inländische Krypto-Spot-Anlageprodukte ebnen könnten. Für Nomura ist die Lizenz Nr. 00032 der erste Schritt, nicht das Ziel. Die eigentliche Bewährungsprobe besteht darin, ob Laser Digital in der Lage ist, Großhandelsliquidität in nennenswertes institutionelles Handelsvolumen umzuwandeln, bevor Japans neues Regulierungssystem in Kraft tritt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












