Hargreaves Lansdown hat damit begonnen, berechtigten britischen Kunden bitcoin- und ether-basierte börsengehandelte Schuldverschreibungen (Exchange-Traded Notes, ETNs) anzubieten – fast ein Jahr nachdem die Aufsichtsbehörden den Zugang für Privatanleger wieder geöffnet hatten. Der Schritt bringt Krypto-Exposure auf eine der größten Investmentplattformen des Vereinigten Königreichs, wobei weiterhin strenge Eignungsprüfungen gelten.
Hargreaves Lansdown fügt Bitcoin- und Ether-ETNs für berechtigte britische Anleger hinzu

Wichtige Erkenntnisse
- Hargreaves Lansdown hat neun Bitcoin- und Ether-ETNs von Blackrock, 21Shares und weiteren Anbietern hinzugefügt.
- Der Schritt erweitert den Krypto-Zugang für britische Privatanleger, doch Investoren müssen Eignungsprüfungen durchlaufen und 24 Stunden warten.
- Die Nachfrage wird zeigen, ob Mainstream-Plattformen den Handel mit Krypto-ETNs in Großbritannien über das bislang eher moderate Niveau hinaus ankurbeln können.
Hargreaves Lansdown listet 9 Krypto-ETNs von Blackrock, Bitwise
Eine der weltweit größten Brokerage-Plattformen für digitale Vermögensverwaltung, Hargreaves Lansdown, ermöglicht berechtigten britischen Kunden den Zugang zu bitcoin- und ether-basierten börsengehandelten Schuldverschreibungen (ETNs) – ein bemerkenswerter Kurswechsel für eine Plattform, die zuvor infrage gestellt hatte, ob Bitcoin als Anlageklasse behandelt werden sollte.
Das Unternehmen hat laut der Financial Times neun Krypto-ETNs von Emittenten wie Blackrocks iShares, Wisdomtree, 21Shares, Invesco, Coinshares und Bitwise gelistet. Die jährlichen Gebühren reichen von null bis 0,35 %.
Die Produkte sind über den Advanced-Investing-Service von Hargreaves verfügbar. Kunden müssen die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, eine Angemessenheitsprüfung bestehen und vor dem Handel eine 24-stündige Abkühlphase abwarten.
Diese Struktur spiegelt die weiterhin bestehende Vorsicht gegenüber dem Krypto-Zugang für Privatanleger im Vereinigten Königreich wider.
Bitcoin-Zugang erweitert sich, aber mit Leitplanken
Der Start folgt der Entscheidung der Financial Conduct Authority im Oktober 2025, den Zugang für Privatanleger zu Krypto-ETNs wiederherzustellen.
Hargreaves folgte den Wettbewerbern nicht sofort in den Markt. Damals betrachtete die Plattform Bitcoin nicht als Anlageklasse, was ihre konservativere Haltung unterstrich. Ihr Ansatz hat sich seitdem abgeschwächt, ist aber nicht verschwunden.
Chief Product Officer Doug Abbott sagte, das Unternehmen wolle, dass Kunden die Risiken verstehen, bevor sie investieren. Er sagte außerdem, das Unternehmen habe weiterhin Fragen zu Krypto-ETNs erhalten, insbesondere von erfahreneren Investoren.
Für diese Kunden ist der Reiz klar: ETNs bieten ein Exposure zum Bitcoin-Preis oder zu Ether, ohne dass Anleger Krypto direkt halten, Private Keys verwalten oder eine Digital-Asset-Börse nutzen müssen.
Der Handel mit Krypto-ETNs im Vereinigten Königreich wächst
Die Entwicklung ist relevant, weil Hargreaves ein wichtiger Zugangspunkt für britisches Privatanlegerkapital ist.
Der Handel mit in London gelisteten Krypto-ETNs ist gestiegen, seit die FCA den Zugang wieder geöffnet hat. 21Shares schätzte, dass die Produkte nach der Regeländerung ein Handelsvolumen von rund 1,5 Milliarden US-Dollar generierten – etwa neunmal so viel wie in den vorherigen 17 Monaten.
Dennoch liegt London weiterhin deutlich hinter Europas größten Handelsplätzen zurück. Die Handelsvolumina im August sollen Berichten zufolge etwa ein Sechstel derjenigen an Deutschlands Xetra-Börse betragen haben.
Auch der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Der Bitcoin-Preis lag nahe 125.000 US-Dollar, als die FCA ihre Regeln im Oktober 2025 änderte, fiel später im Juni in Richtung 58.000 US-Dollar und hat sich auf rund 80.000 US-Dollar erholt, während Hargreaves in den Markt eintritt.
Für britische Anleger liegt die Bedeutung weniger in einem weiteren Krypto-Produkt, sondern vielmehr in der Distribution. Bitcoin-Exposure dringt tiefer in Mainstream-Investmentplattformen vor, auch wenn diese Plattformen weiterhin strengere Kontrollen darüber behalten, wer es kaufen darf.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












