Das Schweizer Krypto-Unternehmen Bitcoin Suisse strukturiert sich um, um als globaler Vermögensverwalter international zu expandieren – ein Schritt, der zum Abbau von bis zu 50 % der Belegschaft am Hauptsitz in Zug führen wird.
Bitcoin Suisse streicht bis zu 50 % der Arbeitsplätze in der Schweiz

Das Wichtigste im Überblick
- Bitcoin Suisse baut bis zu 50 % seiner Belegschaft in Zug ab, um Backoffice-Funktionen in die Slowakei und nach Vietnam zu verlagern.
- Auch die UBS und Swiss Life streichen Tausende von Stellen in der Schweiz, da die Kosten im Inland den Finanzdienstleistungssektor unter Druck setzen.
- CEO Andrej Majcen plant, mithilfe neuer Lizenzen in Liechtenstein und Abu Dhabi international über den Kryptobereich hinaus zu expandieren.
Kosteneinsparungen treiben die Verlagerung voran
Der Schweizer Kryptowährungs-Pionier Bitcoin Suisse strukturiert sein Geschäftsmodell um und expandiert international – eine strategische Neuausrichtung, die bis zur Hälfte der Arbeitsplätze am Hauptsitz kosten könnte, wie das Unternehmen bestätigte.
Das in Zug ansässige Unternehmen plant, einen erheblichen Teil seiner Backoffice- und Verwaltungsaufgaben von der Schweiz in kostengünstigere Standorte in Bratislava (Slowakei) und Vietnam zu verlagern. Laut einem lokalen Bericht hängt die genaue Zahl der wegfallenden Stellen von einem vorgeschriebenen 10-tägigen Konsultationsprozess ab. Die ersten Entlassungen sollen jedoch noch vor Jahresende wirksam werden.
Die Mitarbeiter wurden im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung am 11. September über die Umstrukturierung informiert. „In Bratislava und Vietnam können wir diese Dienstleistungen zu deutlich geringeren Kosten erbringen“, erklärte Andrej Majcen, CEO der Gruppe und Mitbegründer, gegenüber der Finanzpublikation Finews.
Majcen betonte, dass dieser Schritt eher auf einer langfristigen Strategie als auf Marktvolatilität beruhe. „Wir verfügen über ein beträchtliches Polster, um diese Phase zu überstehen“, sagte er. „Wir investieren in Wachstum, und Bitcoin Suisse soll zu einer globalen Marke werden.“
Das Unternehmen, das ursprünglich für den Kryptohandel und die Kryptoverwahrung bekannt war, hat sein Geschäftsfeld auf Staking und Kreditvergabe ausgeweitet. Die jüngste Neuausrichtung zielt darauf ab, das Unternehmen von einem regionalen Kryptospezialisten zu einem internationalen Vermögensverwalter zu wandeln, der vermögende Privatkunden, Family Offices und institutionelle Anleger betreut.
Um diesen Kurswechsel zu unterstützen, hat Bitcoin Suisse in diesem Jahr mehrere internationale Lizenzen erhalten, darunter eine MiCAR-Lizenz für seine liechtensteinische Tochtergesellschaft. Die Lizenz ermöglicht es dem Unternehmen, im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum im Rahmen des regulatorischen Pass-Systems tätig zu sein.
Bitcoin Suisse hat zudem Genehmigungen für Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte und Investitionen auf den Bermudas sowie die vollständige behördliche Zulassung durch die Finanzaufsichtsbehörden in Abu Dhabi erhalten. Trotz des Stellenabbaus im Inland plant das Unternehmen, seinen Hauptsitz in Zug beizubehalten, seinen Firmennamen beizubehalten und seine Schweizer Kundenteams weiter zu beschäftigen.
Die Ankündigung reiht sich in eine wachsende Welle von Personalabbau im Finanzsektor der Schweiz ein, nachdem bereits UBS, Helvetia Baloise, Raiffeisen Schweiz und Swiss Life umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt hatten.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












