Die CME Group kündigte Pläne zur Einführung von Terminkontrakten an, die an Sportleistungsindizes gekoppelt sind, und eröffnet damit der weltweiten Sportbranche mit einem Volumen von 650 Milliarden US-Dollar den Zugang zu börsenbasiertem Risikomanagement. Die ersten bar abgerechneten Kontrakte werden vorbehaltlich der behördlichen Prüfung voraussichtlich noch in diesem Sommer eingeführt.
CME Group nimmt mit ersten Sportindex-Futures die 650-Milliarden-Dollar-Sportbranche ins Visier

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die CME Group wird Futures und Optionen auf die „Futuresports“-Leistungsindizes notieren.
- Die ersten Monats- und Quartalskontrakte werden voraussichtlich noch in diesem Sommer gehandelt.
- Unternehmen könnten die Produkte nutzen, um finanzielle Risiken im Zusammenhang mit Sportergebnissen zu steuern.
CME zielt auf einen nicht abgesicherten Sportmarkt ab
Die CME Group gab am 29. Juli eine langfristige Partnerschaft mit Futuresports bekannt. Der in Chicago ansässige Betreiber wandelt offizielle Sportstatistiken in finanzielle Referenzwerte für die Kontrakte um.
Die Unternehmen wollen damit ein Problem angehen, das Rundfunkanstalten, Sponsoren, Versicherer, Stadionbetreiber und Bekleidungsunternehmen betrifft. Die Einnahmen können von der Leistung der Mannschaften, der Verfügbarkeit der Athleten, den Zuschauerzahlen und dem Interesse des Publikums abhängen, doch es gibt nur wenige standardisierte Absicherungsinstrumente. Leigh Taylforth, Mitbegründer von Futuresports, erklärte:
„Die globale Sportbranche erwirtschaftet jährlich 650 Milliarden US-Dollar, doch bisher gab es keine liquide, robuste Möglichkeit, die umfangreichen und vielfältigen Branchenrisiken abzusichern, die von Wetterereignissen über Verletzungen bis hin zu unerwarteten Verhaltensauffälligkeiten und vielem mehr reichen.“
„Das wird sich nun ändern. Wir sind wirklich erfreut über das Interesse, das unser Unternehmen in der Sportbranche und den damit verbundenen Branchen geweckt hat, sowie über die Qualität der Investoren, die wir bereits gewinnen konnten“, merkte Taylforth an.
Leistungsdaten werden zur handelbaren Benchmark
Die Kontrakte bilden breite Indizes ab, die auf offiziell gemeldeten, von den Ligen genehmigten Statistiken basieren und nicht auf einzelnen Spielen. Monats- und Quartalskontrakte werden in bar abgerechnet, sodass die Teilnehmer den endgültigen Indexwert austauschen können, ohne den Basiswert in Empfang zu nehmen.
Unternehmen, die von rückläufigen Zuschauerzahlen, einer sinkenden Nachfrage nach Fanartikeln, einem geringeren Sponsoringwert oder sinkenden Fernsehzuschauerzahlen betroffen sind, könnten einen Teil ihres Risikos durch regulierte Derivate absichern. Futuresports geht zudem davon aus, dass die Indizes börsengehandelte Fonds (ETFs) und außerbörsliche Swaps unterstützen werden. Terry Duffy, Vorsitzender und Geschäftsführer der CME Group, erklärte:
„Die Kontrakte, die wir gemeinsam mit Futuresports entwickeln, basieren auf strengen Indizes und werden durch die Transparenz und Integrität gestützt, die nur börsengehandelte Produkte bieten.“
„Dies ist nicht nur ein neues Produkt – es geht darum, einer Branche, die dafür bereit ist, echte Preisfindung und Risikomanagement-Disziplin zu bringen“, fügte der CME-Manager hinzu.
Sportunternehmen erhalten ein Absicherungsinstrument
Der Markt könnte Unternehmen dienen, deren Finanzen von Sportergebnissen abhängen. Ein Sender könnte Zuschauer verlieren, wenn eine bekannte Mannschaft hinter den Erwartungen zurückbleibt, während Sponsoren, Stadionbetreiber oder Bekleidungsunternehmen nach einer Verletzung oder einer Kontroverse Einnahmen einbüßen könnten.
Standardisierte Indizes würden eine gemeinsame Benchmark für die Übertragung von Risiken bieten. Vermögensverwalter, Pensionsfonds, Kreditgeber und Handelsunternehmen könnten zudem ihr breiteres Sportengagement absichern, ohne sich auf ein einzelnes Ereignis verlassen zu müssen.
Die Sportinitiative folgt auf die umfassendere Expansion der CME Group im Bereich indexbasierter Derivate, darunter Nasdaq-CME-Krypto-Index-Futures sowie den rund um die Uhr verfügbaren Handel mit Krypto-Futures und -Optionen. Letzterer generierte am ersten Wochenende ein Nominalvolumen von rund 50 Millionen US-Dollar bei mehr als 7.200 Kontrakten.
Regulierung prägt die Markteinführung
Futuresports wird die Indizes unter Verwendung offizieller Ligadaten verwalten. Die teilnehmenden Ligen stellen Statistiken zur Verfügung, haben jedoch keinen Einfluss auf die Berechnungen. Die CME Group hat noch nicht bekannt gegeben, welche Sportarten, Ligen oder Leistungskennzahlen zuerst angeboten werden. Liga-Vereinbarungen, endgültige Spezifikationen und die behördliche Genehmigung werden das Angebot bestimmen.
Gemäß den Verfahren der Commodity Futures Trading Commission zur Notierung von Kontrakten können benannte Terminmärkte Produkte durch Selbstzertifizierung einführen oder eine Genehmigung beantragen. Die CME Group rechnet damit, Einzelheiten vor Handelsbeginn bekannt zu geben.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












