Wintermute plant, über einen Zeitraum von fünf Jahren rund 1 Milliarde US-Dollar in den Hochfrequenzhandel und die Infrastruktur für KI-Rechenzentren zu investieren, um über den Bereich der digitalen Vermögenswerte hinaus zu expandieren. Der Krypto-Market-Maker strebt an, dass bis Ende 2027 mehr als die Hälfte seines Umsatzes aus traditionellen Märkten stammt.
Wintermute setzt 1 Milliarde Dollar auf den Ausbau von KI und Hochfrequenzhandel

Das Wichtigste im Überblick
- Wintermute plant Investitionen in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar über fünf Jahre in KI und Hochfrequenzhandel (HFT), während das Unternehmen über den Kryptomarkt hinaus expandiert.
- Das Handelsvolumen von Wintermute sank von 15 Mrd. US-Dollar auf 10 Mrd. US-Dollar pro Tag, was den Vorstoß in traditionelle Märkte beschleunigte.
- Wintermute strebt bis Ende 2027 einen Anteil von über 50 % an Umsätzen außerhalb des Kryptobereichs an.
Wintermute strebt bis 2027 einen Umsatzanteil von über 50 % aus Nicht-Krypto-Märkten an
Wintermute bereitet seinen bislang größten Vorstoß über den Kryptomarkt hinaus vor und stellt in den nächsten fünf Jahren rund 1 Milliarde US-Dollar für Infrastruktur im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) sowie für Hochfrequenzhandelssysteme bereit.
Der von Bloomberg berichtete Plan zielt darauf ab, eine stärkere Präsenz in den Bereichen Aktien, Rohstoffe, Devisen und Prognosemärkte aufzubauen. Durch diese Expansion würde Wintermute in einen direkteren Wettbewerb mit etablierten Handelsunternehmen wie Jane Street und Citadel Securities treten.
Gründer und CEO Evgeny Gaevoy erklärte, das Unternehmen gehe davon aus, die Investition aus einbehaltenen Gewinnen zu finanzieren. Wintermute war im Jahr 2025 profitabel und ist laut dem Bericht weiterhin auf Kurs, auch in diesem Jahr einen Gewinn zu erzielen.
Abkühlung am Kryptomarkt beschleunigt Diversifizierung
Diese Neuausrichtung erfolgt vor dem Hintergrund einer Abkühlung der Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen von Wintermute ist in diesem Jahr auf etwa 10 Milliarden US-Dollar gesunken, nach rund 15 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der Rückgang spiegelt die schwächeren Bedingungen auf den Kryptomärkten wider und gibt dem Unternehmen einen weiteren Grund, seine Umsatzbasis zu verbreitern.
Nicht-Krypto-Geschäfte machen derzeit etwa 10 % des Umsatzes von Wintermute aus. Das Unternehmen strebt an, diesen Anteil bis Ende 2027 auf über 50 % zu steigern.
Sein Investitionsprogramm wird sich auf Rechenleistung, Speicher, Netzwerke und Rechenzentrumsinfrastruktur konzentrieren. Diese Systeme werden quantitative Strategien unterstützen, die auf großen Datensätzen und Modellen basieren, die ein kontinuierliches Training und Umlernen erfordern. Wintermute ist bereits in den Bereichen börsengehandelte Fonds, unbefristete Futures auf reale Vermögenswerte und Prognosemärkte aktiv.
Expansion in den USA ebnet den Weg für den Vorstoß an die Wall Street
Das Unternehmen baut zudem die regulatorischen und personellen Grundlagen auf, die für einen größeren US-Betrieb erforderlich sind. Die amerikanische Tochtergesellschaft von Wintermute hat sich kürzlich als Broker-Dealer registrieren lassen, wodurch sie Aktien und Aktienoptionen auf eigene Rechnung handeln darf. Sie kann zudem als autorisierter Teilnehmer für börsengehandelte Produkte auftreten.
Die Registrierung ebnet Wintermute den Weg in regulierte Wertpapiermärkte, da Krypto-Unternehmen und die traditionelle Finanzwelt zunehmend um dieselben Produkte konkurrieren.
Für Wintermute geht es bei dieser Strategie weniger darum, den Kryptobereich aufzugeben, als vielmehr darum, die Abhängigkeit davon zu verringern. Das Unternehmen hat sein Geschäft auf der Liquidität digitaler Vermögenswerte aufgebaut, doch in der nächsten Phase soll dieselbe Handelstechnologie auf eine viel größere Bandbreite von Märkten angewendet werden.
Wenn das Umsatzziel erreicht wird, könnte Wintermute bis 2027 weniger wie ein rein auf Kryptowährungen spezialisierter Market Maker und mehr wie ein globales Handelsunternehmen aussehen, bei dem Kryptowährungen nur einen von mehreren Geschäftsbereichen darstellen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












