Thailand hat die Ermittlungen gegen ein grenzüberschreitendes chinesisches kriminelles Netzwerk ausgeweitet, das mithilfe von illegalem Krypto-Mining jährlich über 300 Millionen Dollar aus Online-Betrug und Glücksspiel gewaschen hat.
Thailand weitet Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Krypto-Mining im Wert von 307 Mio. US-Dollar aus – chinesischen Finanziers drohen Festnahmen

Das Wichtigste im Überblick
- Thailands DSI beschlagnahmte 6.390 Mining-Rigs nach einem Stromdiebstahl im Wert von 29 Millionen US-Dollar bei der PEA.
- Ermittlungen des US-Secret Service ergaben, dass die Gruppe um Wang Yicheng jährlich 300 Millionen US-Dollar aus Cyberbetrug gewaschen hat.
- Staatsanwälte der DSI bereiten für die NACC eine Anklageschrift gegen acht Verdächtige und sieben PEA-Beamte vor.
Beschlagnahmte Mining-Rigs und gestohlener Strom
Die thailändischen Behörden haben ihre Ermittlungen gegen illegale Kryptowährungs-Mining-Netzwerke ausgeweitet, die mutmaßlich von chinesischen Finanziers betrieben werden und jährlich mehr als 300 Millionen US-Dollar (10 Milliarden Baht) durch illegale Bargeldgeschäfte gewaschen haben. Das Department of Special Investigation (DSI) gab bekannt, dass das transnationale Netzwerk ein komplexes Finanzgeflecht nutzte, um Gelder aus Online-Glücksspielen, Callcenter-Betrug und Cyberbetrug zu kanalisieren. Dieser Schritt folgt auf eine Reihe von Razzien im Jahr 2025 durch das Technology and Cyber Crime Bureau des DSI, bei denen drei große kriminelle Vereinigungen zerschlagen wurden. Damals beschlagnahmten die Ermittler mehr als 6.390 Krypto-Mining-Rigs. Einem lokalen Bericht zufolge stahlen die Betreiber Strom im Wert von fast 29 Millionen US-Dollar von der Provincial Electricity Authority (PEA), was diesen Fall zu einem der größten Diebstähle an staatlichen Versorgungsleistungen in der jüngeren Geschichte Thailands macht.
Die Ermittlungen haben auch lokale Amtsträger ins Visier genommen. Die DSI hat zwei Fälle an die Nationale Antikorruptionskommission weitergeleitet, die sich gegen sieben Mitarbeiter der Strombehörde, einen Strafverfolgungsbeamten sowie 13 Investoren und mutmaßliche Komplizen richten, denen vorgeworfen wird, die Operation unterstützt zu haben.
Den Ermittlern zufolge wurden die Gewinne aus diesen Technologieverbrechen über Unternehmen und Bankkonten gewaschen, die ungewöhnlich hohe Geldströme verzeichneten. Um die Vermögenswerte zu verschieben, soll das Netzwerk Staatsangehörige aus Myanmar angeheuert haben, um täglich Bargeldbeträge zwischen 910.000 und 1,5 Millionen US-Dollar von thailändischen Banken abzuheben, was einer Gesamtsumme von mindestens 307 Millionen US-Dollar pro Jahr entspricht.
Die DSI fügte hinzu, dass US-Strafverfolgungsbehörden Informationen bereitgestellt hätten, die eine Schlüsselfigur der Operation, Wang Yicheng, mit einem groß angelegten Betrugsfall im Bereich digitaler Vermögenswerte in Verbindung bringen. Der US-Secret Service hatte zuvor digitale Vermögenswerte im Wert von mehr als 17,8 Millionen US-Dollar beschlagnahmt, die mit Wang in Verbindung standen und Teil eines umfassenderen Betrugsbetriebs waren, der einen Gesamtschaden von fast 61 Millionen US-Dollar verursachte.
Die thailändischen Behörden haben Haftbefehle gegen acht Verdächtige erlassen, darunter vier chinesische Finanziers und vier Teammitglieder aus Myanmar. Sie beantragen sieben weitere Haftbefehle und haben fünf weitere Personen vorgeladen, um formelle Anklagen gegen sie zu erheben.
Beamte der DSI erklärten, dass die illegale Nutzung von Strom für das Schürfen von Kryptowährungen mittlerweile über einfachen Stromdiebstahl hinausgegangen sei und als entscheidender Mechanismus für internationale kriminelle Syndikate diene, um Cyberkriminalität zu finanzieren und die wirtschaftliche und finanzielle Sicherheit des Landes zu destabilisieren. Die Staatsanwaltschaft bereitet derzeit die Prozessakte für die Verhandlung vor.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












