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Griechisches Unternehmen warnt vor Bitcoin-Betrug, während Schiffe in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten

Das griechische Unternehmen für maritimes Risikomanagement MARISKS hat eine dringende Warnung vor einem Kryptowährungsbetrug herausgegeben, der auf in der Straße von Hormus festsitzende Reedereien abzielt. Die wichtigsten Punkte:

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Griechisches Unternehmen warnt vor Bitcoin-Betrug, während Schiffe in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten
  • MARISKS berichtet, dass unbekannte Täter Reedereien erpressen, um Bitcoin und USDT zu erlangen und so die Blockade zu umgehen.
  • Mindestens ein Tanker wurde am 18. April von iranischem Beschuss getroffen, nachdem er Betrügern Geld für eine „sichere Durchfahrt“ gezahlt hatte.
  • Die zukünftige Sicherheit im Seeverkehr bleibt ungewiss, da 20.000 Seeleute auf den Ausgang der Waffenstillstandsverhandlungen im Jahr 2026 warten.

Betrügerische Durchfahrtsangebote

Laut dem griechischen Unternehmen für maritimes Risikomanagement MARISKS haben unbekannte Akteure Reedereien mit Nachrichten ins Visier genommen, in denen sie eine sichere Durchfahrt und Freigabe durch die Straße von Hormus versprechen. Die Nachrichten geben vor, von iranischen Sicherheitsdiensten zu stammen, und fordern Transitgebühren in Bitcoin und USDT.

In den betrügerischen Nachrichten heißt es, dass nach einer „Prüfung der Berechtigung“ eine Gebühr festgelegt werde, woraufhin das Schiff angeblich „ungehindert zu einem vorher vereinbarten Zeitpunkt“ die Meerenge durchfahren dürfe. „Diese konkreten Nachrichten sind ein Betrug“, warnte MARISKS in seiner jüngsten Warnmeldung und stellte klar, dass die Mitteilungen nicht aus Teheran stammten, obwohl die iranische Regierung kürzlich öffentlich vorgeschlagen hatte, offizielle Durchfahrtsgebühren einzuführen. MARISKS berichtete von einem direkten Zusammenhang zwischen diesem Betrug und einer gewaltsamen Eskalation auf See. Am Samstag, dem 18. April, nur wenige Stunden nachdem der Iran die Meerenge unter Vorbehalt von Inspektionen kurzzeitig geöffnet hatte, versuchten mehrere Schiffe die Durchfahrt. Es wird jedoch angenommen, dass mindestens ein Schiff – ein Tanker, der von iranischem Beschuss getroffen wurde – Opfer dieses konkreten Betrugs geworden ist.

Die Besatzung, die wahrscheinlich in dem falschen Glauben handelte, dass ihre „Krypto-Freigabe“ Sicherheit garantiere, versuchte, die Meerenge zu verlassen, wurde jedoch mit Warnschüssen und direktem Beschuss durch iranische Boote empfangen. Dies zwang das Schiff zu einer panischen Kehrtwende, wodurch es nur knapp einem tödlicheren Zusammenstoß entging.

Die Lage im Golf bleibt prekär: Die USA halten an der Blockade iranischer Häfen fest, während Teheran weiterhin die Kontrolle über die Meerenge wechselt, durch die normalerweise 20 % des weltweiten Öls und Flüssigerdgases fließen. Schätzungsweise 20.000 Seeleute sind derzeit im Kreuzfeuer der Blockade gefangen.

Teheran hat während der Waffenstillstandsverhandlungen auf Durchfahrtsgebühren bestanden, und Medienberichte von Anfang des Monats deuteten darauf hin, dass der Iran bereits Gebühren von Schiffen erhob, die die Meerenge passierten. Das Gebührensystem bleibt jedoch geheim, was es für Reedereien schwierig macht, festzustellen, ob sie es mit legitimen Vertretern des Iran zu tun haben. Laut Reuters nutzen Betrüger nun diese Lücke aus, um Schiffe zu schröpfen, die verzweifelt versuchen, die Meerenge zu verlassen.

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