SpaceX hat am 24. Juli seinen 13. Testflug absolviert, bei dem 20 Starlink-Satelliten der nächsten Generation ausgesetzt wurden und die bisher reibungsloseste Wasserlandung auf dem Meer gelang. Trotz dieses Erfolgs bewegten sich die Aktien des Unternehmens (Nasdaq: SPCX) kaum und notierten weiterhin rund 15 % unter ihrem Börsengangspreis vom Juni.
SpaceX-Starship-Flug 13 verläuft erfolgreich, doch die SPCX-Aktie reagiert kaum darauf und notiert weiterhin bei nur 115 US-Dollar

Das Wichtigste im Überblick
- Der „Starship Flight 13“ startete am 24. Juli, setzte 20 Starlink-Satelliten der Version V3 aus und landete unbeschädigt im Indischen Ozean.
- Die SPCX-Aktie blieb trotz des erfolgreichen Tests im Bereich von 114 bis 116 US-Dollar und damit etwa 15 % unter dem IPO-Preis von SpaceX im Juni von 135 US-Dollar.
- Die Performance von SpaceX und die allgemeine Marktakzeptanz seit dem vielbeachteten Börsengang sind weiterhin verhalten.
Ein weitgehend reibungsloser Test mit einem einzigen Fehlschlag
SpaceX startete Starship auf seinem Super Heavy V3-Booster von der Starbase in Boca Chica, Texas, am 24. Juli kurz nach 18:50 Uhr Eastern Time, nachdem es zuvor zu mehreren technischen Problemen und Verzögerungen gekommen war. Die obere Stufe der Rakete setzte ihre gesamte Nutzlast von 20 Starlink-V3-Satelliten der nächsten Generation aus, von denen einige mit Kameras ausgestattet waren, um den Hitzeschild während des Wiedereintritts zu überwachen. Es wurde erwartet, dass die Satelliten etwa 20 Minuten nach dem Ausbringen verglühen würden, wie es für diese Testkonfiguration geplant war.
Die Oberstufe landete anschließend sanft im Indischen Ozean – ihre bislang reibungsloseste Landung auf dem Meer –, wodurch die Ingenieure erstmals einen klaren Blick auf einen intakten Hitzeschild nach dem Wiedereintritt werfen konnten. SpaceX bezeichnete den Flug insgesamt als Erfolg und erklärte, alle wichtigen Testziele seien erreicht worden.

Die bei diesem Flug eingesetzten Starlink-V3-Satelliten stellen eine erhebliche Verbesserung gegenüber der aktuellen Generation der Konstellation dar. SpaceX gibt an, dass die neuen Satelliten eine Downlink-Kapazität von bis zu 1 Terabit pro Sekunde (Tbps) unterstützen können – etwa das Zehnfache des Durchsatzes der V2-Satelliten – sowie eine Uplink-Kapazität von 160 Gigabit pro Sekunde (Gbps), was einer 22-fachen Steigerung entspricht. Dies war der erste „Starship“-Flug, bei dem das V3-Design in den Orbit gebracht wurde, wodurch der Test nicht nur als Raketendemonstration, sondern als Meilenstein für das Starlink-Netzwerk der nächsten Generation gilt.
Aktienreaktion trotz Erfolg verhalten
Die SpaceX-Aktie ging mit deutlicher Zurückhaltung der Anleger in den Test: SPCX fiel am Handelstag vor dem Start um 2,7 % und verzeichnete damit ein neues Schluss-Tief von 115,07 US-Dollar sowie einen Wochenrückgang von 7,2 %. Im vorbörslichen Handel am 24. Juli gab die Aktie vor dem Startfenster um weitere 1,15 % auf 113 US-Dollar nach. Nach dem Test bewegte sich die SpaceX-Aktie kaum, obwohl der Flug seine wichtigsten Ziele erreicht hatte. Die Aktien notierten bei rund 115 US-Dollar, etwa 1,2 % über dem Allzeittief von 110,85 US-Dollar und rund 15 % unter dem Kurs von 135 US-Dollar, den Anleger beim Börsengang (IPO) von SpaceX im Juni gezahlt hatten.
Die verhaltene Reaktion deutet darauf hin, dass die Anleger weiterhin sowohl den Erfolg beim Satellitenausbringen als auch weiterreichende Fragen zum kapitalintensiven „Starship“-Programm von SpaceX gleichermaßen abwägen. Es war zudem der erste „Starship“-Testflug seit dem Börsengang von SpaceX, der den öffentlichen Aktionären erstmals einen direkten Einblick in das Ausführungsrisiko des Programms gewährte.
Erster Test als börsennotiertes Unternehmen
Der Flug am Freitag hatte als erster „Starship“-Test seit dem Börsengang von SpaceX im Juni besondere Bedeutung und bot den öffentlichen Aktionären zum ersten Mal einen direkten Einblick in Echtzeit in das Ausführungsrisiko des Programms. Starship spielt seit langem eine zentrale Rolle für die langfristigen Ambitionen von SpaceX – vom weltweiten Breitbandausbau von Starlink bis hin zum Artemis-Mondlandeprogramm der NASA –, weshalb die Zuverlässigkeit der Rakete einen direkten Einfluss darauf hat, wie Investoren das Unternehmen insgesamt bewerten.
SpaceX hat noch keinen Termin für den nächsten Testflug von Starship bekannt gegeben, und die Ingenieure werden sich wahrscheinlich zunächst auf die Analyse des Fehlers beim Landemanöver des „Super Heavy“-Boosters konzentrieren, bevor sie einen weiteren Bergungsversuch im Golf von Mexiko unternehmen. Die bei dieser Mission ausgesetzten V3-Starlink-Satelliten bieten hingegen ein frühes Testfeld für die Erweiterung der Netzwerkkapazität, auf die das Unternehmen setzt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











