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Vietnam öffnet die Schleusen für Kryptowährungen – ein 14-Token-Glücksspiel

Vietnam führt ein nationales Pilotprogramm zur Regulierung von Krypto-Vermögenswerten ein, dessen Schwerpunkt auf der Tokenisierung realer Vermögenswerte liegt, um ausländische Investitionen anzuziehen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

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Vietnam öffnet die Schleusen für Kryptowährungen – ein 14-Token-Glücksspiel

Die wichtigsten Punkte

  • Ein Regierungsbeschluss aus dem Jahr 2025 leitete das vietnamesische Pilotprogramm für Kryptowährungen ein, das die Tokenisierung von Vermögenswerten auf ausländische Investoren beschränkt.
  • Die Boston Consulting Group schätzt, dass tokenisierte Vermögenswerte weltweit einen Wert von 14 Billionen US-Dollar erreichen werden, was Vietnam erhebliche Chancen eröffnet.
  • Die staatliche Wertpapierkommission hat fünf Kandidaten zugelassen, die für die Einrichtung von Börsen ein Kapital von 383 Millionen US-Dollar nachweisen müssen.

Rahmenwerk und Zugang für ausländische Investoren

Vietnam eröffnet durch einen Pilotrahmen für Krypto-Vermögenswerte einen neuen Kanal zur Kapitalbeschaffung und stärkt gleichzeitig den Anlegerschutz. Damit passt sich das Land den globalen Trends an, da internationale Märkte die Regulierung digitaler Vermögenswerte verschärfen.

Mit einem im September 2025 erlassenen Regierungsbeschluss schuf Vietnam die Grundlage für sein nationales Pilotprojekt für Krypto-Vermögenswerte. Der Rahmen schreibt vor, dass im Land ausgegebene Krypto-Vermögenswerte durch reale Vermögenswerte – mit Ausnahme von Wertpapieren und Fiat-Währungen – gedeckt sein müssen, und beschränkt das Angebot zunächst ausschließlich auf ausländische Investoren.

Diese Entwicklung folgt auf frühere Bestrebungen vietnamesischer Behörden, den Handel von Bürgern auf ausländischen Kryptowährungsplattformen zu verbieten. Die Regulierungsbehörden argumentierten, dass eine Beschränkung des Zugangs für ausländische Investoren die Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte unter staatliche Aufsicht bringen würde, während Kapitalströme und Transaktionsgebühren im Land verbleiben.

Laut einem lokalen Bericht, der sich auf Branchenexperten beruft, ermöglicht die Maßnahme inländischen Unternehmen, Sachwerte zu tokenisieren und globale Investorenpools zu erschließen. Tran Quy, Direktor des Vietnam Institute for Digital Economy Development, erklärte, das Modell schlage eine Brücke zwischen digitaler Technologie und der Realwirtschaft und schränke gleichzeitig spekulative, ungedeckte Token ein, indem es die Anforderungen an die Vermögensbewertung und Offenlegung standardisiere.

Die Initiative versetzt Vietnam in die Lage, in einen schnell wachsenden globalen Markt einzusteigen. Nach Schätzungen der Boston Consulting Group könnte der weltweite Markt für tokenisierte reale Vermögenswerte bis 2030 ein Volumen von über 14 Billionen US-Dollar erreichen.

Nguyen Thi Ngoc Quynh, Vietnam-Marktleiterin bei Republic und Mitglied der GOE Alliance, merkte an, dass Vietnams vorsichtige Strategie die verschärften regulatorischen Rahmenbedingungen in wichtigen Märkten für digitale Vermögenswerte wie den Vereinigten Staaten, Japan und Südkorea widerspiegelt. Sie betonte jedoch, dass weitere regulatorische Klarheit und Untersuchungen zu den Präferenzen ausländischer Investoren für eine nachhaltige Akzeptanz unerlässlich sein werden.

Lizenzanforderungen für Börsen

Auf dem Vietnam RWA Summit 2026 erklärte To Tran Hoa, stellvertretender ständiger Leiter des Ausschusses für den Handel mit digitalen Vermögenswerten bei der staatlichen Wertpapieraufsichtsbehörde, dass fünf Unternehmen die erste Prüfung zur Gründung von Börsen bestanden hätten. Um jedoch die endgültige Genehmigung zu erhalten, müssen die Antragsteller die Sicherheitsstandards der Stufe 4 für Informationssysteme erfüllen und ein Mindeststammkapital von etwa 383 Millionen US-Dollar (10 Billionen vietnamesische Dong) vorweisen.

Parallel zur Marktentwicklung verschärft Vietnam die Compliance-Aufsicht. Am 16. Juli erließ die Regierung ein Dekret, das Verwaltungsstrafen für Verstöße auf dem Markt für Krypto-Vermögenswerte festlegt, darunter Geldbußen in Höhe von etwa 1.150 bis 1.918 US-Dollar für inländische Anleger, die auf nicht lizenzierten Plattformen handeln.

Zur Klärung von Bedenken hinsichtlich der Durchsetzung des Dekrets – das am 1. September in Kraft tritt – wies Quy darauf hin, dass inländische Anleger nicht sofort mit Geldstrafen rechnen müssen. Gemäß der Resolution 05 wird die Verpflichtung, ausschließlich über lizenzierte Unternehmen zu handeln, erst sechs Monate nach Erteilung der ersten Börsenlizenz durch das Finanzministerium verbindlich.

Marktanalysten betrachten die bevorstehende regulatorische Aufsicht als einen entscheidenden Schritt für die Reifung des lokalen Marktes. Nguyen The Minh, Leiter der Investmentbanking-Abteilung bei der An Binh Securities Company, erklärte, dass lizenzierte Börsen vietnamesischen Anlegern ein transparentes, offizielles und sicheres Handelsumfeld bieten und gleichzeitig dazu beitragen werden, betrügerische Plattformen zu beseitigen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.