52,8 % der Wähler lehnten die Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen EU-Beitritt ab; die Bürger entschieden sich dafür, den derzeitigen Status als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) beizubehalten. Dies bedeutet, dass Island zumindest so lange außerhalb des MiCA-Rahmens bleibt, bis neue regulatorische Änderungen den EWR betreffen.
Islands Ablehnung der EU hält das Land von den MiCA-Vorschriften für Kryptowährungen fern

Das Wichtigste in Kürze
- Die Wähler lehnten die Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen EU-Beitritt ab, wodurch Island außerhalb des strengen MiCA-Rahmenwerks der EU für Kryptowährungen bleibt.
- Das „Nein“ mit 52,8 % bewahrt Islands EWR-Status und verdeutlicht gleichzeitig eine tiefe Kluft zwischen Stadt und Land.
- Die MiCA-Verordnung wird sich wahrscheinlich in Zukunft dennoch auf Island auswirken, und zwar durch spätere Aktualisierungen des EWR-Abkommens.
Island sagt „Nein“ zu EU-Verhandlungen und behält eigenes Krypto-Regulierungsrahmenwerk bei
In einem am 30. August abgehaltenen Referendum lehnte Island, das traditionell als Zentrum für Bitcoin-Mining bekannt ist, einen Vorschlag ab, der den Weg für Verhandlungen über einen Beitritt zur Europäischen Union geebnet hätte.
Nach Angaben des staatlichen Rundfunksenders RÚV erhielt die „Nein“-Option die Unterstützung von 52,8 % der Wähler (105.339 Stimmen) – ein knappes Ergebnis, das die Kluft zwischen den städtischen Gebieten, die die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen befürworteten, und den ländlichen Gemeinden, die diese Schritte ablehnten, deutlich machte.
Ein Sieg der „Ja“-Option hätte einen neuen Vorstoß der isländischen Behörden zur Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen bedeutet – ein Prozess, den das Land 2009 begonnen hatte, der jedoch bis heute ohne offiziellen Rückzug auf Eis liegt.
Die Ablehnung dieser Gespräche bedeutet, dass Island seinen Status als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums und als Unterzeichner des Schengener Abkommens behält. Das bedeutet, dass Island zwar enge Beziehungen zu anderen europäischen Ländern unterhält, aber weiterhin außerhalb des Regelwerks für Märkte für Krypto-Vermögenswerte (MiCA) bleibt.
Dies könnte sich jedoch in Zukunft ändern, da bevorstehende Änderungen bei den Zuständigkeiten der EWR-Staaten Island im Bereich der Krypto-Regulierung unter Druck setzen könnten.
Ella Nummelin, Praktikantin im Bereich Unternehmensverwaltung bei IBCCS TAX CY, betonte, dass Kryptowährungsaktivitäten in Island zwar derzeit in erster Linie durch allgemeine Finanzgesetze und nicht durch einen speziellen Rechtsrahmen geregelt werden, sich dies jedoch in Zukunft ändern könnte.
„Als EWR-Mitglied und nicht als EU-Mitgliedstaat unterliegt Island nicht automatisch der MiCA. Es wird jedoch allgemein erwartet, dass die Verordnung künftig in das EWR-Abkommen aufgenommen wird, wodurch Island stärker an den übergeordneten europäischen Regulierungsrahmen für Kryptowährungen angeglichen wird“, betonte Nummelin.
Sie hob hervor, dass Islands Kryptogesetze stabil geblieben sind, auch wenn andere europäische Rechtsordnungen Schritte unternommen haben, um sich an die MiCA anzupassen. „Die wichtigste Entwicklung, die es zu beobachten gilt, ist die letztendliche Aufnahme der MiCA in das EWR-Abkommen, auch wenn noch kein offizieller Zeitplan bekannt gegeben wurde“, schloss sie.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












