Die Bitcoin-Position von Strategy ist auf 846.842 BTC angestiegen, nachdem das Unternehmen einen dramatischen Einbruch des Kryptomarktes im Jahr 2022 überstanden hat, der seine Bilanz und seinen Aktienkurs stark unter Druck gesetzt hatte. Michael Saylor erklärte, das Unternehmen habe über 60 Milliarden US-Dollar aufgenommen, 716.000 BTC hinzugewonnen und verfüge nun über Reserven, die die Schulden um etwa 48 Milliarden US-Dollar übersteigen.
Michael Saylor reflektiert über die Bitcoin-Krise bei Strategy, nachdem der BTC-Kurs unter 16.000 Dollar gefallen war

Das Wichtigste auf einen Blick
- Strategy hat den Krypto-Winter mit deutlich größeren Bitcoin-Reserven und neuer Aufmerksamkeit seitens der Anleger überstanden.
- Die Kapitalbeschaffungen trugen dazu bei, mehr als 716.000 BTC an zusätzlichen Unternehmensbeständen zu finanzieren.
- Saylor bezeichnet Bitcoin nun als digitales Kapital, das die zukünftige Finanzinfrastruktur stützt.
Vom Rand des Bärenmarkts zum Bitcoin-Imperium: Strategy’s Ausbau um 716.000 BTC seit 2022
Am 20. Juni griff Michael Saylor, Executive Chairman von Strategy (Nasdaq: MSTR), eine Rede aus dem Jahr 2022 wieder auf und hob hervor, wie stark sich die Marktbedingungen nach dieser Präsentation verschlechtert hatten. In den folgenden Monaten verschlechterten sich die Bedingungen erheblich.
Als der Bitcoin-Kurs unter 16.000 US-Dollar sank und das Vertrauen im gesamten Kryptosektor schwand, sah sich Strategy mit einem der schwierigsten Momente seiner Geschichte konfrontiert. Die Bilanz des Unternehmens geriet unter intensive Beobachtung, als der Wert seiner Bitcoin-Bestände einbrach, die MSTR-Aktie in den 13-Dollar-Bereich fiel und Kritiker bezweifelten, ob die aggressive Bitcoin-Strategie des Unternehmens den anhaltenden Marktabschwung überstehen könnte.
„Als ich diese Rede im Oktober 2022 hielt, notierte Bitcoin bei knapp 20.000 US-Dollar, Strategy hielt 130.000 BTC im Wert von etwa 2,6 Milliarden US-Dollar, und $MSTR lag splitbereinigt bei ~24 US-Dollar“, reflektierte Saylor und fügte hinzu:
„Wochen später, nachdem Bitcoin unter 16.000 US-Dollar gefallen war, überstiegen unsere Schulden den Gesamtwert unserer BTC- und Barreserven um etwa 300 Millionen US-Dollar, und $MSTR fiel bis zum Jahresende in den 13-Dollar-Bereich.“
Zum Zeitpunkt der Rede im Oktober 2022 firmierte das Unternehmen noch unter dem Namen MicroStrategy, und seine Strategie zum Aufbau eines Bitcoin-Bestands war bereits in vollem Gange. Nachdem MicroStrategy im August 2020 mit dem Kauf begonnen hatte, baute das Unternehmen seine Bestände durch Barreserven, Fremdfinanzierung und Aktienemissionen aus. Bis Oktober 2022 hatte es 130.000 BTC angesammelt und war damit der größte Bitcoin-Inhaber unter den Unternehmen. Das Dashboard des Unternehmens weist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels Bestände von 846.842 BTC aus, wobei die BTC-Reserven mit 53,83 Milliarden US-Dollar bewertet sind. Das Dashboard listet US-Dollar-Reserven in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar, Schulden in Höhe von 6,75 Milliarden US-Dollar und Vorzugsaktien im Wert von 15,48 Milliarden US-Dollar auf, während die MSTR-Aktie bei 112,53 US-Dollar gehandelt wurde und eine Marktkapitalisierung von 40,1 Milliarden US-Dollar aufwies.
Das Comeback: Vom Bitcoin-Winter zu einer 48-Milliarden-Dollar-Wende
Die Kapitalbeschaffung wurde zu einem zentralen Element der anschließenden Expansion des Unternehmens. Saylor erklärte, dass Strategy nach dem Abschwung im Jahr 2022 mehr als 60 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem Kapital beschafft und diese Mittel im Rahmen seiner langfristigen Unternehmensstrategie für weitere Bitcoin-Käufe eingesetzt habe.
Seit dem Tiefpunkt des Krypto-Winters 2022 hat Strategy mehr als 716.000 BTC angehäuft und seine Bitcoin-Reserven drastisch ausgebaut. Laut Saylor hat sich das Unternehmen von einer Phase, in der die Schulden den Wert seiner BTC- und Barreserven überstiegen, zu einer Situation entwickelt, in der seine Bitcoin- und US-Dollar-Reserven die Schulden um rund 48 Milliarden Dollar übersteigen.
„Wir sind konzentriert geblieben, haben das Unternehmen gestärkt und unsere Strategie umgesetzt. Seitdem hat Strategy über 60 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem Kapital aufgenommen und in Bitcoin investiert, wodurch mehr als 716.000 BTC hinzukamen“, sagte Saylor und merkte an:
„Heute übersteigen unsere BTC- und USD-Reserven die Schulden um etwa 48 Milliarden US-Dollar. Vielen Dank an alle, die daran geglaubt, durchgehalten und eine langfristige Perspektive eingenommen haben.“
Über die Akquisitionsstrategie von Strategy hinaus hat Saylor kürzlich seine öffentliche These zur Rolle von Bitcoin im globalen Finanzwesen erweitert. Er beschrieb Bitcoin als „Digital Capital“ und skizzierte ein fünfstufiges Rahmenwerk, bestehend aus „Digital Capital“, „Digital Credit“, „Digital Money“, „Digital Yield“ und „Digital Equity“, wobei er argumentierte, dass Finanzprodukte rund um BTC aufgebaut werden können, ohne das Basisprotokoll von Bitcoin zu verändern.
Saylor hat zudem vier konkurrierende Bitcoin-Ideologien identifiziert: Bitcoin-Maximalisten, Bitcoin-Kapitalisten, Bitcoin-Technologen und Bitcoin-Fundamentalisten. Er charakterisierte diese Gruppen als Vertreter unterschiedlicher Prioritäten in den Bereichen Geldpolitik, Akzeptanz, technische Entwicklung und Netzwerk-Governance, wobei er gleichzeitig die Ansicht vertrat, dass ein Großteil des zukünftigen Wachstums von Bitcoin über finanzielle und technologische Schichten erfolgen werde, die auf dem Netzwerk aufsetzen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











