Die Aktien von Strategy Inc. fielen um etwa 7 %, nachdem das Unternehmen seine Ergebnisse für das zweite Quartal veröffentlicht hatte, während Peter Schiff argumentierte, dass die Finanzierungsprioritäten von STRC die MSTR-Aktionäre zunehmend benachteiligten. Der Streit verdeutlicht die gegensätzlichen Ansichten hinsichtlich der Stabilität von Vorzugsaktien, der Bitcoin-Reserven und des Werts der Stammaktien.
Peter Schiff sagt, der STRC-Plan von Strategy schade den MSTR-Aktionären

Das Wichtigste auf einen Blick
- Peter Schiff argumentiert, dass die STRC-Politik von Strategy den MSTR-Aktionären schadet.
- Strategy nutzt Reserven und Rückkäufe, um Vorzugsaktien zu stützen und die Liquidität aufrechtzuerhalten.
- Anleger sehen sich mit widersprüchlichen Ansichten zur Kapitalstrategie des Unternehmens konfrontiert.
Schiff kritisiert die STRC-Priorität von Strategy
Der Verkaufsdruck rund um Strategy Inc. (Nasdaq: MSTR) verstärkte sich am 31. Juli, nachdem das Unternehmen seine Ergebnisse für das zweite Quartal veröffentlicht hatte und Peter Schiff das erklärte Ziel, den STRC-Kurs nahe seinem Nennwert von 100 US-Dollar zu halten, in Frage stellte. Die Kritik lenkte die Aufmerksamkeit weg vom Aufbau von Bitcoin-Beständen hin zu der Frage, ob die Verpflichtungen von Strategy gegenüber Vorzugsaktien die Renditen, die Liquidität oder den Zugang zu Kapital für Stammaktionäre schwächen könnten. Schiff schrieb am 31. Juli in einem X-Beitrag, dass die STRC-Politik von Strategy einen direkten Konflikt zwischen Vorzugsaktionären und Inhabern der öffentlich gehandelten Stammaktien des Unternehmens schaffe:
„Bitcoin bricht heute ein, angeführt von $MSTR, das um 7 % nachgab, nachdem Saylor heute Morgen in einem X-Beitrag erklärt hatte, dass das ‚vorrangige Unternehmensziel‘ von Strategy nicht darin bestehe, den Shareholder Value zu maximieren, sondern ‚dass $STRC im Laufe der Zeit bei 99–100 US-Dollar gehandelt wird‘. Mit anderen Worten: Die MSTR-Aktionäre sind auf dem Trockenen.“
Seine Schlussfolgerung stellt eine Anlageempfehlung dar, während Strategy das STRC-Ziel als Teil seines umfassenderen Kapitalrahmens für digitale Kredite beschreibt, der darauf abzielt, die Kapitalstruktur des Unternehmens zu stabilisieren. Die Meinungsverschiedenheit dreht sich darum, ob der Schutz von Vorzugsaktien das Finanzierungsmodell des Unternehmens stärkt oder Ressourcen umleitet, die andernfalls den MSTR-Aktionären zugutekommen könnten.
Die Unterstützung der Vorzugsaktien gestaltet den Kapitalplan von Strategy neu
In den Unternehmensveröffentlichungen werden die variable Dividende von STRC und das Kursziel von 100 $ beschrieben. STRC ist die an der Nasdaq notierte unbefristete Vorzugsaktie von Strategy, die unter dem Namen „Stretch“ vermarktet wird und derzeit eine jährliche Bardividende von 12 % in halbmonatlichen Raten auszahlt. Die variable Dividendenrate wird monatlich angepasst, um den Handel der Aktien nahe ihrem Nennwert von 100 US-Dollar zu fördern und Kursschwankungen zu verringern. Diese Struktur bietet Strategy einen weiteren Finanzierungskanal für den Erwerb von Bitcoin, verpflichtet das Management jedoch gleichzeitig, Dividendenverpflichtungen, Liquiditätsreserven, die Preisgestaltung der Vorzugsaktien und die Wertentwicklung der Stammaktien in Einklang zu bringen.
Ein umfassenderer Kapitalrahmen für digitale Kredite genehmigt Rückkäufe von Wertpapieren für digitale Kredite in Höhe von bis zu 1 Milliarde US-Dollar sowie weitere 1 Milliarde US-Dollar für mögliche MSTR-Aktienrückkäufe. Das Unternehmen hat zudem eine größere Dollarreserve gebildet und Bedingungen für den Verkauf von Bitcoin festgelegt, wodurch mehrere Instrumente zur Unterstützung von Vorzugsdividenden, der Marktpreisbildung und der unternehmerischen Flexibilität geschaffen wurden.
Anleger wägen Verwässerung gegen finanzielle Stabilität ab
Das Management hat seine Dollar-Reserve auf rund 3,75 Milliarden US-Dollar aufgestockt, was eine Deckung der Vorzugsdividenden und Zinsaufwendungen für schätzungsweise 2,1 Jahre gewährleistet, und gleichzeitig 288.930 STRC-Aktien für etwa 25 Millionen US-Dollar zurückgekauft. Diese Maßnahmen verdeutlichen die Bemühungen von Strategy, seine Vorzugsaktienstruktur zu stärken und gleichzeitig die finanzielle Flexibilität zu bewahren, auch wenn die Anleger hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf die Stammaktionäre weiterhin geteilter Meinung sind. Schiff, ein langjähriger Bitcoin-Kritiker, hat wiederholt argumentiert, dass der Einsatz von Vorzugsaktien und Kapitalerhöhungen durch Strategy zu einer Verwässerung der Stammaktionäre führen könnte, während Gläubiger und Vorzugsaktionäre zunehmend davon profitieren würden. Andere Marktteilnehmer sind zu anderen Schlussfolgerungen gelangt. Grayscale Research argumentierte, dass der Bitcoin-Verkauf von Strategy in Höhe von 216 Millionen US-Dollar das Finanzierungsrisiko verringert habe und dass die anschließende Erholung von STRC das wachsende Vertrauen des Marktes in die Kapitalstruktur und die finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens widerspiegele.
Die nächste Bewährungsprobe steht bevor, wenn Strategy künftige Bitcoin-Käufe, Verpflichtungen zur Ausschüttung von Vorzugsdividenden, mögliche Rückkäufe und den Marktdruck auf seine Stammaktien gegeneinander abwägen muss. Jegliche weiteren Bitcoin-Verkäufe oder Änderungen der Rücklagen könnten zeigen, ob die Unterstützung durch STRC die Kapitalstruktur insgesamt stärkt oder Schiffs Bedenken hinsichtlich der MSTR-Aktionäre verstärkt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












