Die realisierte Volatilität von Bitcoin über einen Monat ist laut Glassnode auf einem historischen Tiefstand. Die statistische Analyse des Unternehmens identifiziert das Angebot der Langzeitinhaber als wichtigste erklärende Variable. Marktkapitalisierung, Handelsumsatz und Derivatepositionen weisen deutlich schwächere Zusammenhänge auf.
Bitcoin-Volatilität auf historischem Tiefstand – Langfristige Anleger dominieren

Wichtige Erkenntnisse
- Das Angebot der Langzeitinhaber erklärt fast 19 % der Volatilitätsvarianz.
- Das illiquide Angebot und die Handelsaktivität belegen in der Analyse den zweiten und dritten Platz.
- Die Marktkapitalisierung macht etwa 3 % der Varianz aus.
Das Angebot der Langzeitinhaber steht in der Glassnode-Analyse an erster Stelle
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notierte Bitcoin bei 78.449,49 US-Dollar, nachdem es nach einem erfolglosen Versuch, über 80.000 US-Dollar zu bleiben, unter 79.000 US-Dollar gefallen war. Ungeachtet dieser kurzfristigen Schwankungen untersuchte Glassnode in einem Beitrag vom 8. September auf X die realisierte Volatilität des letzten Monats, die die Kursschwankungen des vorangegangenen Monats misst. Das Analyseunternehmen schrieb:
„Die BTC-Volatilität befindet sich derzeit auf einem historischen Tiefstand.“
Glassnode verglich 13 Variablen danach, inwieweit jede einzelne die Varianz der detrendierten Volatilität von Bitcoin erklärte. Durch das Detrendieren wird die längerfristige statistische Richtung der Daten entfernt, wodurch kurzfristigere Zusammenhänge sichtbar werden. Das Angebot der Langzeitinhaber lag mit fast 19 % an der Spitze, gefolgt vom illiquiden Angebot mit etwa 12 % und der „Liveliness“ – einem Maß für die Ausgabaktivität älterer Coins – mit etwa 11 %.

Die Konzentration der Inhaber prägt die Handelsbedingungen
Die Marktkapitalisierung rangierte im Vergleich von Glassnode fast ganz am Ende und erklärte etwas mehr als 3 % der Varianz. Die Umlaufgeschwindigkeit, die das On-Chain-Transaktionsvolumen im Verhältnis zur Marktkapitalisierung misst, ergab ein ähnliches Ergebnis. Das Spot-Volumen erklärte etwa 7 %, während Hebelwirkung, Börsenguthaben und offene Futures-Positionen zwischen etwa 8 % und 9 % ausmachten. Der längerfristige Rückgang der Bitcoin-Volatilität zeigt sich auch im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen.
Glassnode stuft Coins, die seit mindestens 155 Tagen gehalten werden, im Allgemeinen als Angebot der Langzeitinhaber ein. Diese Gruppe erreichte am 21. Juli ein weiteres Allzeithoch und setzte damit eine Serie von Rekorden fort, nachdem sie im Juni etwa 16,64 Millionen BTC – das entspricht rund 83 % des im Umlauf befindlichen Angebots – erreicht hatte.
Eine erneute Akkumulation durch Langzeitinhaber kann die für den aktiven Handel verfügbare BTC-Menge verringern. Diese Gruppe hat Coins aufgenommen, die von anderen Marktteilnehmern abgegeben wurden, wodurch sich der Bestand stärker in Richtung von Inhabern verlagert hat, bei denen es statistisch gesehen weniger wahrscheinlich ist, dass sie diese kurzfristig ausgeben.
Geringe Volatilität schafft beidseitiges Handelsrisiko
Für Händler haben die Ergebnisse eher Auswirkungen auf das Risikomanagement als dass sie ein Richtungssignal darstellen. Ein geringeres liquides Angebot kann Preisbewegungen dämpfen, solange die Nachfrage ausgeglichen bleibt, aber es kann Preisbewegungen auch verstärken, wenn sich die Nachfrage stark verändert oder ruhende Coins wieder in den Umlauf gelangen. Finanzierungssätze, Hebelwirkung und Futures-Positionen könnten die Anpassung dann noch verstärken.
In früheren Zyklen gingen Phasen ungewöhnlich geringer Volatilität bedeutenden Kursanstiegen bei Bitcoin voraus, obwohl dieses Muster keine verlässliche Prognose liefert. Fidelity Digital Assets untersuchte die Volatilitätsentwicklung von Bitcoin und stufte diese Zusammenhänge als Korrelationen und nicht als Beweis für einen Kausalzusammenhang ein. Die aktuellen Daten beschreiben daher das jüngste Kursverhalten, ohne die nächste Richtung von Bitcoin festzulegen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










