Die Krypto-Börse Luno baut weltweit 20 % ihrer Belegschaft ab, wobei die genaue Zahl der betroffenen Mitarbeiter – einschließlich derjenigen in Südafrika – nicht bekannt gegeben wurde.
Luno baut 20 % seiner weltweiten Belegschaft ab, da die Automatisierung die Prioritäten der Kryptobörse verändert

Das Wichtigste im Überblick
- Luno, eine Tochtergesellschaft der Digital Currency Group, hat seine Belegschaft um 20 % reduziert, um ein schlankeres Betriebsmodell aufzubauen.
- Der Rückgang im Privatkundenhandel führte zu Lunos zweitem großen Personalabbau, nachdem bereits im Januar 2023 35 % der Stellen gestrichen worden waren.
- Luno wird sich auf drei Kernplattformbereiche konzentrieren und sich bis zum 1. September 2026 aus Nicht-Kernmärkten zurückziehen.
Zweite Entlassungswelle
Die Kryptowährungsbörse Luno baut 20 % ihrer weltweiten Belegschaft ab und gliedert ihren Betrieb angesichts eines Rückgangs im Privatkundenhandel und einer zunehmenden Automatisierung in drei eigenständige Einheiten um, wie CEO James Lanigan am 28. Juli bekannt gab. Das Unternehmen gab jedoch keine Angaben zur Gesamtzahl der von den Entlassungen betroffenen Mitarbeiter bekannt.
Auch südafrikanische Mitarbeiter gehören zu den Entlassenen, obwohl konkrete regionale Zahlen nicht bestätigt wurden. Luno, das seinen Hauptsitz in London hat und in ganz Afrika und Asien tätig ist, gehört zur US-amerikanischen Digital Currency Group.
„Das war eine sehr schwierige Entscheidung, die wir nicht auf die leichte Schulter genommen haben“, erklärte Lanigan in einer Stellungnahme. „Wir haben unglaubliche Mitarbeiter in unserem gesamten Unternehmen, und es fällt uns schwer, uns von Kollegen zu verabschieden, die so viel beigetragen haben. Aber es ist eine Entscheidung, die wir treffen mussten – für unsere Kunden, unser verbleibendes Team und unsere langfristige Mission –, nämlich eine Struktur aufzubauen, die nachhaltig und zielgerichtet ist.“
Die Entlassungen stellen die zweite große Entlassungswelle bei der Plattform innerhalb von dreieinhalb Jahren dar. Im Januar 2023, während einer schweren Einbruchphase auf dem Markt für digitale Vermögenswerte, baute Luno 35 % seiner Belegschaft ab, die damals etwa 960 Mitarbeiter umfasste.
In Südafrika, wo Luno ursprünglich im Jahr 2013 gegründet wurde, hat das Unternehmen gemäß Abschnitt 189 des südafrikanischen Arbeitsbeziehungsgesetzes formelle Konsultationen mit den betroffenen Mitarbeitern eingeleitet.
Vertreter des Unternehmens nannten einen zyklischen Einbruch der Krypto-Aktivitäten im Privatkundenbereich sowie laufende Investitionen in automatisierte Tools als Hauptgründe für die Umstrukturierung. Luno erklärte, dass die Integration automatisierter Systeme den Ressourcenbedarf grundlegend verändert habe, wodurch eine schlankere Betriebsstruktur erforderlich geworden sei.
Neben dem Personalabbau strukturiert Luno seine Betriebsabläufe neu und gliedert das Unternehmen in drei einheitliche Geschäftsbereiche, die auf einer einzigen Kernplattform basieren. Zum einen wird die Verbraucherplattform – die über 16 Millionen Nutzer in Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum bedient – mit einer Business-to-Business-API-Integration zusammengeführt. Der Dienst ermöglicht es institutionellen Partnern, unter Nutzung der Backend-Infrastruktur von Luno White-Label-Lösungen für Kryptohandel, Verwahrung und Compliance anzubieten. Der zweite Geschäftsbereich konzentriert sich auf Stablecoin-Lösungen in lokaler Währung in Schwellenländern. Im Mittelpunkt dieser Einheit steht „Zaru“, ein im Februar 2026 eingeführter, durch den Rand gedeckter Stablecoin, der eine kostengünstige Abwicklung rund um die Uhr noch am selben Tag ermöglichen soll. Die dritte Einheit ist ein institutioneller Geschäftsbereich, der einen OTC-Handelsdesk für großvolumige Vermögensumwandlungen und grenzüberschreitende Währungsabwicklungsnetzwerke anbietet.
Berichten zufolge folgt die jüngste Umstrukturierung auf eine kürzlich erfolgte Verkleinerung der globalen Präsenz von Luno. Die Plattform hat Nutzer in ausgewählten Märkten darüber informiert, dass die Dienste zum 1. September 2026 eingestellt werden. Einzahlungen auf Konten und Kauffunktionen wurden am 1. Juni deaktiviert; Kunden haben bis zum 31. August Zeit, ihre Bestände zu veräußern und Gelder auf lokale Bankkonten abzuheben.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.









