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ASIC deckt 3.106 Krypto-Betrugsfälle auf, während KI-Netzwerke die Ersparnisse der Australier ins Visier nehmen

Im Geschäftsjahr 26 hat die australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) über 19.400 Online-Betrugsfälle aufgedeckt – ein Anstieg um 182 % –, darunter 3.106 Investitionsplattformen für Kryptowährungen.

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ASIC deckt 3.106 Krypto-Betrugsfälle auf, während KI-Netzwerke die Ersparnisse der Australier ins Visier nehmen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die ASIC hat im Geschäftsjahr 26 über 19.400 Online-Betrugsfälle und 3.106 gefälschte Krypto-Plattformen zerschlagen.
  • Deepfakes von Persönlichkeiten wie Anthony Albanese führten zu gemeldeten Verlusten in Australien in Höhe von über 5,3 Mio. AUD.
  • Die ASIC fordert Anleger dringend auf, Unternehmen in ihren offiziellen Berufsregistern zu überprüfen, bevor sie Geld überweisen.

Wie kriminelle Vereinigungen Deepfakes und KI-Infrastruktur nutzen

Die australische Wertpapieraufsichtsbehörde hat eine eindringliche Warnung an Anleger herausgegeben, da ausgeklügelte, KI-generierte Betrugsnetzwerke – die häufig auf gefälschten Kryptowährungsplattformen und Deepfake-Empfehlungen basieren – weiterhin die Ersparnisse der Australier ins Visier nehmen.

In einer Pressemitteilung vom 17. August 2026 gab die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) bekannt, dass sie im vergangenen Geschäftsjahr 3.106 Kryptowährungs-Investmentbetrugsfälle aufgedeckt hat, was einem Anstieg von fast 30 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Insgesamt hat die ASIC im Geschäftsjahr 26 mehr als 19.400 Online-Betrugsfälle unterbunden – ein Anstieg um 182 % –, darunter Tausende gefälschter Investitionsplattformen und Phishing-Betrugsmaschen. Kryptowährungsbetrug bleibt einer der Hauptanziehungspunkte für Cyberkriminelle, die die Neugier der Öffentlichkeit auf neuartige Investitionsplattformen ausnutzen. Den Aufsichtsbehörden zufolge kombinieren Betrüger zunehmend generative KI-Tools mit der Nachahmung bekannter Prominenter, um Krypto-Anlageprodukte zu bewerben. Anstatt sich auf einzelne Betrugswebsites zu verlassen, bauen kriminelle Netzwerke mittlerweile miteinander verflochtene Betrugsnetze auf, die darauf ausgelegt sind, einfache Websuchen zu umgehen.

Potenzielle Anleger, die durch Social-Media-Anzeigen für hochverzinsliche Anlageplattformen angesprochen werden, werden durch sorgfältig inszenierte Online-Ökosysteme geführt, zu denen auch Deepfake-Videos gehören, in denen politische Persönlichkeiten für automatisierte Krypto-Handelsbots werben.

Betrüger haben gefälschte Nachrichtenartikel verfasst und Medienwebsites nachgebildet, in denen die gefälschten Plattformen für digitale Vermögenswerte gelobt werden. In einigen Fällen liefern KI-generierte Bewertungen und Social-Media-Kommentare einen künstlichen „sozialen Beweis“. Den Opfern werden manchmal geringe anfängliche Renditen auf gefälschten Nutzer-Dashboards angezeigt, um Vertrauen aufzubauen, bevor sie unter Druck gesetzt werden, größere Einzahlungen zu tätigen.

Sobald die Opfer ihr Geld übergeben oder Krypto-Vermögenswerte an diese Plattformen überweisen, werden die Gelder direkt an kriminelle Syndikate im Ausland weitergeleitet und sind damit verloren.

Prominente Persönlichkeiten für Finanzbetrug missbraucht

Nach Angaben des National Anti-Scam Centre gehörten zu den im Geschäftsjahr 26 am häufigsten imitierten Persönlichkeiten in diesen Betrugsmaschen der australische Premierminister Anthony Albanese, die Finanzkommentatoren Tom Piotrowski und Alan Kohler sowie weitere prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, auf die gemeldete Verluste in Höhe von mehr als 7,4 Millionen Dollar entfielen.

Die Vorsitzende der ASIC, Sarah Court, warnte, dass die rasante Entwicklung generativer KI es für normale Verbraucher deutlich schwieriger gemacht habe, Online-Anlagebetrug zu erkennen.

„KI macht Anlagebetrug überzeugender und schwerer zu erkennen. Eine einfache Online-Suche reicht nicht aus, um zu überprüfen, ob ein Angebot seriös ist“, so Court. „Das Vorhandensein von professionell gestalteten Inhalten, bekannten Marken oder überzeugenden Erfahrungsberichten bedeutet nicht, dass eine Anlage seriös ist.“

Die ASIC wies darauf hin, dass Betrüger häufig Angaben zur australischen Finanzdienstleistungslizenz missbrauchen oder fälschen, um ihren gefälschten Krypto-Plattformen den Anschein von Legitimität zu verleihen. Als Reaktion auf die Zunahme von KI-gestütztem Krypto- und Finanzbetrug fordern die ASIC und Scamwatch Verbraucher dringend auf, strenge Überprüfungsmaßnahmen zu ergreifen, bevor sie Geld oder digitale Vermögenswerte überweisen. Zu diesen Maßnahmen gehören das Zurückhalten von Geldern oder Daten, die Suche in den offiziellen, kostenlosen öffentlichen Berufsregistern der ASIC, um zu überprüfen, ob das hinter der Plattform stehende Unternehmen über eine Lizenz zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien verfügt, sowie die Überprüfung, ob die Kontaktdaten übereinstimmen.

Potenzielle Anleger müssen zudem offizielle Quellen wie die „Moneysmart Investor Alert List“ überprüfen, um festzustellen, ob ein Unternehmen oder eine Domain bereits als mutmaßlicher Betrugsfall gemeldet wurde.

Zwar hat die ASIC in den letzten drei Jahren mehr als 33.400 bösartige Links, gefälschte Plattformen und Social-Media-Anzeigen entfernt, doch betonen die Behörden, dass Prävention nach wie vor die wichtigste Verteidigungsmaßnahme gegen Anlagebetrug aus ausländischen Rechtsräumen ist.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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