Bereitgestellt von

Trump Media gibt den Ausbau von „Truth Predict“ auf und entscheidet sich stattdessen für Crypto.com

Trump Media hat seine Pläne aufgegeben, einen Prognosemarkt direkt in Truth Social zu integrieren, und sich stattdessen dafür entschieden, die bestehenden Prognoseprodukte von Crypto.com an seine Nutzer zu vermarkten.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Trump Media gibt den Ausbau von „Truth Predict“ auf und entscheidet sich stattdessen für Crypto.com

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Trump Media hat „Truth Predict“ im Jahr 2026 eingestellt, was darauf hindeutet, dass der Vertrieb den Aufbau eigener Börsen übertrumpfen könnte.
  • Crypto.com gewinnt im Jahr 2026 Nutzer von „Truth Social“ hinzu und stärkt damit das durch Börsen getriebene Wachstum des Prognosemarktes.
  • Trump Media könnte nach 2026 weitere Partner hinzuholen, was darauf hindeutet, dass Prognoseplattformen als gemeinsame Infrastruktur dienen sollen.

Trump Media verwerfen ursprüngliche Idee eines Prognosemarkts zugunsten einer neuen Partnerschaft mit Crypto.com

Diese Kursänderung bedeutet faktisch das Aus für die ursprüngliche Version von „Truth Predict“ noch vor dem Start und bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Zukunft der Prognosemärkte: Sie werden zunehmend zum Mainstream, werden aber auch zunehmend von etablierten Börsen dominiert, die über die erforderliche regulatorische Infrastruktur für deren Betrieb verfügen.

Als Trump Media im Oktober 2025 „Truth Predict“ ankündigte, waren die Ambitionen noch deutlich größer. „Truth Social“ sollte die erste Social-Media-Plattform mit integrierten Prognosemarkt-Funktionen werden, die es Nutzern ermöglicht, über „Derivatives North America“ von Crypto.com Kontrakte zu Wahlen, Inflation, Zinssätzen, Rohstoffen und Sport zu handeln.

Nun zieht sich Trump Media aus dem eigenen Betrieb dieses Angebots zurück.

Der Interims-CEO Kevin McGurn erklärte, die Prognosemarktbranche sei zu einem „ziemlich überfüllten Markt mit etablierten Unternehmen“ geworden, während Trump Media seine Ressourcen auf sein Mediengeschäft und die geplante Fusion mit dem Fusionsenergieunternehmen TAE Technologies konzentrieren wolle.

Stattdessen werden die Prognosemarkt-Produkte von Crypto.com im Rahmen einer Marketingvereinbarung bei der Zielgruppe von „Truth Social“ beworben. Trump Media hat zudem angedeutet, dass es ähnliche Vereinbarungen mit anderen Anbietern von Prognosemärkten prüfen könnte.

Die Entscheidung ist gerade wegen der politischen Reichweite von Trump Media bemerkenswert.

Truth Social steht in enger Verbindung zu Präsident Donald Trump und verfügt über eine sehr engagierte Zielgruppe, die sich für Politik und aktuelle Ereignisse interessiert – genau die Art von Inhalten, die dazu beigetragen hat, dass Prognosemärkte wie Polymarket und Kalshi einen explosionsartigen Popularitätsschub erlebt haben.

Das würde Truth Social scheinbar zu einem idealen Ort für die Entwicklung eines nativen Prognoseprodukts machen, doch der Rückzug von Trump Media deutet darauf hin, dass die Verbreitung möglicherweise wertvoller ist als der Besitz der zugrunde liegenden Marktinfrastruktur.

Der Betrieb einer Prognosebörse bedeutet, sich mit Handelstechnologie, Marktüberwachung, Liquidität, Compliance und einem zunehmend umstrittenen regulatorischen Umfeld auseinanderzusetzen. Crypto.com ist bereits über sein bei der CFTC registriertes Derivatgeschäft tätig, was es Trump Media ermöglicht, seiner Zielgruppe Prognosemärkte zugänglich zu machen, ohne die damit verbundene operative Belastung auf sich zu nehmen.

Dies könnte sich zu einem breiteren Modell entwickeln.

Prognosemärkte entwickeln sich weg von eigenständigen Krypto-Kuriositäten hin zu Finanzprodukten, die über etablierte Verbraucherplattformen vertrieben werden.

Für Crypto.com macht die Vereinbarung Truth Social zu einem weiteren potenziellen Kanal zur Kundengewinnung. Für Trump Media könnte dies den Zugang zu einem der am schnellsten wachsenden Bereiche der Finanzbranche ermöglichen, ohne die Infrastruktur selbst aufbauen zu müssen.

Und für Prognosemärkte im Allgemeinen deutet dies darauf hin, dass die nächste Phase der Marktdurchdringung weniger darin bestehen wird, dass jedes Unternehmen eine eigene Börse auf den Markt bringt, sondern vielmehr darin, dass etablierte Prognoseplattformen still und leise zur Infrastruktur werden, auf der alle anderen aufbauen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

Tags in diesem Artikel