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Gefälschte Handelsvolumen: Marktmacher in den VAE bei verdeckter FBI-Ermittlungsoperation ertappt

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Das DOJ hat angekündigt, dass CLS Global FZC LLC sich schuldig bekennen wird, Marktmanipulation und Drahtbetrug begangen zu haben. Wenn der Vergleich genehmigt wird, wird CLS Global eine Strafe von 428.059 US-Dollar zahlen, bestehend aus beschlagnahmter Kryptowährung und einer Geldstrafe.

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Gefälschte Handelsvolumen: Marktmacher in den VAE bei verdeckter FBI-Ermittlungsoperation ertappt

CLS Global bei FBI-Operation aufgeflogen

Das US-Justizministerium (DOJ) gab am 21. Januar bekannt, dass CLS Global FZC LLC zugestimmt hat, sich in einem Anklagepunkt des Verschwörens zur Begehung von Marktmanipulation und Drahtbetrug schuldig zu bekennen. Wenn der Vergleich vom Gericht genehmigt wird, wird CLS Global eine Strafe von 428.059 US-Dollar zahlen, die aus beschlagnahmter Kryptowährung und einer nicht genannten Geldstrafe besteht.

In der Erklärung des DOJ hieß es, dass das Vergleichsabkommen CLS Global auch davon ausschließt, an US-amerikanischen Kryptomärkten teilzunehmen. Die Anklagen gegen CLS Global basieren auf Vorwürfen, dass es seine Kryptowährungshandelsvolumina manipulierte, um Investoren anzulocken. Der in den VAE registrierte Marktmacher wird zudem beschuldigt, die Praxis US-Investoren schmackhaft gemacht zu haben.

Laut DOJ wurde CLS Global von verdeckten Agenten des Federal Bureau of Investigation (FBI) mit einer gefälschten Kryptowährungsfirma namens Nexfundai überlistet. Die verdeckte Operation umfasste ein auf Ethereum basierendes Token, das auf Uniswap gehandelt wurde. Während einer Videokonferenz soll ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter beschrieben haben, wie CLS Global einen “Algorithmus” verwendet, um Handelsvolumina zu erzeugen, die erforderlich sind, um den Anforderungen für die Listung an der Börse gerecht zu werden.

Der Mitarbeiter, der angeblich damit geprahlt hat, dass der Wash-Handel schwer zu verfolgen sei, wusste angeblich, dass die Praxis illegal war.

“Es ist sehr schwer zu verfolgen. . . . Wir machen das für viele Kunden. Ich weiß, dass es Wash-Handel ist und ich weiß, dass die Leute darüber nicht glücklich sein könnten”, sagte der Mitarbeiter.

Im Rahmen seiner Einigung mit dem DOJ soll CLS Global zugestimmt haben, keine Krypto-Handelsplattformen zu nutzen, die US-Investoren zur Verfügung stehen. Es wurde auch zugestimmt, jährliche Zertifikate vorzulegen, die bestätigen, dass seine Geschäftspraktiken den im Vergleich festgelegten Bedingungen entsprechen.

In der Zwischenzeit zeigt die Erklärung, dass das in den VAE registrierte Unternehmen auch Gegenstand einer zivilrechtlichen Durchsetzungsmaßnahme der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) wegen seiner angeblichen Verstöße gegen das Wertpapierrecht ist. Folglich werden die von CLS Global beschlagnahmten oder gezahlten Gelder in die SEC-Resolution eingerechnet und umgekehrt, fügte die DOJ-Erklärung hinzu.

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