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Der britische Olympionike CJ Ujah erscheint im Gerichtssaal in einem Fall von Kryptowährungsbetrug

Der britische Olympia-Sprinter CJ Ujah und neun weitere Personen mussten sich am 28. Mai vor einem britischen Gericht wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit einem organisierten Kryptowährungsbetrug verantworten.

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Der britische Olympionike CJ Ujah erscheint im Gerichtssaal in einem Fall von Kryptowährungsbetrug

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Olympionike CJ Ujah und neun weitere Personen mussten sich am 28. Mai wegen eines organisierten Kryptowährungsbetrugs vor einem britischen Gericht verantworten.
  • Die Bande soll digitale Vermögenswerte aus den Wallets der Opfer abgezogen und von einer einzelnen Person 403.500 US-Dollar gestohlen haben.
  • Alle 10 Angeklagten sollen am 24. Juli vor dem Chelmsford Crown Court erscheinen, um den nächsten Schritt im Verfahren zu vollziehen.

Vorwürfe des Kryptowährungsbetrugs

Der britische Sprinter und Olympionike CJ Ujah erschien kürzlich vor einem britischen Gericht, um sich wegen der Zugehörigkeit zu einer organisierten kriminellen Vereinigung zu verantworten, die einen Kryptowährungsbetrug betrieben haben soll. Ujah, der zuvor bei den Olympischen Spielen in Tokio positiv auf verbotene Substanzen getestet worden war, droht zudem eine Anklage wegen Beteiligung am Handel mit Cannabis. Berichten zufolge gehörte der Sprinter zu den 10 Personen, die in den Betrug verwickelt waren und am 28. Mai vor dem Chelmsford Crown Court erschienen. Die Staatsanwaltschaft warf Ujah und seinen Komplizen vor, ein ausgeklügeltes Betrugsmanöver betrieben zu haben, bei dem sie die Opfer unter dem Deckmantel von Polizeibeamten oder Vertretern von Kryptowährungsunternehmen telefonisch kontaktierten. Die Bande soll die Opfer dazu gebracht haben, ihre Seed-Phrasen preiszugeben, die dann dazu genutzt wurden, digitale Vermögenswerte aus ihren Wallets abzuziehen. In einem Fall verlor ein Opfer laut Staatsanwaltschaft angeblich 403.500 US-Dollar (300.000 Pfund).

Ujahs Erscheinen vor Gericht markiert einen neuen Tiefpunkt für den Athleten, der vor etwa 12 Jahren als erst fünfter Brite die 10-Sekunden-Marke im 100-Meter-Lauf durchbrach, als er 9,96 Sekunden lief. Nachdem er Großbritannien bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 in London zum Gold in der 4×100-Meter-Staffel verholfen hatte, war Ujah Teil der 4×100-Meter-Staffel, die bei den Olympischen Spielen in Tokio Silber holte. Später wurde er jedoch positiv auf zwei verbotene Substanzen getestet, was dazu führte, dass dem britischen Team seine olympischen Medaillen aberkannt wurden. Obwohl er später vom Vorwurf der vorsätzlichen Einnahme verbotener Substanzen freigesprochen wurde, hat der 32-jährige Ujah seit April 2025 nicht mehr an Wettkämpfen teilgenommen. Nach der Gerichtsverhandlung wurden vier Angeklagte – Brandon Mingeli, Louis Richards-Miller, Joseph Umoru und Jami Durston – in Untersuchungshaft genommen, während die übrigen sechs, darunter Ujah, gegen Kaution freigelassen wurden. Sie sollen alle am 24. Juli erneut vor Gericht erscheinen.