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Lasst die freien Märkte frei sein: Die Initiative der SEC könnte die künftigen Krypto-Vorschriften prägen

Vertreter der SEC diskutierten über die Modernisierung von Wertpapiervorschriften, die sich auf börsennotierte Unternehmen mit Bezug zu Kryptowährungen auswirken könnten, wobei hochrangige Aufsichtsbeamte offen in Frage stellten, ob jahrzehntealte Rahmenbedingungen noch für die Märkte für digitale Vermögenswerte geeignet sind. Jim Moloney, Direktor der Abteilung für Unternehmensfinanzierung, erklärte, die Behörde wolle unnötige Belastungen abbauen und „die freien Märkte frei sein lassen“.

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Lasst die freien Märkte frei sein: Die Initiative der SEC könnte die künftigen Krypto-Vorschriften prägen

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Regulierungsbehörden diskutierten über die Modernisierung der Wertpapierregelwerke, da Kryptowährungen weiterhin Teil der allgemeinen politischen Agenda der SEC sind.
  • Die Beamten diskutierten über die Verringerung des Compliance-Aufwands bei gleichzeitiger Erhöhung der Transparenz hinsichtlich der Leitlinien für öffentliche Einreichungen und der Antworten der Mitarbeiter.
  • Vorschläge zur halbjährlichen Berichterstattung könnten letztendlich die Offenlegungserwartungen für Unternehmen mit Bitcoin-Engagement neu gestalten.

SEC-Vorstoß für freien Markt könnte Krypto-Emittenten betreffen

Der Podcast „Material Matters“ der Securities and Exchange Commission (SEC) deutet auf eine umfassendere Initiative zur Modernisierung der Wertpapiervorschriften hin, die im Laufe der Zeit Auswirkungen auf börsennotierte Unternehmen mit Krypto-Engagement haben könnte. In der zweiten Folge, die am 12. Mai veröffentlicht wurde, diskutierte Jim Moloney, Direktor der Abteilung für Unternehmensfinanzierung, in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Paul Atkins über Prinzipien des freien Marktes, die Modernisierung von Vorschriften, Kapitalbildung und eine direktere Einbindung der Mitarbeiter.

Krypto-bezogene Emittenten sind oft in Bereichen tätig, in denen die Regulierung nach wie vor komplex ist, darunter Verwahrung, Token-Aktivitäten, Bitcoin-Engagement, Cybersicherheit und bilanzielle Behandlung. Moloney sagte, dass Fragen zu Krypto-Assets neben der Vereinfachung der Offenlegung, Proxy-Regeln und klimabezogenen Vorschriften zu den Initiativen auf der Agenda der Abteilung gehören.

„Wir können einfach nicht untätig bleiben und davon ausgehen, dass das, was vor 50 oder 80 Jahren entwickelt wurde, heute noch gilt. Die Gesetze und Vorschriften müssen aktualisiert werden und den neuen Technologien Rechnung tragen“, betonte er und fügte hinzu:

„Wir wollen Unternehmer dabei unterstützen, ihre Ideen zur Entwicklung dieser Geschäftsmodelle voranzubringen. Lasst die freien Märkte frei sein.“

Diese Formulierung könnte Auswirkungen auf Krypto-Unternehmen haben, die argumentiert haben, dass bestehende Wertpapierrahmen nicht vollständig mit den Märkten für digitale Vermögenswerte und blockchainbasierten Geschäftsmodellen im Einklang stehen. Moloney beschrieb die Notwendigkeit, ältere Rahmenbedingungen neu zu bewerten, unnötige Belastungen abzubauen und die Behörde reaktionsfähiger gegenüber den Marktteilnehmern zu machen. Für Krypto-Emittenten könnte dies Auswirkungen darauf haben, wie Unternehmen Feedback einholen, Einreichungen strukturieren und wesentliche Risiken an Investoren kommunizieren.

Krypto-Unternehmen könnten einen flexibleren Ansatz der SEC erleben

Mehrere Teile der Diskussion könnten Krypto-Emittenten betreffen, ohne dass es zu unmittelbaren Regeländerungen kommt. Moloney ging auf die Vereinfachung der Offenlegung, die halbjährliche Berichterstattung, die Regulation S-K und die erneute Nutzung von Leitlinien für Mitarbeiter ein. Jeder dieser Bereiche könnte beeinflussen, wie Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte mit der SEC interagieren, darunter Miner, Treasury-Unternehmen und Krypto-Plattformen.

Ein offenerer Prozess innerhalb der Abteilung für Unternehmensfinanzierung könnte für Unternehmen relevant sein, die Klarheit bezüglich Registrierungserklärungen, öffentlicher Einreichungen oder Offenlegungen zu digitalen Vermögenswerten suchen. Moloney erklärte, die Abteilung habe die Veröffentlichung von Antworten auf wiederkehrende Marktfragen wieder aufgenommen, nachdem die Teilnehmer mehr Transparenz gefordert hatten. Diese Veränderung könnte Emittenten klarere Leitlinien bieten, bevor sie Entscheidungen über Einreichungen treffen oder Aktivitäten auf dem öffentlichen Markt verfolgen.

Atkins erklärte:

„Ein Punkt, über den wir im Zusammenhang mit Ihrer Abteilung gesprochen haben, ist, offener für Fragen von Emittenten und anderen Personen zu sein.“

Die Häufigkeit der Berichterstattung ist ein weiterer möglicher Druckpunkt. Moloney ging auf Bedenken ein, dass börsennotierte Unternehmen viel Zeit damit verbringen, jedes Jahr drei Quartalsberichte und einen Jahresbericht zu erstellen. Sollte für einige Emittenten eine halbjährliche Berichterstattung möglich werden, könnten börsennotierte Unternehmen mit Engagements in digitalen Vermögenswerten weiterhin Form 8-K-Einreichungen, Gewinnkonferenzen und andere Investoren-Updates nutzen, um wesentliche Entwicklungen zu melden.

Die erste Folge von „Material Matters“ der SEC, die am 16. April veröffentlicht wurde, stellte Kryptowährungen ebenfalls in den Mittelpunkt der übergeordneten Prioritäten der SEC. Atkins sagte, die Regulierung digitaler Vermögenswerte stehe „wirklich ganz oben auf unserer Liste“ und verband diese Bemühungen mit dem Ziel von Präsident Donald Trump, die Vereinigten Staaten zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen. Kommissarin Hester Peirce fügte hinzu, dass den Regulierungsbehörden nach wie vor ein Rahmen für die Struktur des Kryptospotmarktes fehle, was zeige, dass die Aufsicht über digitale Vermögenswerte weiterhin ein aktiver Schwerpunkt in mehreren Bereichen der Agenda der Behörde sei.

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