Brian Armstrong, CEO von Coinbase, sagt, dass Klarheit in Bezug auf die Regulierung von Kryptowährungen kommen wird, ganz gleich, was als Nächstes geschieht – sei es eine Abstimmung im Senat am 15. September oder neue Bundesvorschriften am darauffolgenden Tag.
Armstrong: Klarheit in Sachen Kryptowährungen ist so oder so in Sicht, da die Abstimmung im Senat näher rückt

Das Wichtigste auf einen Blick
- Brian Armstrong, CEO von Coinbase, erinnerte seine Follower daran, dass für eine Abstimmung im Senat über die Beendigung der Debatte zum CLARITY Act am 15. September 60 Stimmen erforderlich sind.
- CFTC-Vorsitzender Mike Selig hat für den 16. September neue Krypto-Vorschriften geplant, falls der Gesetzentwurf erneut ins Stocken gerät.
- Armstrong rechnet zudem damit, dass der Bitcoin-Kurs bis 2030 auf 300.000 bis 400.000 US-Dollar steigen wird, sobald sich die regulatorische Klarheit festigt.
Armstrongs „Either-Way“-Wette
Brian Armstrong, der Geschäftsführer von Coinbase, wandte sich auf X mit einer Botschaft an die Nutzer, um die Gemüter vor der entscheidenden Abstimmung über die Kryptogesetzgebung im nächsten Monat zu beruhigen. „Es sieht so aus, als käme CLARITY so oder so“, schrieb Armstrong und skizzierte zwei vorhersehbare Szenarien:
- Mehr als 60 Stimmen im Senat am 15. September
- Eine neue Reihe von Vorschriften der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und der Securities and Exchange Commission (SEC) am 16. September.
Zur kurzen Erinnerung: Der CLARITY Act, offiziell „Digital Asset Market Clarity Act“, wurde 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet, bevor er im Sommer im Senat ins Stocken geriet. Das Repräsentantenhaus verabschiedete den Gesetzentwurf am 17. Juli 2025 mit einer deutlichen Mehrheit von 294 zu 134 Stimmen, wobei 78 Demokraten die Seiten wechselten (ein Beweis dafür, dass der CLARITY Act selbst in einem gespaltenen Kongress parteiübergreifende Unterstützung finden kann).
Im Senat verfügen die Republikaner über 53 Sitze, sodass Mehrheitsführer John Thune mindestens sieben Stimmen der Demokraten benötigt, um die Schwelle von 60 Stimmen für die Beendigung der Debatte („Cloture“) zu erreichen und die Debatte über den Gesetzentwurf selbst zu eröffnen, anstatt ihn direkt zu verabschieden. Thune reichte den Antrag auf Beendigung der Debatte am 8. August ein und legte die Verfahrensabstimmung für den 15. September um 14:00 Uhr fest. Eine gescheiterte Abstimmung über die Beendigung der Debatte würde den CLARITY Act nicht unbedingt sofort zum Scheitern bringen, aber sie wäre ein schwerer Schlag für die Hoffnungen auf eine Verabschiedung in diesem Jahr. Die Demokraten haben vor ihrer Zustimmung auf strengere Bestimmungen zu Ethik, Interessenkonflikten und illegaler Finanzierung gedrängt, während die Republikaner der Schaffung von regulatorischer Sicherheit für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte Priorität eingeräumt haben. Armstrong hat zuvor direkt Druck auf die Gesetzgeber ausgeübt und argumentiert, dass die meisten Amerikaner klare Krypto-Regeln unterstützen und dass die Wähler genau verfolgen, wie ihre Senatoren abstimmen.
Der Notfallplan der Aufsichtsbehörden
CFTC-Vorsitzender Mike Selig hat seine Mitarbeiter angewiesen, mit der Einrichtung einer Registrierungskategorie für den „Krypto-Asset-Markt“ zu beginnen, ähnlich dem bestehenden Rahmenwerk der Behörde für designierte Vertragsmärkte, das auch ohne neue Gesetzgebung auf Handelsplätze für digitale Vermögenswerte angewendet werden könnte.
Die SEC und die CFTC führen zudem seit Januar eine gemeinsame Initiative namens „Project Crypto“ durch, und im März veröffentlichten die beiden Behörden einen gemeinsamen Auslegungsrahmen, der damit begann, digitale Vermögenswerte in fünf Kategorien einzuteilen – ein erster Entwurf dafür, wie die Regulierungsbehörden Kryptowährungen auch ohne ein Gesetz zur Marktstruktur behandeln könnten.
Bitcoin.com News hat darüber berichtet, dass die Aufsichtsbehörden angesichts des Stillstands des CLARITY Act ihre eigenen Wege im Kryptobereich beschreiten – was einmal mehr zeigt, dass die Behörden nicht darauf warten, dass der Kongress handelt.
Eine größere Wette auf Bitcoin
Armstrongs Optimismus hinsichtlich regulatorischer Klarheit steht im Zusammenhang mit einer umfassenderen, kühneren Prognose, die er diese Woche zum Bitcoin-Kurs abgegeben hat. In der Sendung „Varney & Co.“ von Fox Business sagte Armstrong, es sei sehr wahrscheinlich, dass Bitcoin bis 2030 300.000 bis 400.000 US-Dollar erreichen werde – eine Prognose, die einen Anstieg von mehr als 400 % gegenüber dem aktuellen Niveau bedeuten würde.

Als grundlegende Treiber für seine Prognose nannte er die zunehmende Akzeptanz durch institutionelle Anleger, das feste Angebot an Bitcoin und die sich verbessernde regulatorische Klarheit in den USA (insbesondere den CLARITY Act).
Da der 15. September nur noch fünf Wochen entfernt ist, gibt Armstrongs „So-oder-so“-Haltung der Branche Anlass, bald mit einer Entwicklung zu rechnen – sei es aus dem Senat oder von den Bundesaufsichtsbehörden.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












